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Sossenheim: Verkehrssituation an der Albrecht-Dürer-Schule verbessern - Maßnahmen gegen das morgendliche Verkehrschaos ergreifen

Vorlagentyp: OFCDU
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Verkehrssituation an der Albrecht-Dürer-Schule während des morgendlichen Schulbeginns zu verbessern. Durch Untersuchungen und zeitnahe Maßnahmen soll der Verkehr reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Eine Testphase mit Zufahrtsbeschränkung wird angeregt, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Riedstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.08.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, die Verkehrssituation im Bereich der Albrecht-Dürer-Schule in der Sossenheimer Riedstraße insbesondere während des morgendlichen Schulbeginns zu untersuchen und zeitnah geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des Elterntaxi-Verkehrs und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umzusetzen.

Hierzu soll sich der Magistrat mit der Schulleitung abstimmen und insbesondere prüfen,

  1. durch welche verkehrsorganisatorischen Maßnahmen der Kfz-Verkehr unmittelbar vor der Schule während des morgendlichen Schulbeginns wirksam reduziert werden kann,
  2. ob zunächst im Rahmen einer zeitlich begrenzten zweimonatigen Testphase eine Zufahrtsbeschränkung für den Elterntaxi-Verkehr, beispielsweise zwischen 7:30 Uhr und 8:15 Uhr, eingerichtet werden kann,
  3. wie eine solche Testphase organisatorisch und personell verlässlich umgesetzt werden könnte, beispielsweise zunächst durch geeignete mobile Absperreinrichtungen,
  4. ob und in welcher Form die Schulleitung, die Schulelternschaft sowie gegebenenfalls weitere Angehörige der Schulgemeinde in die Konzeption und Durchführung einer Testphase eingebunden werden können, wobei Art und Umfang einer solchen Beteiligung durch den Magistrat gemeinsam mit der Schule und der Schulelternschaft auszuloten sind,
  5. welche dauerhaften baulichen oder technischen Maßnahmen - beispielsweise eine Schrankenlösung oder eine andere geeignete Zufahrtsregelung - bei erfolgreicher Erprobung in Betracht kommen,
  6. welche geeigneten alternativen Hol- und Bringmöglichkeiten außerhalb des unmittelbaren Schulbereichs bestehen oder eingerichtet werden könnten, ohne die Verkehrsproblematik lediglich in angrenzende Straßen zu verlagern.

Dabei sind die notwendigen Zufahrtsmöglichkeiten für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Rettungs-, Einsatz-, Liefer- und sonstige berechtigte Verkehre angemessen zu berücksichtigen.

Der Magistrat wird gebeten, dem Ortsbeirat die Ergebnisse seiner Prüfung sowie die von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen und einen möglichen Zeitplan für deren Erprobung beziehungsweise Umsetzung mitzuteilen.

Begründung

Im Bereich der Albrecht-Dürer-Schule in der Sossenheimer Riedstraße kommt es insbesondere während des morgendlichen Schulbeginns regelmäßig zu erheblichen Verkehrsproblemen durch sogenannte Elterntaxis.

Die Sossenheimer Riedstraße ist in diesem Bereich sehr eng. Begegnungsverkehr ist nur eingeschränkt möglich. Zahlreiche Fahrzeuge fahren morgens dennoch bis unmittelbar in den Bereich der Schule. Aufgrund der örtlichen Situation müssen Fahrzeuge anschließend teilweise weiter in Richtung Unterfeld fahren, dort wenden und über dieselbe Verbindung wieder zurückfahren.

Hierdurch entstehen regelmäßig Rückstaus und unübersichtliche Verkehrssituationen. Zugleich wird die Erreichbarkeit der Grundstücke für die Anwohnerschaft beeinträchtigt; insbesondere kann das Ein- und Ausfahren aus Grundstückszufahrten zeitweise erheblich erschwert werden.

Die derzeitige Situation ist weder für die Anwohnerschaft noch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit im unmittelbaren Umfeld einer Schule zufriedenstellend. Aus Sicht des Ortsbeirates besteht daher konkreter Handlungsbedarf.

Welche Maßnahme unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten, der schulischen Abläufe und der verkehrsrechtlichen Voraussetzungen am besten geeignet ist, soll dabei bewusst nicht durch den Ortsbeirat vorweggenommen werden. Die Entwicklung einer praktikablen und verlässlich umsetzbaren Lösung liegt vielmehr in der Verantwortung des Magistrats und der zuständigen Fachämter.

Als eine mögliche Variante sollte geprüft werden, ob eine zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkung während des morgendlichen Schulbeginns zunächst versuchsweise eingerichtet werden kann. Eine solche Testphase könnte Erkenntnisse darüber liefern, ob hierdurch eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation erreicht wird und welche Anforderungen an eine dauerhafte Lösung zu stellen wären.

Bei der Vorbereitung einer solchen Testphase erscheint es sinnvoll, neben der Schulleitung auch die Schulelternschaft einzubeziehen. Gerade die unmittelbar Betroffenen können wichtige praktische Erfahrungen und Hinweise zur konkreten Ausgestaltung beitragen. Ob und in welchem Umfang beispielsweise Eltern im Rahmen einer Testphase unterstützend eingebunden werden können, sollte jedoch nicht vom Ortsbeirat vorgegeben, sondern vom Magistrat gemeinsam mit Schulleitung und Schulelternschaft erörtert werden.

Entscheidend ist, dass die Verantwortung für die Entwicklung und verlässliche Umsetzung einer geeigneten Maßnahme beim Magistrat und den zuständigen Fachstellen verbleibt. Eine dauerhafte Lösung darf insbesondere nicht davon abhängig sein, dass freiwillige Unterstützungsleistungen einzelner Eltern jederzeit zur Verfügung stehen.

Ziel ist eine dauerhaft tragfähige und praktikable Lösung, die die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler verbessert, die Belastungen für die Anwohnerschaft reduziert und zugleich die notwendigen Zufahrtsmöglichkeiten berücksichtigt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. Oktober 2026 brachte CDU im Ortsbeirat 6 diesen Antrag ein.

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