Höchst: Wohnraum für das Hausprojekt "Gündi-West"
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf zu prüfen, ob den Bewohner:innen des Hausprojektes "Gündi-West" Zimmer in der ehemaligen Parkside Hotel-Liegenschaft angeboten werden können oder ein Ersatzobjekt gesucht werden kann. Dies ist wichtig, um 40 ehemals obdachlosen Menschen weiterhin Wohnraum und integrative Angebote zu sichern.
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Liederbacher Straße — 9 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.10.2026.
- Höchst: Wohnraum für das Hausprojekt „Gündi-West“05.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Unterliederbach: Endhaltestelle der Buslinie 5014.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Höchst/Unterliederbach: Ersatzhaltestelle Linie M50 einrichten21.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Liederbacher Straße per E-MailAntrag
der Magistrat wird gebeten, - zu prüfen, ob den Bewohner:innen des Hausprojektes in der neu genutzten Liegenschaft (ehemals) Parkside Hotel in der Liederbacher Straße 34-3 die nötigen Zimmer angeboten werden können - oder nach einem Ersatzobjekt für das Hausprojekt "Gündi-West" (Palleskestraße 31-33) zu suchen, bzw. eine geeignete Liegenschaft zur Verfügung zu stellen.
Begründung
Das Hausprojekt Gündi-West hat mit wenigen Ressourcen und viel ehrenamtlichem Einsatz ein einzigartiges Angebot in Frankfurt geschaffen und in den letzten drei Jahren bewiesen, dieses erfolgreich führen zu können. Neben der Wohnraumversorgung von 40 vormals obdachlosen Menschen bietet das Hausprojekt viele integrative Angebote für die dort Aktiven sowie den gesamten Stadtteil. Dazu zählen beispielsweise Sprachcafés, eine Sozialberatung und kulturelle Veranstaltungen, die regelmäßig und kostenlos für alle Interessierten angeboten werden. Darüber hinaus können zivilgesellschaftliche Initiativen das Café in der Palleskestraße 31 kostenlos nutzen. Durch die Arbeit der dortigen Initiativen konnte bereits Dutzenden Menschen ein selbstbestimmter Weg aus der Obdachlosigkeit und in eigene Wohnungen geebnet werden. Das Hausprojekt ist mit anderen sozialen Trägern im Stadtteil und darüber hinaus vernetzt und steht mit diesen in regelmäßigem Austausch, um Menschen bestmöglich in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Die aktuellen Gebäude müssen im nächsten Jahr aufgrund des dort vorgesehenen Schulbaus aufgegeben werden. Ohne ein geeignetes Ersatzobjekt besteht die Gefahr, dass all die wichtigen, mit dem Projekt verknüpften Fortschritte wieder verlorengehen und etwa 40 Personen erneut obdachlos werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Februar 2025 brachte SPD im Ortsbeirat 6 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.03.2025 im OBR 5 angenommen.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme