Konzept für Elektromobilität in Kalbach-Riedberg
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Kalbach-Riedberg Der Magistrat wird gebeten, für den Ortsbezirk 12 (Kalbach-Riedberg) ein Konzept für die Herstellung einer Ladestellen-Infrastruktur zur Förderung der Elektromobilität zu erstellen. Neben der Errichtung öffentlicher Ladestationen sind mit privaten Unternehmen im Stadtteil Verhandlungen aufzunehmen, um sie zur Errichtung von Ladestationen zu bewegen. Jede zu errichtende Ladestation sollte als Schnellladestation mit mehreren Lademöglichkeiten ausgestattet werden und durch eine Kennzeichnung nach Straßenverkehrsordnung unmissverständlich ausschließlich für das Laden von Elektrofahrzeugen zugelassen sein. Begründung: Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung, zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad setzen Verhaltensänderungen voraus, die nicht in wenigen Jahren Routine werden. Um dem täglichen Schadstoffausstoß der Verbrennungsmotoren, dem Überschreiten der Grenzwerte für Stickoxyd- und Feinstaubemissionen und der Schädigung der menschlichen Gesundheit und der Umwelt unmittelbar zu begegnen, muss der Verkehrssektor zügig und grundlegend umgebaut werden. Elektromobilität ist dafür das geeignete umweltfreundliche Verkehrssystem. Nur mit einem schnellen Ausbau von Ladestationen in allen Stadtteilen, möglichst an Orten, die verstärkt mit dem PKW angefahren werden, kann die entsprechende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Insbesondere der Riedberg, Deutschlands größtes und modernstes Siedlungsvorhaben, mit einem hohen Anteil von Zweitfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, sollte für die Elektromobilität als zukunftsfähiges Verkehrssystem gerüstet sein. Bei der monatlichen Prämierung der besten Ladestation in Europa wurde im März das Home Center in Wolvega in den Niederlanden mit 72 kostenlosen Ladestationen auf den Parkplätzen und 15.000 Solarpanelen auf dem Dach ausgezeichnet. Dies könnte für Frankfurt ein Ansporn sein.
Inhalt
Antrag vom 02.05.2017, OF 171/12
Betreff: Konzept für Elektromobilität in Kalbach-Riedberg Der Magistrat wird gebeten, für den Ortsbezirk 12 (Kalbach-Riedberg) ein Konzept für die Herstellung einer Ladestellen-Infrastruktur zur Förderung der Elektromobilität zu erstellen. Neben der Errichtung öffentlicher Ladestationen sind mit privaten Unternehmen im Stadtteil Verhandlungen aufzunehmen, um sie zur Errichtung von Ladestationen zu bewegen. Jede zu errichtende Ladestation sollte als Schnellladestation mit mehreren Lademöglichkeiten ausgestattet werden und durch eine Kennzeichnung nach Straßenverkehrsordnung unmissverständlich ausschließlich für das Laden von Elektrofahrzeugen zugelassen sein.
Begründung: Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung, zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad setzen Verhaltensänderungen voraus, die nicht in wenigen Jahren Routine werden. Um dem täglichen Schadstoffausstoß der Verbrennungsmotoren, dem Überschreiten der Grenzwerte für Stickoxyd- und Feinstaubemissionen und der Schädigung der menschlichen Gesundheit und der Umwelt unmittelbar zu begegnen, muss der Verkehrssektor zügig und grundlegend umgebaut werden. Elektromobilität ist dafür das geeignete umweltfreundliche Verkehrssystem. Nur mit einem schnellen Ausbau von Ladestationen in allen Stadtteilen, möglichst an Orten, die verstärkt mit dem PKW angefahren werden, kann die entsprechende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Insbesondere der Riedberg, Deutschlands größtes und modernstes Siedlungsvorhaben, mit einem hohen Anteil von Zweitfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, sollte für die Elektromobilität als zukunftsfähiges Verkehrssystem gerüstet sein. Bei der monatlichen Prämierung der besten Ladestation in Europa wurde im März das Home Center in Wolvega in den Niederlanden mit 72 kostenlosen Ladestationen auf den Parkplätzen und 15.000 Solarpanelen auf dem Dach ausgezeichnet. Dies könnte für Frankfurt ein Ansporn sein.Beratung im Ortsbeirat: 12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Mai 2017Sie sind hierOFOF 171/12Konzept für Elektromobilität in Kalbach-RiedbergOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 19. Mai 2017OMOM 1678Konzept für Elektromobilität in Kalbach-RiedbergDirektanregung
- 25. August 2017Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 1560Konzept für Elektromobilität in Kalbach-RiedbergStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme