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Frühzeitig Maßnahmen für die Schaffung ausreichender Kapazitäten im Grundschulbereich für den Bereich Riedberg ergreifen

Vorlagentyp: OFFDP
67 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Schaffung ausreichender Kapazitäten im Grundschulbereich für den Bereich Riedberg ergreifen Der Ortsbeirat wird gebeten, Folgendes zu beschließen: Den ermittelten Daten für den Planungsbezirk 11 (S. 270 ff. des Datenteils) des "Integrierten Schulentwicklungsplans der Stadt Frankfurt am Main Fortschreibung 2016-2020" (M 125) sind u.a. auch die Daten für derzeitigen Kapazitäten und die Entwicklung des Bedarfs an Grundschulplätzen für den Bereich Riedberg zu entnehmen. Ausweislich dieser Daten weist der Riedberg im Grundschulbereich eine Kapazität von 9,0 Zügen (S. 274 des Datenteils) auf, was rechnerisch 225 SuS pro Jahrgang und einer Gesamtkapazität von 900 SuS entspricht. Die prognostizierten Daten für beide Riedberg Grundschulen (S. 281 und S. 282 des Datenteils) weisen einen Kapazitätsbedarf für das Schuljahr 2017/2018 von zusammen 802 Schülerinnen und Schülern ("SuS") auf, der über 869 SuS (Schuljahr 2018/2019), 944 SuS (Schuljahr 2019/2020), 1.021 SuS (Schuljahr 2020/2021), bis auf 1.039 SuS (Schuljahr 2021/2022) anwächst bevor es für das Schuljahr 2022/2023 einen leichten Rückgang auf 1.011 SuS zu verzeichnen gibt. Ausweislich der vorgelegten Daten reichen also die Kapazitäten der beiden Grundschulen auf dem Riedberg spätestens im Schuljahr 2019/2020 für den prognostizierten Bedarf nicht mehr aus.

Inhalt

Antrag vom 04.09.2017, OF 207/12

Betreff: Frühzeitig Maßnahmen für die Schaffung ausreichender Kapazitäten im Grundschulbereich für den Bereich Riedberg ergreifen Der Ortsbeirat wird gebeten, Folgendes zu beschließen: Den ermittelten Daten für den Planungsbezirk 11 (S. 270 ff. des Datenteils) des "Integrierten Schulentwicklungsplans der Stadt Frankfurt am Main Fortschreibung 2016-2020" (M 125) sind u.a. auch die Daten für derzeitigen Kapazitäten und die Entwicklung des Bedarfs an Grundschulplätzen für den Bereich Riedberg zu entnehmen. Ausweislich dieser Daten weist der Riedberg im Grundschulbereich eine Kapazität von 9,0 Zügen (S. 274 des Datenteils) auf, was rechnerisch 225 SuS pro Jahrgang und einer Gesamtkapazität von 900 SuS entspricht. Die prognostizierten Daten für beide Riedberg Grundschulen (S. 281 und S. 282 des Datenteils) weisen einen Kapazitätsbedarf für das Schuljahr 2017/2018 von zusammen 802 Schülerinnen und Schülern ("SuS") auf, der über 869 SuS (Schuljahr 2018/2019), 944 SuS (Schuljahr 2019/2020), 1.021 SuS (Schuljahr 2020/2021), bis auf 1.039 SuS (Schuljahr 2021/2022) anwächst bevor es für das Schuljahr 2022/2023 einen leichten Rückgang auf 1.011 SuS zu verzeichnen gibt. Ausweislich der vorgelegten Daten reichen also die Kapazitäten der beiden Grundschulen auf dem Riedberg spätestens im Schuljahr 2019/2020 für den prognostizierten Bedarf nicht mehr aus. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Teilt der Magistrat die sich rechnerisch aus der Vorlage M 125 ergebende Einschätzung, dass spätestens im Schuljahr 2019/2020 die derzeitigen Kapazitäten im Grundschulbereich auf dem Riedberg nicht mehr ausreichen.
  2. Welche Maßnahmen hat der Magistrat bereits ergriffen bzw. plant der Magistrat, um der erwarteten Kapazitätsüberschreitung entgegenzuwirken und die Grundschuldversorgung im Bereich Riedberg sicherzustellen.
  3. Plant der Magistrat eine Anpassung der Schulbezirke im Ortsbeiratsbezirk, um eine gleichmäßigere Verteilung auf die vorhandenen Grundschulen zu ermöglichen?
  4. Soweit auch eine gleichmäßigere Verteilung nicht mehr ausreicht, sieht der Magistrat es als notwendig an, jedenfalls vorübergehend eine dritte Grundschule auf dem Riedberg zu errichten?
  5. Falls der Magistrat in Anbetracht der prognostizierten Daten es aus heutiger Sicht nicht für ausgeschlossen hält, dass es notwendig werden könnte, eine dritte Grundschule zu errichten, wo sieht der Magistrat es als möglich an, eine solche dritte Grundschule zu errichten?
  6. Sieht der Magistrat im Bereich der derzeit geltenden Bebauungspläne auf dem Riedberg noch Möglichkeiten für die Errichtung einer solchen dritten Grundschule? Falls nein, wo bestehen aus Sicht des Magistrats ggf. Möglichkeiten, für die Zwecke der Errichtung von weiteren Schulen und ggf. auch Kindertagesstätten weitere Flächen im Bereich des Ortsbeirates 12 zu beplanen? Begründung: Die Begründung ergibt sich aus der Darstellung in der Einleitung, wonach spätestens im Schuljahr 2019/2020 die derzeitigen Kapazitäten im Grundschulbereich auf dem Riedberg für den prognostizierten Bedarf nicht mehr ausreichen. Die gestellten Fragen dienen dazu, den rechnerischen Kapazitätsengpass frühzeitig zu adressieren und frühzeitig nach Möglichkeiten zu fragen, dem Kapazitätsengpass entgegenzuwirken. Weitere Begründung erfolgt mündlich.Beratung im Ortsbeirat: 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Juni 2017MM 125Integrierter Schulentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am Main Fortschreibung 2016 - 2020Magistratsvortrag
  2. 4. September 2017Sie sind hier
    OFOF 207/12Frühzeitig Maßnahmen für die Schaffung ausreichender Kapazitäten im Grundschulbereich für den Bereich Riedberg ergreifen
    Ortsbeiratsantrag · FDP
  3. 15. September 2017VV 584Frühzeitig Maßnahmen für die Schaffung ausreichender Kapazitäten im Grundschulbereich für den Bereich Riedberg ergreifenAnfrage
  4. 4. Januar 2018OFOF 251/12Grundschulplätze auf dem RiedbergOrtsbeiratsantrag · SPD
  5. 26. Januar 2018OMOM 2704Grundschulplätze auf dem Riedberg Bauliche Erweiterung der Marie-Curie-GrundschuleDirektanregung
  6. 26. Januar 2018OFOF 261/12Grundschulplätze auf dem Riedberg Bauliche Erweiterung der Marie-Curie-GrundschuleOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF
  7. 9. Februar 2018STST 301Frühzeitig Maßnahmen für die Schaffung ausreichender Kapazitäten im Grundschulbereich für den Bereich Riedberg ergreifenStellungnahme
  8. 21. September 2018Antwort des Magistrats · nach 67 WochenSTST 1878Grundschulplätze auf dem Riedberg Bauliche Erweiterung der Marie-Curie-GrundschuleStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 12
Sitzung 15 · 15.09.2017
TO I, TOP 8
Angenommen
Auskunftsersuchen V 584 2017 Die Vorlage OF 207/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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