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Bebauungsplan Nr. 910 - Harheim hier: Konzept Wohnbebauung/Verkehrserschließung

Vorlagentyp: OFCDU
15 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

hier: Konzept Wohnbebauung/Verkehrserschließung Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat zu veran-lassen, das am 08.09.14 vorgestellte Bebauungskonzept dahingehend zu überprüfen bzw. planerisch zu ergänzen, dass folgende städtebauliche Parameter eingehalten werden:

  1. Die Anzahl der Wohneinheiten mit einer Belegungsdichte von etwa 3 Personen pro WE ist auf eine verkehrsverträgliche Belastung der Philipp-Schnell-Str. hin zu über-prüfen und zu begründen.
  2. Für die Verkehrsanbindung des neuen Baugebietes ist zu vermeiden, dass die Ent-lastung der Philipp-Schnell-Str. durch die richtige Auflösung des Gewerbegebietes nicht durch eine erhöhte Belastung infolge des entstehenden Individualverkehrs konterkariert wird. Damit wäre allen Beteiligten nicht gedient.
  3. Für die Verkehrsanbindung ist dem OBR ein schlüssiges Verkehrskonzept vorzu-legen.
  4. Die erforderlichen Stellplätze sollten auf den zu bildenden Parzellen nachgewiesen werden.
  5. Es ist zu prüfen, ob 1 Stellplatz pro WE ausreichend ist. Die Prüfung ist der Realität geschuldet, dass in den meisten Haushalten dieser Bebaungskategorie 2 KFZ vor-handen sind.
  6. Die Straßenbreiten sind so anzulegen, dass parkende Fahrzeuge nicht zwingend hälftig die Bürgersteige benutzen müssen, um den regulären Verkehr zu ermöglichen.
  7. Die vorhandenen (in der Planung belassenen breiten Straßen) sollten mit Bäumen seriell bepflanzt werden.
  8. Eine öffentliche Grünfläche inmitten der Bebauung sollte als Anger großzügig ausgewiesen werden. Ein Spielplatz ist vorzusehen.
  9. Die Geschossigkeit ist mit max. II Vollgeschossen mit ausgebautem Dachgeschoss oder Flachdach-Penthaus auszuweisen.
  10. Das zu bildende Wohngebiet bietet sich aus städtebaulicher Sicht an, neue Wohn-konzepte zu realisieren, wobei auch 2-geschossiger Mietwohnungsbau (als ETW) in kleineren Blöcken vorzusehen ist. Für solch einen Fall könnten auch interne Grünhöfe gestaltet werden.
  11. Die in Harheim praktizierte dörfliche Struktur sollte auch in diesem Baugebiet mit einer kleinteiligen Bebauung Qualitätsmerkmal sein. Sie sollte insbesondere land-schaftlich Rücksicht nehmen auf die benachbarte Nidda-Aue.

Inhalt

Antrag vom 27.09.2014, OF 169/14

Betreff: Bebauungsplan Nr. 910 - Harheim hier: Konzept Wohnbebauung/Verkehrserschließung Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat zu veran-lassen, das am 08.09.14 vorgestellte Bebauungskonzept dahingehend zu überprüfen bzw. planerisch zu ergänzen, dass folgende städtebauliche Parameter eingehalten werden:

  1. Die Anzahl der Wohneinheiten mit einer Belegungsdichte von etwa 3 Personen pro WE ist auf eine verkehrsverträgliche Belastung der Philipp-Schnell-Str. hin zu über-prüfen und zu begründen.
  2. Für die Verkehrsanbindung des neuen Baugebietes ist zu vermeiden, dass die Ent-lastung der Philipp-Schnell-Str. durch die richtige Auflösung des Gewerbegebietes nicht durch eine erhöhte Belastung infolge des entstehenden Individualverkehrs konterkariert wird. Damit wäre allen Beteiligten nicht gedient.
  3. Für die Verkehrsanbindung ist dem OBR ein schlüssiges Verkehrskonzept vorzu-legen.
  4. Die erforderlichen Stellplätze sollten auf den zu bildenden Parzellen nachgewiesen werden.
  5. Es ist zu prüfen, ob 1 Stellplatz pro WE ausreichend ist. Die Prüfung ist der Realität geschuldet, dass in den meisten Haushalten dieser Bebaungskategorie 2 KFZ vor-handen sind.
  6. Die Straßenbreiten sind so anzulegen, dass parkende Fahrzeuge nicht zwingend hälftig die Bürgersteige benutzen müssen, um den regulären Verkehr zu ermöglichen.
  7. Die vorhandenen (in der Planung belassenen breiten Straßen) sollten mit Bäumen seriell bepflanzt werden.
  8. Eine öffentliche Grünfläche inmitten der Bebauung sollte als Anger großzügig ausgewiesen werden. Ein Spielplatz ist vorzusehen.
  9. Die Geschossigkeit ist mit max. II Vollgeschossen mit ausgebautem Dachgeschoss oder Flachdach-Penthaus auszuweisen.
  10. Das zu bildende Wohngebiet bietet sich aus städtebaulicher Sicht an, neue Wohn-konzepte zu realisieren, wobei auch 2-geschossiger Mietwohnungsbau (als ETW) in kleineren Blöcken vorzusehen ist. Für solch einen Fall könnten auch interne Grünhöfe gestaltet werden.
  11. Die in Harheim praktizierte dörfliche Struktur sollte auch in diesem Baugebiet mit einer kleinteiligen Bebauung Qualitätsmerkmal sein. Sie sollte insbesondere land-schaftlich Rücksicht nehmen auf die benachbarte Nidda-Aue.Beratung im Ortsbeirat: 14

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. September 2014Sie sind hier
    OFOF 169/14Bebauungsplan Nr. 910 - Harheim hier: Konzept Wohnbebauung/Verkehrserschließung
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 13. Oktober 2014OAOA 568Bebauungsplan Nr. 910 - Südöstlich Urnbergweg hier: Konzept Wohnbebauung/VerkehrserschließungAnregung
  3. 12. Januar 2015Antwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 15Bebauungsplan Nr. 910 - Südöstlich Urnbergweg hier: Konzept Wohnbebauung/VerkehrserschließungMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 14
Sitzung 34 · 13.10.2014
TO I, TOP 9
Angenommen
Anregung OA 568 2014 Die Vorlage OF 169/14 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass in Ziffer 2. das Wort "richtige" durch das Wort "vollständige" ersetzt wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und SPD; FREIE WÄHLER (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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