Einsatz von Mikroalgen-Paneelen an Verkehrswegen und Lärmschutzanlagen im Ortsbezirk 9
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Zusammenfassung
Der Antrag schlägt den Einsatz von Mikroalgen-Paneelen zur Verbesserung der Luftqualität und als Lärmschutz entlang stark befahrener Straßen im Ortsbezirk 9 vor. Durch die Nutzung von Mikroalgen sollen schädliche Luftschadstoffe reduziert und die Algenbiomasse energetisch genutzt werden. Es wird eine Prüfung der Umsetzbarkeit sowie eine mögliche Durchführung eines Pilotprojekts angeregt.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Maybachbrücke — 14 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Vollständiger und sicherer Ausbau des Gehwegs in der Thielenstraße19.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- U8 im 10-Minuten-Takt12.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Verkehrsberuhigte Zone in der Lindenau einrichten24.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Maybachbrücke per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
In einem Beitrag über ein Projekt in Singapur wird der Einsatz vertikaler Paneele mit lebenden Mikroalgen entlang stark befahrener Straßen beschrieben. Die Mikroalgen sollen durch Photosynthese Kohlendioxid und weitere Luftschadstoffe aus der Umgebungsluft aufnehmen und Sauerstoff produzieren. Aufgrund ihres geringen Flächenbedarfs könnten solche Systeme insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten eingesetzt und möglicherweise mit bestehenden Straßenbarrieren oder Lärmschutzanlagen verbunden werden.
Die dabei entstehende Algenbiomasse soll zudem geerntet und beispielsweise zur Erzeugung von Bioenergie oder als Ausgangsstoff für nachhaltige Materialien genutzt werden können.
Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat um die Beantwortung folgender Fragen (prüfen und berichten) gebeten:
- Sind dem Magistrat derartige Mikroalgen-Paneele sowie wissenschaftliche Untersuchungen oder praktische Erfahrungen zu ihrer Wirksamkeit bekannt, insbesondere hinsichtlich der Verringerung von Kohlendioxid, Stickoxiden, Feinstaub und weiteren verkehrsbedingten Luftschadstoffen?
- Inwieweit lassen sich die bei entsprechenden Projekten gewonnenen Erkenntnisse auf Frankfurt am Main übertragen?
- Wurde bereits geprüft, ob derartige Systeme mit Lärmschutzwänden oder anderen bestehenden Verkehrsbauwerken kombiniert werden können und ob sie neben einer möglichen Verbesserung der Luftqualität auch einen Beitrag zum Lärmschutz leisten können?
- Kommt ein Einsatz oder ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt insbesondere an folgenden stark belasteten Verkehrswegen und Lärmschutzanlagen im Ortsbezirk 9 infrage:
- entlang der Rosa-Luxemburg-Straße,
- im Bereich der Maybachbrücke,
- entlang der Eschersheimer Landstraße sowie
- an den Schallschutzwänden entlang der Main-Weser-Bahn?
- Welche Standorte in diesen Bereichen wären nach Einschätzung des Magistrats aufgrund der Schadstoffbelastung, der Sonneneinstrahlung, der vorhandenen Flächen und der technischen Voraussetzungen grundsätzlich geeignet?
- Welche baulichen, verkehrlichen, naturschutzrechtlichen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen wären für einen solchen Einsatz zu erfüllen?
- Mit welchen Kosten für Anschaffung, Betrieb, Bewässerung, Wartung und Verwertung der entstehenden Biomasse wäre zu rechnen? Welche Förderprogramme des Landes Hessen, des Bundes oder der Europäischen Union könnten hierfür genutzt werden?
- Welche städtischen Ämter, wissenschaftlichen Einrichtungen und externen Eigentümer beziehungsweise Baulastträger - insbesondere die Deutsche Bahn - müssten an einer Prüfung oder einem Pilotprojekt beteiligt werden?
- Ist der Magistrat bereit, die technische, ökologische und wirtschaftliche Machbarkeit eines solchen Pilotprojekts für den Ortsbezirk 9 zu untersuchen und dem Ortsbeirat über das Ergebnis zu berichten?
Begründung
Der Ortsbeirat möge beschließen: In einem Beitrag über ein Projekt in Singapur wird der Einsatz vertikaler Paneele mit lebenden Mikroalgen entlang stark befahrener Straßen beschrieben. Die Mikroalgen sollen durch Photosynthese Kohlendioxid und weitere Luftschadstoffe aus der Umgebungsluft aufnehmen und Sauerstoff produzieren. Aufgrund ihres geringen Flächenbedarfs könnten solche Systeme insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten eingesetzt und möglicherweise mit bestehenden Straßenbarrieren oder Lärmschutzanlagen verbunden werden. Die dabei entstehende Algenbiomasse soll zudem geerntet und beispielsweise zur Erzeugung von Bioenergie oder als Ausgangsstoff für nachhaltige Materialien genutzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat um die Beantwortung folgender Fragen (prüfen und berichten) gebeten:
- Sind dem Magistrat derartige Mikroalgen-Paneele sowie wissenschaftliche Untersuchungen oder praktische Erfahrungen zu ihrer Wirksamkeit bekannt, insbesondere hinsichtlich der Verringerung von Kohlendioxid, Stickoxiden, Feinstaub und weiteren verkehrsbedingten Luftschadstoffen?
- Inwieweit lassen sich die bei entsprechenden Projekten gewonnenen Erkenntnisse auf Frankfurt am Main übertragen?
- Wurde bereits geprüft, ob derartige Systeme mit Lärmschutzwänden oder anderen bestehenden Verkehrsbauwerken kombiniert werden können und ob sie neben einer möglichen Verbesserung der Luftqualität auch einen Beitrag zum Lärmschutz leisten können?
- Kommt ein Einsatz oder ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt insbesondere an folgenden stark belasteten Verkehrswegen und Lärmschutzanlagen im Ortsbezirk 9 infrage: - entlang der Rosa-Luxemburg-Straße, - im Bereich der Maybachbrücke, - entlang der Eschersheimer Landstraße sowie - an den Schallschutzwänden entlang der Main-Weser-Bahn?
- Welche Standorte in diesen Bereichen wären nach Einschätzung des Magistrats aufgrund der Schadstoffbelastung, der Sonneneinstrahlung, der vorhandenen Flächen und der technischen Voraussetzungen grundsätzlich geeignet?
- Welche baulichen, verkehrlichen, naturschutzrechtlichen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen wären für einen solchen Einsatz zu erfüllen?
- Mit welchen Kosten für Anschaffung, Betrieb, Bewässerung, Wartung und Verwertung der entstehenden Biomasse wäre zu rechnen? Welche Förderprogramme des Landes Hessen, des Bundes oder der Europäischen Union könnten hierfür genutzt werden?
- Welche städtischen Ämter, wissenschaftlichen Einrichtungen und externen Eigentümer beziehungsweise Baulastträger - insbesondere die Deutsche Bahn - müssten an einer Prüfung oder einem Pilotprojekt beteiligt werden?
- Ist der Magistrat bereit, die technische, ökologische und wirtschaftliche Machbarkeit eines solchen Pilotprojekts für den Ortsbezirk 9 zu untersuchen und dem Ortsbeirat über das Ergebnis zu berichten? Die in dem Beitrag dargestellten Angaben sollen durch die Anfrage nicht als wissenschaftlich bestätigt vorausgesetzt werden. Der Magistrat wird vielmehr um eine fachliche Bewertung und Prüfung ihrer Übertragbarkeit auf Frankfurt am Main gebeten. Foto: KI-generierte Symbolabbildung einer möglichen Kombination aus Mikroalgen-Paneelen und Lärmschutzwand. Die Darstellung dient ausschließlich der Veranschaulichung und bildet keine bestehende Anlage ab. Quelle: Eigene KI-generierte Symbolabbildung, erstellt mit OpenAI
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Oktober 2026 brachte BFF im Ortsbeirat 9 diesen Antrag ein.