Sicherung des ökologischen Gleichgewichts an der Nidda
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf die Wasserqualität der Nidda zu prüfen und Maßnahmen zum Schutz des sensiblen Ökosystems zu ergreifen. Dies ist wichtig, um das ökologische Gleichgewicht der Uferbereiche zu erhalten und die Wasserqualität zu sichern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfe und berichten, wie die menschlichen Eingriffe auf die Wasserqualität der Nidda im sensiblen Ökosystem der Oberflächengewässer geschützt wird: Durch menschliche Eingriffe kann die Wasserqualität stark beeinträchtigt werden, da das Ökosystem Oberflächengewässer zum Teil sensibel reagiert. - Wird bei Arbeiten in und an der Nidda wegen Verdichtungsgefahr auf den Einsatz von schwerem Gerät verzichtet? - In wieweit beeinflusst extremer Niedrigstand oder Hochwasser der Nidda den Grundwasserspiegel und kann mit technischen Mitteln wie Pumpen der Grundwasserstand in ökologisch vertretbaren Parametern gehalten werden? - Nutrias bauen Gänge im Uferbereich. Dies kann zum Einsturz vom Uferbereich führen. Gibt es technische oder biologische Gegenmaßnahmen?
Begründung
Bei früheren Arbeiten im Uferbereich kamen schwere Bagger zum Einsatz. Gerade Uferbereiche müssen vor Verdichtung oder Nutria-Tunnel geschützt werden, da das ökologische Gleichgewicht der Pflanzen (hier besonders die Wurzeln), Würmer, Insekten, Wasservögel und Fische gegenseitig voneinander abhängig sind Das physikalische Prinzip der kommunizierenden Röhren findet auch in der Gewässerökologie Anwendung. Ob Pumpen den Grundwasserspiegel regulieren können ist unklar. Nutrias zerstören Wurzelwerk, was das Erdreich zusammenhält. Bei einem Einbruch wird der gesamte Bereich von Tieren und Pflanzen weggeschwemmt, was u.a. die Reinigungsfunktion vom Wasser beeinträchtigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. Dezember 2021Sie sind hierOFOF 196/10Sicherung des ökologischen Gleichgewichts an der NiddaOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 15. Februar 2022OMOM 1636Sicherung des ökologischen Gleichgewichts an der NiddaDirektanregung
- 30. Mai 2022STST 1275Sicherung des ökologischen Gleichgewichts an der NiddaStellungnahme
- 9. Januar 2023Antwort des Magistrats · nach 54 WochenSTST 54Sicherung des ökologischen Gleichgewichts an der NiddaStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., AfD und fraktionslos gegen FDP (= Ablehnung)