Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Überprüfung des Kanalnetzes in Bergen-Enkheim

Vorlagentyp: OFBFF
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAbgelehnt

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Begründung

Bergen-Enkheim Vorgang: ST 839/18 Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten 1. wie er angesichts der Klimaprognosen der Wissenschaft eine weitere Verdichtung und Neubebauung von Bergen-Enkheim ohne eine Erweiterung des Kanalnetzes, wie unter Punkt 2.4. der St 839 ausgeführt, vorstellt. Schon heute finden die "Jahrhundert-Unwetter" in immer kürzeren Abständen statt. 2. Auch mit dem "Zwangsbau" von unterirdischen Zisternen wird sich das Problem kaum nachhaltig lösen lassen, wenn schon heute die Kapazitäten kaum ausreichen und sich die Überschwemmungen häufen. 3. Das Regenwasser reinigt dabei auch in relativ regelmäßigen Perioden das Kanalnetz, das in den wenigsten Fällen schon in Schmutz- und Regenwasser getrennt wird. 4. Müssen dann Fäkalien und Unrat mit Trinkwasser zur Reinigung der Kanäle gesäubert werden? 5. Sollen auf diese Weise die seit Jahren vernachlässigten Infrastrukturmaßnahmen im Kanalnetz auf die Bürger abgewälzt werden, die nicht nur die Erstellungs- sondern auch die Folgekosten, wie Pflege und regelmäßige Reinigung der Zisternen zu tragen haben? 6. Sollen, da Frankfurt keine eigene Satzung für den Bau von Zisternen plant, die Steuern zahlenden Bürger bei Schäden im "Regen stehen gelassen" werden? Sollen die Kosten durch Pfusch am Bau oder mangelnde Aufsicht der Bauaufsicht, dann über drohende Prozesse mit den Nachbarn oder der Stadt Frankfurt auf die Bürger abgewälzt werden? 7. Ist es nicht Aufgabe der Stadtverwaltung für eine ausreichende, Kanalisation zu sorgen, die ja über Gebühren und Steuern von allen zu finanzieren ist? 8. Da die Stadt, wie der ST 839 zu entnehmen ist, eine weitere Verdichtung und Neubebauung auch in Bergen-Enkheim plant, wird der Magistrat gebeten, dem OBR darzulegen, wie er sich das Kanalnetz der Zukunft in Bergen-Enkheim mit seinen geologischen Besonderheiten (hoher Wasserstand im ehemaligen Ried, rutschgefährdete Hanglagen) vorstellt.

Inhalt

Antrag vom 23.07.2018, OF 200/16

Betreff: Überprüfung des Kanalnetzes in Bergen-Enkheim Vorgang: ST 839/18

Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten 1. wie er angesichts der Klimaprognosen der Wissenschaft eine weitere Verdichtung und Neubebauung von Bergen-Enkheim ohne eine Erweiterung des Kanalnetzes, wie unter Punkt 2.4. der St 839 ausgeführt, vorstellt. Schon heute finden die "Jahrhundert-Unwetter" in immer kürzeren Abständen statt. 2. Auch mit dem "Zwangsbau" von unterirdischen Zisternen wird sich das Problem kaum nachhaltig lösen lassen, wenn schon heute die Kapazitäten kaum ausreichen und sich die Überschwemmungen häufen. 3. Das Regenwasser reinigt dabei auch in relativ regelmäßigen Perioden das Kanalnetz, das in den wenigsten Fällen schon in Schmutz- und Regenwasser getrennt wird. 4. Müssen dann Fäkalien und Unrat mit Trinkwasser zur Reinigung der Kanäle gesäubert werden? 5. Sollen auf diese Weise die seit Jahren vernachlässigten Infrastrukturmaßnahmen im Kanalnetz auf die Bürger abgewälzt werden, die nicht nur die Erstellungs- sondern auch die Folgekosten, wie Pflege und regelmäßige Reinigung der Zisternen zu tragen haben? 6. Sollen, da Frankfurt keine eigene Satzung für den Bau von Zisternen plant, die Steuern zahlenden Bürger bei Schäden im "Regen stehen gelassen" werden? Sollen die Kosten durch Pfusch am Bau oder mangelnde Aufsicht der Bauaufsicht, dann über drohende Prozesse mit den Nachbarn oder der Stadt Frankfurt auf die Bürger abgewälzt werden? 7. Ist es nicht Aufgabe der Stadtverwaltung für eine ausreichende, Kanalisation zu sorgen, die ja über Gebühren und Steuern von allen zu finanzieren ist? 8. Da die Stadt, wie der ST 839 zu entnehmen ist, eine weitere Verdichtung und Neubebauung auch in Bergen-Enkheim plant, wird der Magistrat gebeten, dem OBR darzulegen, wie er sich das Kanalnetz der Zukunft in Bergen-Enkheim mit seinen geologischen Besonderheiten (hoher Wasserstand im ehemaligen Ried, rutschgefährdete Hanglagen) vorstellt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. April 2018STST 839Folgen der von der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat mehrheitlich geforderten Auf-hebung der Siedlungsbeschränkungen für Bergen-EnkheimStellungnahme
  2. 23. Juli 2018Sie sind hier
    OFOF 200/16Überprüfung des Kanalnetzes in Bergen-Enkheim
    Ortsbeiratsantrag · BFF

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 16
Sitzung 22 · 07.08.2018
TO I, TOP 15
Abgelehnt
Die Vorlage OF 200/16 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
WBECDUGrüne
Ablehnung:
LinkeFDP
Enthaltung:
SPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: WBE, CDU und GRÜNE gegen LINKE. und FDP (= Annahme), bei Enthaltung SPD

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen