Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus weiterführen!
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
weiterführen! Wir fordern den Magistrat auf, in Abstimmung mit dem Jugend- und Sozialamt die Weiterführung und Finanzierung von wichtigen Projekten aus dem HEGISS Förderprogramm im Rahmen der Sozialen Stadt Gallus sicherzustellen. Diejenigen Projekte, die sich praktisch bewährt haben, sollen als dauerhafte soziale Einrichtungen abgesichert werden. Hier sind insbesondere die Projekte - Gallus - 1:1 für Ausbildung (läuft aus 31.03.2012) Kosten: ca. 84.800,00 € /Jahr - Brücken für Eltern (läuft aus 28.02.2012) zu nennen. Begründung: Familien aus dem Gallus haben es vielfach besonders schwer, ihren Kindern eine gute Bildung und Ausbildung und somit einen guten chancenreichen Start in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Erschwerend wirken hier vor allem zu geringe Kenntnisse der Eltern über das deutsche Bildungssystem und Fördermöglichkeiten, aber auch unbegründete Vorurteile von Arbeitgebern und Ausbildungseinrichtungen. Die beiden oben genannten Projekte, aber auch weitere Projekte der Sozialen Stadt, haben hier beispielhaft Wege aufgezeigt, wie man diesen Hindernissen begegnen kann, indem man aktiv mit den Eltern und den Jugendlichen selbst für Qualifizierung und erfolgreichere Bewerbungsstrategien sorgt. Bei den durch HEGISS (Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt) im Gallus geförderten, nicht-investiven Aktivitäten handelt es sich vielfach um sogenannte "Modellprojekte". Diese sollen innovative Wege für die Qualifizierung und Beschäftigung für Kinder, Jugendliche sowie erwachsene Frauen und Männer aufzeigen. Aufgrund der Konzeption des Förderprogramms ist in diesem Rahmen nur eine vorrübergehende Finanzierung möglich. Nach Abschluss der Phase als Modellprojekt ist hier die jeweilige Kommune gefordert, diejenigen Projekte, die sich praktisch bewährt haben, weiterzuführen. Mehrere Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus, insbesondere die beiden obengenannten, haben sich praktisch als außerordentlich erfolgreich erwiesen und bereits in der kurzen Projektlaufzeit wichtige Beiträge für die soziale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Stadtteil geleistet. Sie tragen somit aktiv zum sozialen Frieden und zur Integration bei. Wenn allerdings eine Fortführung aufgrund fehlender Finanzierung nicht stattfindet, wird das bisher erreichte gefährdet und die soziale Benachteiligung von Heranwachsenden aus dem Gallus wird sich vertiefen.
Inhalt
Antrag vom 27.12.2011, OF 116/1
Betreff: Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus weiterführen! Wir fordern den Magistrat auf, in Abstimmung mit dem Jugend- und Sozialamt die Weiterführung und Finanzierung von wichtigen Projekten aus dem HEGISS Förderprogramm im Rahmen der Sozialen Stadt Gallus sicherzustellen. Diejenigen Projekte, die sich praktisch bewährt haben, sollen als dauerhafte soziale Einrichtungen abgesichert werden. Hier sind insbesondere die Projekte - Gallus - 1:1 für Ausbildung (läuft aus 31.03.2012) Kosten: ca. 84.800,00 € /Jahr - Brücken für Eltern (läuft aus 28.02.2012) zu nennen.
Begründung: Familien aus dem Gallus haben es vielfach besonders schwer, ihren Kindern eine gute Bildung und Ausbildung und somit einen guten chancenreichen Start in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Erschwerend wirken hier vor allem zu geringe Kenntnisse der Eltern über das deutsche Bildungssystem und Fördermöglichkeiten, aber auch unbegründete Vorurteile von Arbeitgebern und Ausbildungseinrichtungen. Die beiden oben genannten Projekte, aber auch weitere Projekte der Sozialen Stadt, haben hier beispielhaft Wege aufgezeigt, wie man diesen Hindernissen begegnen kann, indem man aktiv mit den Eltern und den Jugendlichen selbst für Qualifizierung und erfolgreichere Bewerbungsstrategien sorgt. Bei den durch HEGISS (Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt) im Gallus geförderten, nicht-investiven Aktivitäten handelt es sich vielfach um sogenannte "Modellprojekte". Diese sollen innovative Wege für die Qualifizierung und Beschäftigung für Kinder, Jugendliche sowie erwachsene Frauen und Männer aufzeigen. Aufgrund der Konzeption des Förderprogramms ist in diesem Rahmen nur eine vorrübergehende Finanzierung möglich. Nach Abschluss der Phase als Modellprojekt ist hier die jeweilige Kommune gefordert, diejenigen Projekte, die sich praktisch bewährt haben, weiterzuführen. Mehrere Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus, insbesondere die beiden obengenannten, haben sich praktisch als außerordentlich erfolgreich erwiesen und bereits in der kurzen Projektlaufzeit wichtige Beiträge für die soziale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Stadtteil geleistet. Sie tragen somit aktiv zum sozialen Frieden und zur Integration bei. Wenn allerdings eine Fortführung aufgrund fehlender Finanzierung nicht stattfindet, wird das bisher erreichte gefährdet und die soziale Benachteiligung von Heranwachsenden aus dem Gallus wird sich vertiefen.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Dezember 2011Sie sind hierOFOF 116/1Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus weiterführen!Ortsbeiratsantrag · LINKE.
- 17. Januar 2012OMOM 790Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus weiterführen!Direktanregung
- 20. Februar 2012Antwort des Magistrats · nach 8 WochenSTST 308Modellprojekte der Sozialen Stadt Gallus weiterführen!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung fraktionslos