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eungesheimFraktion: SPDTitel/Betreff: Kontinuierliche Emissionsmessungen zur Abschätzung der Risiken im Ortsbezirk.10 sowie des Naturschutz- und…

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eungesheimFraktion: SPDTitel/Betreff: Kontinuierliche Emissionsmessungen zur Abschätzung der Risiken im Ortsbezirk.10 sowie des Naturschutz- und Naherholungsgebiets .GrünGürtel Frankfurt.

Vorlagentyp: OF
3 Stationen im Verfahren1 SitzungAbgelehnt

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

der Risiken im Ortsbezirk 10 sowie des Naturschutz- und Naherholungsgebiets "GrünGürtel Frankfurt" Vorgang: B 487/11; B 513/11 Bedingt durch die besondere Schnittpunktlage ist der Frankfurter Berg neben dem nicht umweltzonengeschützten Individualverkehr, dem häufig dieselbetriebenen Bahn-, dem Autobahn- und zunehmend dem Flugverkehr ausgesetzt. Dieser ergibt sich vorrangig aus der Gegenanflugroute Nord, aber teilweise auch durch Flugzeuge, welche auf der Ablugroute 07 den Frankfurter Berg überfliegen. Der Magistrat wird deshalb aufgefordert: - Eine Station zur Messung der Schadstoffbelastung der Luft (insbesondere NO2 bzw. NOx und Feinstaub) in dem Stadtteil Frankfurter Berg aufzustellen und die Messergebnisse zeitnah und regelmäßig (möglichst wöchentlich) zu veröffentlichen. Da der Frankfurter Berg direkt an der A661, der Main-Weser-Bahn und seit März 2010 vor allem auf der Gegenanflugroute Nord liegt, soll die Messstation Vergleiche mit anderen Stadtteilen ermöglichen und ob die Belastungen durch den Flugverkehr zunehmen. - Gegebenenfalls alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, damit die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Luftschadstoffe nicht überschritten werden und erforderlichenfalls darüber hinausgehende Schritte zu unternehmen, um die Luftqualität zu verbessern sowie den Naturschutz des Grüngürtels im Ortsbezirk 10 sicherzustellen! Begründung: In den Berichten des Magistrats vom 02.12.2011, B 487 sowie vom 19.12.2011, B 513 wurde über die Ablehnung der DFS zur Flughöhenanhebung berichtet. Bei hohem Verkehrsaufkommen wird zukünftig vermehrt eine hohe Anzahl von Luftfahrzeugen auf ca. 5.000 Fuß (ca. 1.500 m) geführt, um die notwendigen Sicherheitsabstände vor dem Eindrehen auf den Endanflug herzustellen. Das bedeutet im Mittel effektiv ca. 1.370 m für den Frankfurter Berg bzw. ca.1.400 m für den Grüngürtel! Je niedriger die Flughöhe desto größer ist die Schadstoffkonzentration der Luft in Bodennähe. Vor dem Hintergrund der ab 2010 geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid, die derzeit im Stadtgebiet von Frankfurt am Main überschritten werden, ist insbesondere eine weitere Erhöhung der Stickstoffdioxidbelastung durch den angekündigt noch steigenden Flugverkehr bedenklich. Die vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) betriebenen Stationen (Ffm-Friedberger Landstraße, Ffm-Ost, Ffm-Höchst, Ffm-Sindlingen) und mitunter von der Fraport AG eingerichteten Luftmessstationen lassen keine Rückschlüsse auf die konkrete Belastung des auch vom Flugverkehr im Ortsbezirk 10 am stärksten betroffenen Frankfurter Berg zu. Die Einrichtung einer Luftmessstation am Frankfurter Berg ist also dringend erforderlich. Für zielgerichtete Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Natur (hier besonders die Biotope am Alten Flugplatz und dem Nidda-Altarm) sowie zur Reduzierung von Luftschadstoffen wird verlässliches Datenmaterial benötigt.

Inhalt

Antrag vom 19.01.2012, OF 159/10

Betreff: Kontinuierliche Emissionsmessungen zur Abschätzung der Risiken im Ortsbezirk 10 sowie des Naturschutz- und Naherholungsgebiets "GrünGürtel Frankfurt" Vorgang: B 487/11; B 513/11 Bedingt durch die besondere Schnittpunktlage ist der Frankfurter Berg neben dem nicht umweltzonengeschützten Individualverkehr, dem häufig dieselbetriebenen Bahn-, dem Autobahn- und zunehmend dem Flugverkehr ausgesetzt. Dieser ergibt sich vorrangig aus der Gegenanflugroute Nord, aber teilweise auch durch Flugzeuge, welche auf der Ablugroute 07 den Frankfurter Berg überfliegen. Der Magistrat wird deshalb aufgefordert: - Eine Station zur Messung der Schadstoffbelastung der Luft (insbesondere NO2 bzw. NOx und Feinstaub) in dem Stadtteil Frankfurter Berg aufzustellen und die Messergebnisse zeitnah und regelmäßig (möglichst wöchentlich) zu veröffentlichen. Da der Frankfurter Berg direkt an der A661, der Main-Weser-Bahn und seit März 2010 vor allem auf der Gegenanflugroute Nord liegt, soll die Messstation Vergleiche mit anderen Stadtteilen ermöglichen und ob die Belastungen durch den Flugverkehr zunehmen. - Gegebenenfalls alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, damit die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Luftschadstoffe nicht überschritten werden und erforderlichenfalls darüber hinausgehende Schritte zu unternehmen, um die Luftqualität zu verbessern sowie den Naturschutz des Grüngürtels im Ortsbezirk 10 sicherzustellen!

Begründung: In den Berichten des Magistrats vom 02.12.2011, B 487 sowie vom 19.12.2011, B 513 wurde über die Ablehnung der DFS zur Flughöhenanhebung berichtet. Bei hohem Verkehrsaufkommen wird zukünftig vermehrt eine hohe Anzahl von Luftfahrzeugen auf ca. 5.000 Fuß (ca. 1.500 m) geführt, um die notwendigen Sicherheitsabstände vor dem Eindrehen auf den Endanflug herzustellen. Das bedeutet im Mittel effektiv ca. 1.370 m für den Frankfurter Berg bzw. ca.1.400 m für den Grüngürtel! Je niedriger die Flughöhe desto größer ist die Schadstoffkonzentration der Luft in Bodennähe. Vor dem Hintergrund der ab 2010 geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid, die derzeit im Stadtgebiet von Frankfurt am Main überschritten werden, ist insbesondere eine weitere Erhöhung der Stickstoffdioxidbelastung durch den angekündigt noch steigenden Flugverkehr bedenklich. Die vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) betriebenen Stationen (Ffm-Friedberger Landstraße, Ffm-Ost, Ffm-Höchst, Ffm-Sindlingen) und mitunter von der Fraport AG eingerichteten Luftmessstationen lassen keine Rückschlüsse auf die konkrete Belastung des auch vom Flugverkehr im Ortsbezirk 10 am stärksten betroffenen Frankfurter Berg zu. Die Einrichtung einer Luftmessstation am Frankfurter Berg ist also dringend erforderlich. Für zielgerichtete Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Natur (hier besonders die Biotope am Alten Flugplatz und dem Nidda-Altarm) sowie zur Reduzierung von Luftschadstoffen wird verlässliches Datenmaterial benötigt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Dezember 2011BB 487Massiv gestiegener Fluglärm im Frankfurter NordenMagistratsbericht
  2. 19. Dezember 2011BB 513eungesheimTitel/Betreff: Maßnahmen gegen die vom Rhein-Main-Flughafen ausgehenden Beeinträchtigungen im Ortsbezirk 10Magistratsbericht
  3. 19. Januar 2012Sie sind hier
    OFOF 159/10eungesheimFraktion: SPDTitel/Betreff: Kontinuierliche Emissionsmessungen zur Abschätzung der Risiken im Ortsbezirk.10 sowie des Naturschutz- und Naherholungsgebiets .GrünGürtel Frankfurt.
    Ortsbeiratsantrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 10
Sitzung 8 · 07.02.2012
TO I, TOP 25
Abgelehnt
Die Vorlage OF 159/10 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDP
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP (= Annahme); FREIE WÄHLER (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

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