Entwicklung einer Strategie zur Vermeidung nächtlicher Ruhestörungen durch Jugendliche vor dem REWE Markt an der Mörfelder Landstraße/Stresemannallee
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Anwohner aus der Nachbarschaft wissen von ständig zunehmendem Lärm im Umfeld des Kreuzungsbereichs zu berichten. Hier hat sich in den letzten 5 bis 7 Jahren ein Treffpunkt von Jugendlichen entwickelt, die hier regelmäßig ihre Treffen bis in die Morgenstunden abhalten . Die Gebäudevorbauten vor allem vor dem REWE Markt bieten Schutz vor schlechtem Wetter. Eine Gruppe von 5 bis 30 Jugendlichen verursacht Lärm durch lautstarkes Unterhalten oder durch Ballspiele wobei die Bälle bevorzugt gegen die Blechtore eines Verkaufscontainers geschossen werden. Die Jugendlichen sollen einen Sport daraus entwickelt haben der ankommenden Polizei die Verfolgung durch Flucht in verschiedene Richtungen unmöglich zu machen. Der Ortsbeirat erkennt an dieser Stelle ein strukturelles Problem, das mit größerer Polizeipräsenz alleine nicht zu lösen sein wird. Hier sind weitergehende Maßnahmen gefragt, wenn man zu dauerhaften Lösungen für die betroffenen Anwohner kommen will.
Inhalt
Antrag vom 15.10.2010, OF 1178/5
Betreff:
Entwicklung einer Strategie zur Vermeidung nächtlicher Ruhestörungen durch Jugendliche vor dem REWE Markt an der Mörfelder Landstraße/Stresemannallee
Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat mit der Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes zu beauftragen, mit dem Ziel der regelmäßigen nächtlichen Ruhestörung einer Gruppe von 5 bis 30 Jugendlichen im Bereich der Kreuzung Stresemannallee / Mörfelder Landstraße vom REWE-Markt bis zum ehemaligen Wienerwald Herr zu werden. Als erste Sofortmaßnahme sollte das Gespräch mit den REWE-Verantwortlichen gesucht werden ihr Hausrecht dahingehend zu nutzen zumindest bis 22:00 auf dem Gelände vor dem Markt für Ruhe zu sorgen.
Kurzfristig sollte die Polizei zu verstärkter Aufmerksamkeit angehalten und gegen Wiederholungstäter mit entsprechenden rechtlichen Mitteln vorgegangen werden.
Langfristig sollte im Gespräch mit der Polizei, dem Sozialrathaus, dem Stadtteil-Arbeitskreis, den Jugendeinrichtungen im Kuckucksnest, den Betreibern des Abenteuerspielplatzes Wildgarten und stadtteilerfahrenen Experten ein tragfähiges Konzept entwickelt werden, das den vorwiegend Jugendlichen aus den umliegenden Siedlungen alternative, betreute Treffpunkte anbietet.
Begründung:
Anwohner aus der Nachbarschaft wissen von ständig zunehmendem Lärm im Umfeld des Kreuzungsbereichs zu berichten. Hier hat sich in den letzten 5 bis 7 Jahren ein Treffpunkt von Jugendlichen entwickelt, die hier regelmäßig ihre Treffen bis in die Morgenstunden abhalten . Die Gebäudevorbauten vor allem vor dem REWE Markt bieten Schutz vor schlechtem Wetter. Eine Gruppe von 5 bis 30 Jugendlichen verursacht Lärm durch lautstarkes Unterhalten oder durch Ballspiele wobei die Bälle bevorzugt gegen die
Blechtore eines Verkaufscontainers geschossen werden.
Die Jugendlichen sollen einen Sport daraus entwickelt haben der ankommenden Polizei die Verfolgung durch Flucht in verschiedene Richtungen unmöglich zu machen.
Der Ortsbeirat erkennt an dieser Stelle ein strukturelles Problem, das mit größerer Polizeipräsenz alleine nicht zu lösen sein wird. Hier sind weitergehende Maßnahmen gefragt, wenn man zu dauerhaften Lösungen für die betroffenen Anwohner kommen will.
Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Oktober 2010Sie sind hierOFOF 1178/5Entwicklung einer Strategie zur Vermeidung nächtlicher Ruhestörungen durch Jugendliche vor dem REWE Markt an der Mörfelder Landstraße/StresemannalleeOrtsbeiratsantrag · SPD, FDP
- 29. Oktober 2010OAOA 1220Entwicklung einer Strategie zur Vermeidung nächtlicher Ruhestörungen durch Jugendliche vor dem Rewe-Markt an der Mörfelder Landstraße/StresemannalleeAnregung
- 22. Februar 2011Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 379Entwicklung einer Strategie zur Vermeidung nächlicher Ruhestörungen durch Jugendliche vor dem Rewe-Markt an der Mörfelder Landstraße/StresemannalleeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE, FAG und LINKE. (= Ablehnung)