Maßnahmen der Stadt gegen Falschparken und Geschwindigkeitsüberschreitungen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, Maßnahmen gegen Falschparken und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ergreifen. Dies geschieht aufgrund der zunehmenden Probleme, die durch Falschparken und Geschwindigkeitsüberschreitungen verursacht werden, insbesondere für Rettungsdienste und Fußgänger. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität im Stadtgebiet zu verbessern.
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, dem Ortsbeirat nachfolgende Fragen zu beantworten:
- Welche (zeitliche) Perspektive gibt es für eine Erhöhung der Kontrollintensität bzw. welches (zeitliche) Ziel hat sich der Magistrat für die Besetzung der Stellen bei der Städtischen Verkehrspolizei gesetzt?
- Mit welchen (alternativen) Maßnahmen plant der Magistrat, die Probleme durch Falschparken und Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Griff zu bekommen?
Begründung
Es ist zu beobachten, dass Autofahrer ihre Fahrzeuge vermehrt im absoluten Halteverbot abstellen (bspw. in Kreuzungsbereichen, auf Bürgersteigen) und damit die Wege für Rettungsdienste und Müllabfuhr im Besonderen, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, bspw. auch Menschen, die mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs sind) blockieren. Auch Verstöße im fließenden Verkehr werden zunehmend beobachtet - Geschwindigkeitsüberschreitungen ebenso wie das Fahren über den Zebrastreifen, obwohl dort wartende Bürger, oft Kinder, stehen. Immer wieder fordert der Ortsbeirat deshalb verstärkte Kontrollen und / oder bauliche Maßnahmen. Doch die Anregungen werden meist abschlägig beantwortet - Vorschläge für bauliche Maßnahmen werden oft ebenso abgelehnt wie der Wunsch nach stärkeren Kontrollen (mit Verweis auf die personelle Situation). Alternative Lösungsvorschläge werden leider selten präsentiert, vielmehr wird der Ortsbeirat und werden die Bürgerinnen und Bürger mit den Problemen allein gelassen. Es fühlt sich so an, als habe der Magistrat hier mittlerweile kapituliert. Auch der Bericht des Magistrats vom 12.03.2021, B 113 macht wenig Hoffnung auf Besserung, denn letzten Endes wird nur darauf verwiesen, dass "gegenwärtig kein Spielraum für eine grundsätzliche Erhöhung der Kontrollintensität in bestimmten Ortsbezirken" bestehe. Eine Perspektive wird leider nicht aufgezeigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. März 2021BB 113Angemessene Verkehrsüberwachung in den StadtteilenMagistratsbericht
- 11. Mai 2021Sie sind hierOFOF 18/15Maßnahmen der Stadt gegen Falschparken und GeschwindigkeitsüberschreitungenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 11. Juni 2021VV 56Maßnahmen der Stadt gegen Falschparken und GeschwindigkeitsüberschreitungenAnfrage
- 17. September 2021Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1642Maßnahmen der Stadt gegen Falschparken und GeschwindigkeitsüberschreitungenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme