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Konzept für Elektromobilität in Kalbach-Riedberg

Vorlagentyp: OFGRÜNE
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Kalbach-Riedberg Der Magistrat wird gebeten, für den Ortsbezirk 12 (Kalbach-Riedberg) ein Konzept für die Herstellung einer Ladestellen-Infrastruktur zur Förderung der Elektromobilität zu erstellen. Neben der Errichtung öffentlicher Ladestationen sind mit privaten Unternehmen im Stadtteil Verhandlungen aufzunehmen, um sie zur Errichtung von Ladestationen zu bewegen. Jede zu errichtende Ladestation sollte als Schnellladestation mit mehreren Lademöglichkeiten ausgestattet werden und durch eine Kennzeichnung nach Straßenverkehrsordnung unmissverständlich ausschließlich für das Laden von Elektrofahrzeugen zugelassen sein. Begründung: Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung, zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad setzen Verhaltensänderungen voraus, die nicht in wenigen Jahren Routine werden. Um dem täglichen Schadstoffausstoß der Verbrennungsmotoren, dem Überschreiten der Grenzwerte für Stickoxyd- und Feinstaubemissionen und der Schädigung der menschlichen Gesundheit und der Umwelt unmittelbar zu begegnen, muss der Verkehrssektor zügig und grundlegend umgebaut werden. Elektromobilität ist dafür das geeignete umweltfreundliche Verkehrssystem. Nur mit einem schnellen Ausbau von Ladestationen in allen Stadtteilen, möglichst an Orten, die verstärkt mit dem PKW angefahren werden, kann die entsprechende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Insbesondere der Riedberg, Deutschlands größtes und modernstes Siedlungsvorhaben, mit einem hohen Anteil von Zweitfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, sollte für die Elektromobilität als zukunftsfähiges Verkehrssystem gerüstet sein. Bei der monatlichen Prämierung der besten Ladestation in Europa wurde im März das Home Center in Wolvega in den Niederlanden mit 72 kostenlosen Ladestationen auf den Parkplätzen und 15.000 Solarpanelen auf dem Dach ausgezeichnet. Dies könnte für Frankfurt ein Ansporn sein.

Inhalt

Antrag vom 02.05.2017, OF 171/12

Betreff: Konzept für Elektromobilität in Kalbach-Riedberg Der Magistrat wird gebeten, für den Ortsbezirk 12 (Kalbach-Riedberg) ein Konzept für die Herstellung einer Ladestellen-Infrastruktur zur Förderung der Elektromobilität zu erstellen. Neben der Errichtung öffentlicher Ladestationen sind mit privaten Unternehmen im Stadtteil Verhandlungen aufzunehmen, um sie zur Errichtung von Ladestationen zu bewegen. Jede zu errichtende Ladestation sollte als Schnellladestation mit mehreren Lademöglichkeiten ausgestattet werden und durch eine Kennzeichnung nach Straßenverkehrsordnung unmissverständlich ausschließlich für das Laden von Elektrofahrzeugen zugelassen sein.

Begründung: Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung, zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad setzen Verhaltensänderungen voraus, die nicht in wenigen Jahren Routine werden. Um dem täglichen Schadstoffausstoß der Verbrennungsmotoren, dem Überschreiten der Grenzwerte für Stickoxyd- und Feinstaubemissionen und der Schädigung der menschlichen Gesundheit und der Umwelt unmittelbar zu begegnen, muss der Verkehrssektor zügig und grundlegend umgebaut werden. Elektromobilität ist dafür das geeignete umweltfreundliche Verkehrssystem. Nur mit einem schnellen Ausbau von Ladestationen in allen Stadtteilen, möglichst an Orten, die verstärkt mit dem PKW angefahren werden, kann die entsprechende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Insbesondere der Riedberg, Deutschlands größtes und modernstes Siedlungsvorhaben, mit einem hohen Anteil von Zweitfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, sollte für die Elektromobilität als zukunftsfähiges Verkehrssystem gerüstet sein. Bei der monatlichen Prämierung der besten Ladestation in Europa wurde im März das Home Center in Wolvega in den Niederlanden mit 72 kostenlosen Ladestationen auf den Parkplätzen und 15.000 Solarpanelen auf dem Dach ausgezeichnet. Dies könnte für Frankfurt ein Ansporn sein.Beratung im Ortsbeirat: 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Mai 2017Sie sind hier
    OFOF 171/12Konzept für Elektromobilität in Kalbach-Riedberg
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 19. Mai 2017OMOM 1678Konzept für Elektromobilität in Kalbach-RiedbergDirektanregung
  3. 25. August 2017Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 1560Konzept für Elektromobilität in Kalbach-RiedbergStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 12
Sitzung 12 · 19.05.2017
TO I, TOP 24
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 1678 2017 Die Vorlage OF 171/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen