Landschaftsplanerische Aufwertung zweier Stadtteilverbindungswege
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Alte Riedbergstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Prüfen und berichten, ob die Bushaltestellen in Kalbach überdacht werden können04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Flüssiger Busverkehr an der Alten Riedbergstraße durch Fahrbahnmarkierungen27.04.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Fahrradständer Talstraße/Ecke Alte Riedbergstraße21.02.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Alte Riedbergstraße per E-MailBegründung
zweier Stadtteilverbindungswege Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Feldweg "Alte Riedbergstraße" zwischen dem "Kautenhof" und der "Talstraße" zurückbauen, d. h. wieder in den Zustand zurückversetzen zu lassen, den der Feldweg vor dem Baustraßenausbau auf die doppelte Fahrbahnbreite hatte. Im Zuge des Rückbaus ist der Weg unter Beachtung landschaftsplanerischer Belange durch eine alleenartige Baumpflanzung in seiner Funktion als Panoramaweg aufzuwerten. Außerdem sind östlich des "Kautenhofs" Poller oder eine Schranke anzubringen, um den Schleichverkehr quer durch das Landschafts- und Naherholungsgebiet effektiv zu unterbinden. Der Feldweg zwischen dem "Johann-Beyer-Weg" und der Straße "An der Bergstraße" ist nach der Zustimmung des Magistrats zu einer Beleuchtung (B 172 vom 20.4.2012), ebenfalls mit einer wegebegleitenden Baumpflanzung zu versehen um die störenden Lichtmasten besser in das Landschaftsbild einzubinden. Begründung: Der für den Durchgangsverkehr gesperrte Feldweg zwischen Kalbach und Riedberg wurde vor einigen Jahren zu einer zweispurigen Baustraße ausgebaut, um die beim Bau der Stadtbahntrasse anfallenden Erdmassen auf kurzem Wege abtransportieren zu können. Damals wurde dem Ortsbeirat von der Hessenagentur zugesichert, dass der Weg, der neben der Landwirtschaft primär von vielen Fußgängern, Radfahrern und Reitern genutzt wird, nach Abschluss der Baumaßnahme wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut werde. Durch den Baufortschritt und das Erschließungsstraßennetz am Riedberg wird die Baustraße schon seit längerem nicht mehr benötigt, der Rückbau ist deshalb zeitnah vorzunehmen. Da eine Beschilderung nicht ausreicht, um den zwischenzeitlich entstandenen Schleichverkehr von PKW und Lieferfahrzeugen zwischen Riedberg und Kalbach zu unterbinden, sind bauliche Maßnahmen wie in der Verlängerung der Straße "Johann-Beyer-Weg" erforderlich. Die im obigen Antrag aufgeführten beiden autofreien Stadtteilverbindungswege liegen als landschaftsprägende Elemente gut sichtbar in der freien Feldlage. Durch eine Baumbepflanzung sind die beiden schnurgeraden Wege als markante Landschaftselemente positiver in das Landschaftsschutzgebiet einzubinden.
Inhalt
Antrag vom 22.06.2012, OF 139/12
Betreff: Landschaftsplanerische Aufwertung zweier Stadtteilverbindungswege Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Feldweg "Alte Riedbergstraße" zwischen dem "Kautenhof" und der "Talstraße" zurückbauen, d. h. wieder in den Zustand zurückversetzen zu lassen, den der Feldweg vor dem Baustraßenausbau auf die doppelte Fahrbahnbreite hatte. Im Zuge des Rückbaus ist der Weg unter Beachtung landschaftsplanerischer Belange durch eine alleenartige Baumpflanzung in seiner Funktion als Panoramaweg aufzuwerten. Außerdem sind östlich des "Kautenhofs" Poller oder eine Schranke anzubringen, um den Schleichverkehr quer durch das Landschafts- und Naherholungsgebiet effektiv zu unterbinden. Der Feldweg zwischen dem "Johann-Beyer-Weg" und der Straße "An der Bergstraße" ist nach der Zustimmung des Magistrats zu einer Beleuchtung (B 172 vom 20.4.2012), ebenfalls mit einer wegebegleitenden Baumpflanzung zu versehen um die störenden Lichtmasten besser in das Landschaftsbild einzubinden.
Begründung: Der für den Durchgangsverkehr gesperrte Feldweg zwischen Kalbach und Riedberg wurde vor einigen Jahren zu einer zweispurigen Baustraße ausgebaut, um die beim Bau der Stadtbahntrasse anfallenden Erdmassen auf kurzem Wege abtransportieren zu können. Damals wurde dem Ortsbeirat von der Hessenagentur zugesichert, dass der Weg, der neben der Landwirtschaft primär von vielen Fußgängern, Radfahrern und Reitern genutzt wird, nach Abschluss der Baumaßnahme wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut werde. Durch den Baufortschritt und das Erschließungsstraßennetz am Riedberg wird die Baustraße schon seit längerem nicht mehr benötigt, der Rückbau ist deshalb zeitnah vorzunehmen. Da eine Beschilderung nicht ausreicht, um den zwischenzeitlich entstandenen Schleichverkehr von PKW und Lieferfahrzeugen zwischen Riedberg und Kalbach zu unterbinden, sind bauliche Maßnahmen wie in der Verlängerung der Straße "Johann-Beyer-Weg" erforderlich. Die im obigen Antrag aufgeführten beiden autofreien Stadtteilverbindungswege liegen als landschaftsprägende Elemente gut sichtbar in der freien Feldlage. Durch eine Baumbepflanzung sind die beiden schnurgeraden Wege als markante Landschaftselemente positiver in das Landschaftsschutzgebiet einzubinden.Hauptvorlage: Antrag vom 10.06.2012, OF 128/12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Juni 2012OAOA 225Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeAnregung
- 22. Juni 2012Sie sind hierOFOF 139/12Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
- 14. September 2012STST 1515Verkehrsschilder Riedbergallee und KätcheslachweiherStellungnahme
- 20. Oktober 2012OFOF 175/12Kein Autoverkehr auf dem Weg Alte RiedbergstraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 2. November 2012OMOM 1690Kein Autoverkehr auf dem Weg Alte RiedbergstraßeDirektanregung
- 9. November 2012STST 1701Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeStellungnahme
- 28. Januar 2013STST 128Kein Autoverkehr auf dem Weg Alte RiedbergstraßeStellungnahme
- 10. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 50 WochenSTST 805Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme