Zukunft der Wasserspringer in Frankfurt
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, die Möglichkeit zu prüfen, den Wasserspringern in Frankfurt nach der Schließung des Rebstockbades ganzjährige Trainingsmöglichkeiten im Stadionbad zu bieten. Dies ist notwendig, da es in Hessen keine adäquate Trainingsstätte gibt und die Wasserspringer auf eine Lösung angewiesen sind, um ihren Sport weiterhin ausüben zu können.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob es nach Schließung des Rebstockbades möglich ist, den Leistungssportabteilungen der Wasserspringer, Tauschsportgruppen und DLRG-Gruppen ganzjährige Trainingsmöglichkeiten im Stadionbad zu bieten durch eine Einhausung des Sprungbeckens.
Begründung
Im Rebstockbad findet zurzeit das Leistungssporttraining der Wasserspringer von Frankfurt statt. Diese Abteilung ist national sehr erfolgreich. Da im April das Rebstockbad geschlossen und abgerissen wird, fehlt es ihnen dann an einer geeigneten Trainingsstätte mit einem Springturm von mindestens 5 m Höhe. Die Not der Sportler ist sehr groß, da auch dort viele Jugendliche trainieren und ihnen nicht zugemutet werden kann, für das tägliche Training größere Strecken zurückzulegen. Es gibt in ganz Hessen keinen adäquaten Sprungturm, der in einer Halle ist. Für das Training am 10 m-Turm fährt die Gruppe regelmäßig nach Köln. Eine umsetzbare und auch schon angedachte Lösung wäre, das Springerbecken im Stadionbad im Winter einzuhausen. Diese Lösung wird bereits europaweit in mehreren Schwimmbädern praktiziert. Im Stadionbad könnten dann auch Taucher und Abteilungen der DLRG im Winter trainieren. Die Wassersprungabteilung in Frankfurt, die auch Landestützpunkt ist, müsste ohne adäquate Trainingsstätte ihren Betrieb einstellen. Das stünde der Sportstadt schlecht an.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Februar 2021Sie sind hierOFOF 1920/5Zukunft der Wasserspringer in FrankfurtOrtsbeiratsantrag · FDP
- 19. Februar 2021OMOM 7350Zukunft der Wasserspringer in FrankfurtDirektanregung
- 11. Juni 2021Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 1237Zukunft der Wasserspringer in FrankfurtStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.