Taubenvergrämung Frankenallee/"Galluswarte"
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert Maßnahmen zur Taubenvergrämung an der Unterführung Frankenallee/Galluswarte aufgrund starker Verschmutzungen durch Taubenkot. Ziel ist es, die Hygiene und Sicherheit in diesem stark frequentierten Bereich zu verbessern und die Tauben durch humane Lösungen umzusiedeln.
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Frankenallee — 35 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.10.2026.
- Gegen dauerhaftes Abstellen nicht zugelassener Kraftfahrzeuge auf dem Parkplatz Frankenallee11.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Seit Jahrzehnten nicht mehr hinnehmbarer Zustand: Rolltreppen an der „Galluswarte“ zuverlässig betreiben15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Taubenvergrämung Frankenallee/„Galluswarte“15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Frankenallee per E-MailAntrag
Der Magistrat wird gebeten die problematische Situation - Verkotung durch Tauben - an der Unterführung Frankenallee / Galluswarte durch folgende Maßnahmen zu lösen:
- Vollvergrämung durchführen: Die Brückenkonstruktion an der Unterführung Frankenallee / Galluswarte soll durch geeignete bauliche Maßnahmen (Vollvergrämung) vollständig verschlossen werden, sodass Tauben dort weder nisten noch umliegende Bereiche wie Laternen anfliegen können.
- Konzertierte Umsiedlung umsetzen: Ein schlüssiges Konzept zur kontrollierten Einfang- und Umsiedlungsaktion der dort lebenden Tauben soll erarbeitet und an ein Wochenend-Fenster gekoppelt umgesetzt werden.
- Taubenhäuser bereitstellen: Es sollen ausreichend Kapazitäten in betreuten Taubenhäusern im Stadtgebiet bereitgestellt werden. Hierzu sollen vorrangig städtische Liegenschaften sowie freistehende Standorte (z. B. am Turm Galluswarte, Grünflächen, Schulgebäude, etc.) auf ihre Eignung geprüft und zeitnah eingerichtet werden.
- Mittel und Koordination sichern: Die erforderlichen finanziellen Mittel sollen bereitgestellt sowie eine ämterübergreifende Koordination (u. a. Amt für Straßenbau und Erschließung, Umweltamt, Stadttaubenmanagement) unverzüglich eingeleitet werden.
Begründung
Die Unterführung der Frankenallee an der Galluswarte ist seit Jahren der größte Taubenhotspot im Frankfurter Stadtgebiet. Als zentraler Knotenpunkt für den Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV (S-Bahn-Station Galluswarte, Buslinie 52) wird der Bereich täglich von tausenden Passanten genutzt. Die massive Verschmutzung durch Taubenkot führt seit Langem zu verständlichem Unmut in der Bevölkerung und stellt zudem ein Hygiene- und Sicherheitsrisiko dar.
Angedachte Konzepte wie die Vergrämung der Brückenbereiche oberhalb der Gehwege oder die Aufstellung von Dächern im Bereich der Bushaltestellen, die vor herabfallendem Kot schützen sollen, stellen keine nachhaltigen Lösungen dar. Sie verlagern das Problem lediglich auf die Fahrbahn, lösen die Verunreinigung nicht und verschärfen das Tierleid durch noch dichteren Platzmangel im Restbereich.
Eine vollständige Vergrämung beendet die Verkotung im gesamten Verkehrsknotenpunkt nachhaltig. Das stärkt das Sicherheits- und Wohlgefühl der Anwohnerinnen, Anwohner und Pendler. Durch die kontrollierte Umsiedlung in betreute Taubenhäuser erhalten die Tiere artgerechtes Futter und eine gute Versorgung. Über den Austausch von Eiern gegen Attrappen kann die Population Tiergerecht und dauerhaft reguliert werden.
Ähnliche, konzertierte Einfang- und Vergrämungsaktionen (wie beispielsweise in der Stadt Essen mit rund 800 Tauben) haben bewiesen, dass ein solches Vorgehen dauerhaften Erfolg bringt und Mensch wie Tier gleichermaßen zugutekommt. Diesem Best-Practice-Vorbild sollte die Stadt Frankfurt folgen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. August 2026Sie sind hierOFOF 124/1Taubenvergrämung Frankenallee/“Galluswarte“Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
- 15. September 2026OMOM 592Taubenvergrämung Frankenallee/„Galluswarte“Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, AfD, FDP und Volt gegen GRÜNE und Linke (= Ablehnung)