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Anni-Albers-Schule: Ausweichstandort Beethovenstraße fertigstellen und Einzug in den Herbstferien 2026 sichern

Vorlagentyp: OFCDU
5 Stationen im Verfahren1 Sitzung
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Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Sicherstellung des Umzugs der Anni-Albers-Schule in den neuen Standort an der Beethovenstraße während der Herbstferien 2026. Dies ist erforderlich, da die Schule seit 2022 in provisorischen Räumen untergebracht ist und der angekündigte Einzugstermin bisher nicht eingehalten wurde.

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Antrag

Der Ortsbeirat 2 möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, 1. unverzüglich einen aktualisierten und belastbaren Bauzeitenplan für die Liegenschaft Beethovenstraße 12-16 vorzulegen. Darzustellen sind insbesondere der Stand aller noch offenen Bau-, Genehmigungs-, Brandschutz-, Abnahme-, Möblierungs- und IT-Arbeiten, die Gründe für das Verfehlen des im Bauzeitenplan vom 18. März 2026 genannten Einzugstermins 21. August 2026 sowie die noch ausstehenden Entscheidungen und Verantwortlichkeiten; 2. die vollständige Bezugs- und Betriebsbereitschaft der für die Anni-Albers-Schule vorgesehenen Flächen herzustellen und den angekündigten Umzug während der Herbstferien 2026 verbindlich sicherzustellen. Hierzu gehört insbesondere die verbindliche Bereitstellung von drei Computerräumen mit fest installierten Rechnern für die Fachoberschule. Sollte der Umzug in den Herbstferien nicht mehr möglich sein, sind die Gründe, ein verbindlicher frühestmöglicher Ersatztermin und tragfähige Zwischenmaßnahmen darzulegen; 3. kurzfristig einen Ortstermin an der Beethovenstraße mit der Schulleitung, den zuständigen Ämtern und dem Ortsbeirat 2 anzusetzen und den Ortsbeirat bis zum vollzogenen Einzug mindestens monatlich schriftlich über den Fortschritt zu informieren; 4. ergänzend einen belastbaren Gesamtplan für den Standort Hamburger Allee vorzulegen. Dieser soll insbesondere den Stand und Zeitplan der Sanierung des seit 2022 leerstehenden B-Gebäudes einschließlich der erforderlichen Magistrats- und Haushaltsentscheidungen, die dauerhafte Ertüchtigung des Daches des A-Gebäudes und die Wiederöffnung der Aula, die Sanierung von Dach und Lüftung der Turnhalle sowie den Anschluss an die Fernwärme umfassen. Weitere Unterrichtsausfälle oder Raumsperrungen müssen vermieden werden.

Begründung

Die Anni-Albers-Schule musste im Sommer 2022 aus statischen Gründen sehr kurzfristig aus ihrem B-Gebäude ausziehen und mangels Alternativen Räume am Länderweg beziehen. Nach damaliger Aussage der Stadt sollte dieses Provisorium höchstens ein Jahr dauern. Inzwischen sind daraus vier Jahre geworden. Bereits mit dem am 22. April 2024 beschlossenen OA 457 (Vorlage OF 900/2 vom 23. März 2024; Vorgang NR 582/23) verlangte der Ortsbeirat deshalb einen umfassenden Bericht, einen Zeit- und Finanzplan sowie eine tragfähige Übergangslösung. Im November 2024 wurde die Anmietung von Räumen in der Beethovenstraße für die Bettinaschule und die Anni-Albers-Schule freigegeben. Ein Bauzeitenplan aus dem Jahr 2025 sah den Einzug noch für Juni 2026 vor. Der bislang nicht aktualisierte Bauzeitenplan vom 18. März 2026 nannte anschließend den 21. August 2026. Auf einer Sitzung mit dem Amt für Bau und Immobilien, dem Stadtschulamt und dem Umzugsmanagement am 22. April 2026 erläuterte die Schule daher den vorgesehenen Ringtausch: zunächst die Verlagerung der Fachräume für Kosmetik und Friseurhandwerk vom Länderweg in die Containeranlage an der Hamburger Allee, anschließend der Umzug weiterer Klassenräume und der Verwaltung und schließlich nach den Sommerferien der Umzug der 15 Klassen der Fachoberschule in die Beethovenstraße. Dieser Ringtausch ist erforderlich, weil in der Beethovenstraße nach Angaben der Stadt kein technischer Umbau erfolgen darf und deshalb eine Schulform mit vergleichsweise geringem Werkstatt- und Fachraumbedarf ausgelagert werden muss. Allerdings benötigt auch die Fachoberschule wegen der prüfungsrelevanten Medienproduktionstechnik drei Computerräume mit fest installierten Rechnern. Deren Bereitstellung ist der Schule bis heute nicht verbindlich zugesagt worden. Der für August angekündigte Umzug kam nicht zustande. Anschließend wurde der Umzug für die Herbstferien in Aussicht gestellt; inzwischen scheint eher das Jahresende angestrebt zu werden. Einen aktualisierten Bauzeitenplan hat die Schule weiterhin nicht erhalten. Wegen der späten Information und Einbindung mussten für den Schuljahresbeginn kurzfristig die Holzwerkstatt im ersten Obergeschoss in einen Klassenraum umgewandelt sowie das Erdgeschoss des D-Gebäudes und mehrere Werkstätten technisch und digital aufgerüstet werden. Diese beiden Maßnahmen konnten mit Unterstützung des Stadtschulamtes umgesetzt werden. Sie ermöglichen derzeit die Beschulung aller Klassen, stellen jedoch keine dauerhaft tragfähige Lösung dar. Hinzu kommen erhebliche offene Fragen am Standort Hamburger Allee. Beim seit vier Jahren leerstehenden B-Gebäude ist nach einer offenbar abgeschlossenen Schadstoffsanierung und Entkofferung weiterhin kein Baufortschritt erkennbar. Nach Auskunft an die Schule hängt die eigentliche Sanierung zunächst von einem Magistratsbeschluss und anschließend von der Genehmigung des Haushalts durch das Land ab. Am A-Gebäude besteht nach Starkregenschäden mit Wassereintritt in Unterrichtsräume und Treppenhaus weiterhin nur eine provisorische Dachlösung; die Aula ist auf unbestimmte Zeit gesperrt. Offen sind zudem die dauerhafte Nutzbarkeit der im vergangenen Winter nur eingeschränkt nutzbaren Turnhalle sowie ein verlässlicher Übergang zum angekündigten Fernwärmeanschluss. Die Schulleitung hat diese Punkte am 20. August 2026 gegenüber der zuständigen Dezernentin gebündelt angefragt. Zwar wurden die Umrüstung der Holzwerkstatt und die technische Aufrüstung einzelner Räume unterstützt; ein aktualisierter Bauzeitenplan für die Beethovenstraße und das B-Gebäude sowie ein Termin für die erbetene Ortsbegehung fehlen jedoch weiterhin. Auch die Presseberichte seit Ende 2024 dokumentieren in knapper Form die mehrfach veränderten Zeitangaben zur Beethovenstraße und die gravierenden Folgen der Dachschäden im Frühjahr 2026. Die derzeitigen Provisorien können einen geordneten Schulbetrieb nicht dauerhaft gewährleisten. Deshalb muss der Umzug in den Herbstferien jetzt verbindlich gesichert oder unverzüglich eine belastbare Alternative mit festem Termin vorgelegt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. Juli 2023BB 297Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode endlich sanierenMagistratsbericht
  2. 23. März 2024OFOF 900/2Verschleppte Sanierung der Frankfurter Schule für Bekleidung und ModeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, FDP, Linke
  3. 22. April 2024OAOA 457Verschleppte Sanierung der Frankfurter Schule für Bekleidung und ModeAnregung
  4. 7. Februar 2025BB 61Verschleppte Sanierung der Frankfurter Schulen für Bekleidung und ModeMagistratsbericht
  5. 4. September 2026Sie sind hier
    OFOF 109/2Anni-Albers-Schule: Ausweichstandort Beethovenstraße fertigstellen und Einzug in den Herbstferien 2026 sichern
    Ortsbeiratsantrag · CDU

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 4 · 21.09.2026
TO I, TOP 38
Beraten
Die Vorlage OF 109/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

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