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Landschaftsplanerische Aufwertung zweier Stadtteilverbindungswege

Vorlagentyp: OFCDUGRÜNE
50 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

zweier Stadtteilverbindungswege Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Feldweg "Alte Riedbergstraße" zwischen dem "Kautenhof" und der "Talstraße" zurückbauen, d. h. wieder in den Zustand zurückversetzen zu lassen, den der Feldweg vor dem Baustraßenausbau auf die doppelte Fahrbahnbreite hatte. Im Zuge des Rückbaus ist der Weg unter Beachtung landschaftsplanerischer Belange durch eine alleenartige Baumpflanzung in seiner Funktion als Panoramaweg aufzuwerten. Außerdem sind östlich des "Kautenhofs" Poller oder eine Schranke anzubringen, um den Schleichverkehr quer durch das Landschafts- und Naherholungsgebiet effektiv zu unterbinden. Der Feldweg zwischen dem "Johann-Beyer-Weg" und der Straße "An der Bergstraße" ist nach der Zustimmung des Magistrats zu einer Beleuchtung (B 172 vom 20.4.2012), ebenfalls mit einer wegebegleitenden Baumpflanzung zu versehen um die störenden Lichtmasten besser in das Landschaftsbild einzubinden. Begründung: Der für den Durchgangsverkehr gesperrte Feldweg zwischen Kalbach und Riedberg wurde vor einigen Jahren zu einer zweispurigen Baustraße ausgebaut, um die beim Bau der Stadtbahntrasse anfallenden Erdmassen auf kurzem Wege abtransportieren zu können. Damals wurde dem Ortsbeirat von der Hessenagentur zugesichert, dass der Weg, der neben der Landwirtschaft primär von vielen Fußgängern, Radfahrern und Reitern genutzt wird, nach Abschluss der Baumaßnahme wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut werde. Durch den Baufortschritt und das Erschließungsstraßennetz am Riedberg wird die Baustraße schon seit längerem nicht mehr benötigt, der Rückbau ist deshalb zeitnah vorzunehmen. Da eine Beschilderung nicht ausreicht, um den zwischenzeitlich entstandenen Schleichverkehr von PKW und Lieferfahrzeugen zwischen Riedberg und Kalbach zu unterbinden, sind bauliche Maßnahmen wie in der Verlängerung der Straße "Johann-Beyer-Weg" erforderlich. Die im obigen Antrag aufgeführten beiden autofreien Stadtteilverbindungswege liegen als landschaftsprägende Elemente gut sichtbar in der freien Feldlage. Durch eine Baumbepflanzung sind die beiden schnurgeraden Wege als markante Landschaftselemente positiver in das Landschaftsschutzgebiet einzubinden.

Inhalt

Antrag vom 22.06.2012, OF 139/12

Betreff: Landschaftsplanerische Aufwertung zweier Stadtteilverbindungswege Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Feldweg "Alte Riedbergstraße" zwischen dem "Kautenhof" und der "Talstraße" zurückbauen, d. h. wieder in den Zustand zurückversetzen zu lassen, den der Feldweg vor dem Baustraßenausbau auf die doppelte Fahrbahnbreite hatte. Im Zuge des Rückbaus ist der Weg unter Beachtung landschaftsplanerischer Belange durch eine alleenartige Baumpflanzung in seiner Funktion als Panoramaweg aufzuwerten. Außerdem sind östlich des "Kautenhofs" Poller oder eine Schranke anzubringen, um den Schleichverkehr quer durch das Landschafts- und Naherholungsgebiet effektiv zu unterbinden. Der Feldweg zwischen dem "Johann-Beyer-Weg" und der Straße "An der Bergstraße" ist nach der Zustimmung des Magistrats zu einer Beleuchtung (B 172 vom 20.4.2012), ebenfalls mit einer wegebegleitenden Baumpflanzung zu versehen um die störenden Lichtmasten besser in das Landschaftsbild einzubinden.

Begründung: Der für den Durchgangsverkehr gesperrte Feldweg zwischen Kalbach und Riedberg wurde vor einigen Jahren zu einer zweispurigen Baustraße ausgebaut, um die beim Bau der Stadtbahntrasse anfallenden Erdmassen auf kurzem Wege abtransportieren zu können. Damals wurde dem Ortsbeirat von der Hessenagentur zugesichert, dass der Weg, der neben der Landwirtschaft primär von vielen Fußgängern, Radfahrern und Reitern genutzt wird, nach Abschluss der Baumaßnahme wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut werde. Durch den Baufortschritt und das Erschließungsstraßennetz am Riedberg wird die Baustraße schon seit längerem nicht mehr benötigt, der Rückbau ist deshalb zeitnah vorzunehmen. Da eine Beschilderung nicht ausreicht, um den zwischenzeitlich entstandenen Schleichverkehr von PKW und Lieferfahrzeugen zwischen Riedberg und Kalbach zu unterbinden, sind bauliche Maßnahmen wie in der Verlängerung der Straße "Johann-Beyer-Weg" erforderlich. Die im obigen Antrag aufgeführten beiden autofreien Stadtteilverbindungswege liegen als landschaftsprägende Elemente gut sichtbar in der freien Feldlage. Durch eine Baumbepflanzung sind die beiden schnurgeraden Wege als markante Landschaftselemente positiver in das Landschaftsschutzgebiet einzubinden.Hauptvorlage: Antrag vom 10.06.2012, OF 128/12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Juni 2012OAOA 225Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeAnregung
  2. 22. Juni 2012Sie sind hier
    OFOF 139/12Landschaftsplanerische Aufwertung zweier Stadtteilverbindungswege
    Ortsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
  3. 14. September 2012STST 1515Verkehrsschilder Riedbergallee und KätcheslachweiherStellungnahme
  4. 20. Oktober 2012OFOF 175/12Kein Autoverkehr auf dem Weg Alte RiedbergstraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  5. 2. November 2012OMOM 1690Kein Autoverkehr auf dem Weg Alte RiedbergstraßeDirektanregung
  6. 9. November 2012STST 1701Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeStellungnahme
  7. 28. Januar 2013STST 128Kein Autoverkehr auf dem Weg Alte RiedbergstraßeStellungnahme
  8. 10. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 50 WochenSTST 805Landschaftsplanerische Aufwertung zweier StadtteilverbindungswegeStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 12
Sitzung 12 · 22.06.2012
TO I, TOP 5
Angenommen
Anregung OA 225 2012 1. Die Vorlage OF 128/12 wird durch die Annahme der Vorlage OF 139/12 für erledigt erklärt. 2. Die Vorlage OF 139/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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