Barrierefreier Zugang zum Römer und Frankfurt Tourist Information
Zusammenfassung
Es wird vorgeschlagen, den Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist Information barrierefrei zu gestalten, um Senioren und gehbehinderten Personen einen ebenerdigen Zugang zu ermöglichen. Dies soll durch den Einbau geeigneter Rampen und die Freihaltung der Zugangsbereiche geschehen.
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung an den Magistrat (OM) beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, den Zugang zum Römer, insbesondere der Frankfurt Tourist Information, barrierefrei, seniorengerecht und rollstuhlgerecht zu gestalten. Dazu sind rollstuhlgerechte und seniorengerechte Rampen anzubringen, die sich unter Abwägung der Denkmalschutzbelange in das historische Gesamtensemble eingliedern.
Des weiteren ist jederzeit der Zugang zu den Klingeln für die Tourist Info und die anderen Eingänge freizuhalten, damit insbesondere keine Verkaufsstände den Zugang zu Türklingeln versperren. Der Raum vor jeder Klingel ist durch geeignete Maßnahmen jederzeit freizuhalten.
Begründung
Die Barrierefreiheit endet für Touristen in Frankfurt spätestens vor der Tourist Info. Vier Treppenstufen hindern Senioren und Gehbehinderte Menschen daran, den Römer und insbesondere die Tourist Information ebenerdig zu betreten. Das Thema wurde zuletzt mit F 829 vom 02.06.2022 diskutiert, indem die defekte und verschmutzte Türklingel der Tourist Info kritisiert wurde. Das Problem ist aber noch größer: Die Klingeln sind bei Veranstaltungen oft gar nicht erreichbar, weil eine 'Bude' davor steht. Am Denkmalschutz darf es nicht scheitern. Jedes historische Bauwerk ist mittlerweile in großen Bereichen barrierefrei, erst recht ein Rathaus mit einer Tourist Info. Im übrigen sind Barrieren alles andere als historisch. Das Bronzemodell der karolingischen Kaiserpfalz 'franconofurd', erbaut um das Jahr 860 n.Chr. auf dem Frankfurter Domhügel, zeigt eindeutig ebenerdige Zugänge auf. Wenn für den damaligen Kaiser Ludwig II. die Barrierefreiheit an Hauseingängen der gängige Standard war, dann sollte auch heute aus historischen Gründen der Römer barrierefrei sein.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Juni 2022FF 829Die Tourist-Information der Stadt Frankfurt am Römer ist für gehbehinderte Bürger oder Rollstuhlfahrer aufgrund eines TrFragestunde-Frage
- 8. Oktober 2024Sie sind hierOFOF 1401/1Barrierefreier Zugang zum Römer und Frankfurt Tourist InformationOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 29. Oktober 2024OMOM 5996Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt TouristInformationDirektanregung
- 7. Februar 2025STST 202Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
- 11. August 2025STST 1356Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
- 13. Februar 2026STST 296Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
- 15. Juni 2026Antwort des Magistrats · nach 211 WochenSTST 1040Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme