Erkenntnisse von der Baustelle am Karlsplatz
Zusammenfassung
Im Antrag wird gefordert, dass der Magistrat Maßnahmen zur Beschleunigung von Tiefbaustellen am Karlsplatz prüft. Grund sind die erheblichen Belastungen, die Bauvorhaben für Anwohner und Gewerbe mit sich bringen. Eine schnellere und effizientere Bearbeitung der Baustellen soll dazu beitragen, die Beeinträchtigungen für die Bürger zu reduzieren.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge gemäß § 4 Absatz 9 GOOBR folgendes Auskunfts-ersuchen (V) an den Magistrat beschließen: Der Magistrat möge beantworten, wie Baustellen im Tiefbau beschleunigt werden können. Dabei möge der Magistrat in seiner Antwort auf Folgendes eingehen: - Warum erfolgen Ausschreiben an stark frequentierten Orten nicht unter zeitlichen Vorgaben, damit sehr störende Baustellen non-stop bearbeitet werden und damit schneller fertig sind? - Warum wird an stark frequentierten Orten nicht im Mehrschichtbetrieb gearbeitet (soweit es die TA Lärm zulässt)? - Nach welchen Maßstäben werden Flächen für Baustelleneinrichtungen im öffentlichen Raum bemessen, und warum wird ihnen häufig deutlich mehr Raum eingeräumt als Nutzungen, die der Aufenthaltsqualität dienen, etwa der Außengastronomie? - Warum werden von passiven Baustellen nicht genutzte öffentliche Flächen nicht umgehend wieder der Öffentlichkeit zurückgegeben, sondern bleiben monatelang von einer passiven Baustelle belegt? - Welche Entschädigungen sind für von Baustellen negativ betroffene Betriebe, insb. Einzelhandel und Gastronomie? - Welche Beschleunigungsmaßnahmen werden derzeit, bspw. in Anlehnung an die Tiefbaustrategie der Stadt Hamburg, derzeit von der Stadt Frankfurt umgesetzt?
Begründung
Der Ortsbezirk 1 ist in besonderem Maße von Tiefbaumaßnahmen betroffen. Der notwendige Ausbau der Fernwärme-, Glasfaser- und Stromnetze sowie der U-Bahn- und Straßenbahnbau führen zu erheblichen Belastungen für Anwohnende, Gewerbetreibende und den Verkehr. Baustellen, die wie am Karlsplatz rund zwei Jahre andauern, sind ein No-Go. Durch eine bessere Koordination und effizientere Bauabläufe lassen sich Bauzeiten verkürzen und Beeinträchtigungen reduzieren. Davon profitieren die Betroffenen ebenso wie die Stadt Frankfurt. Hamburg hat mit "Zukunft Tiefbau" eine Strategie beschlossen, um Tiefbauvorhaben schneller, besser koordiniert und mit geringeren Auswirkungen umzusetzen. Dieser Ansatz kann Frankfurt als Vorbild dienen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. August 2026Sie sind hierOFOF 116/1Erkenntnisse von der Baustelle am KarlsplatzOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 15. September 2026VV 128Erkenntnisse von der Baustelle am KarlsplatzAnfrage
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme