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Auskunft zur Vermüllung von Altkleider- und Glascontainern sowie zur Nutzung des Mängelmelder-Systems

Vorlagentyp: OFGRÜNE
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Vermüllung an Altkleider- und Glascontainern zu prüfen und Maßnahmen zu ergreifen. Ziel ist es, die Sauberkeit zu erhöhen und der Umweltbelastung entgegenzuwirken. Damit soll ein langfristiges und nachhaltiges System zur Sauberkeit des öffentlichen Raums geschaffen werden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen, den Magistrat aufzufordern,

die aktuelle Situation der Vermüllung an den Standorten der Altkleider- und Glascontainer im Ortsbezirksbereich zu prüfen und die nachfolgenden Fragen zu beantworten:

  1. Verantwortlichkeiten: Wer trägt die operative Verantwortung für die Sauberkeit an den Standorten der Glas- und Altkleidercontainer, und wie ist die Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung und den jeweiligen Entsorgungsunternehmen geregelt?
  2. Kontrollmechanismen: Nach welchen Kriterien werden die Leerungsintervalle festgelegt, und gibt es ein systematisches Monitoring, ob die Flächen rund um die Container nach der Leerung tatsächlich sauber hinterlassen wurden?
  3. Vertragliche Verpflichtungen: Inwieweit sind die Betreiber*innen der Altkleidercontainer vertraglich dazu verpflichtet, nicht nur den Container zu leeren, sondern auch die unmittelbare Umgebung von Fehlwürfen und Müll zu befreien?
  4. Qualitätssicherung beim Recycling: Wie stellt die Verwaltung sicher, dass die seit dem 1. Januar 2025 geltenden europäischen Vorgaben zur getrennten Textilsammlung nicht durch eine mangelhafte Standortpflege konterkariert werden?
  5. Datenbasierte Steuerung: Werden die Daten aus dem Mängelmelder genutzt, um Problemkarten zu erstellen und die Reinigungskräfte gezielt an den am stärksten belasteten Standorten einzusetzen (Hotspot-Touren)?
  6. Konkrete Schritte: Sind bereits Maßnahmen geplant, welche Abhilfe schaffen (Prüfung und ggf. Abbau von Containern an Standorten mit dauerhaften Sauberkeitsproblemen, verbesserte Kennzeichnung und Beleuchtung der Containerstandorte, Aufstellung von Infotafeln mit klaren Hinweisen zu erlaubten und verbotenen Abfällen).

Begründung

Die anhaltende Vermüllung rund um Altkleider- und Glascontainer ist nicht nur ein optisches Problem, sondern untergräbt die Kreislaufwirtschaft und belastet die Umwelt. Regelmäßig werden neben den Containern große Mengen an nicht verwertbaren Textilien, Hausmüll oder Sperrmüll abgestellt. Als wichtigste Anlaufstelle für die Bürger*innen trägt die Stadt die Verantwortung, hier für Sauberkeit und Nachhaltigkeit zu sorgen.

Besonders betroffene Standorte sind:

· Altglascontainer: Dillenburger Straße/Dillgasse, Praunheimer Weg 167

· Altkleidercontainer: Dillgasse, In der Römerstadt 21

Seit dem

  1. Januar 2025 gelten EU-weite Vorgaben zur getrennten Textilsammlung, um hochwertige Verwertungswege zu ermöglichen. Wenn die Standorte jedoch vermüllt sind, sinkt die Hemmschwelle für weitere illegale Müllablagerungen. Dies verschlechtert die Recyclingquote, erhöht die Kosten für die Stadt und belastet die Umwelt unnötig. Zwar funktioniert der Mängelmelder technisch, doch die Daten werden offenbar nicht systematisch ausgewertet, um Reinigungseinsätze bedarfsgerecht zu steuern. Eine datenbasierte Optimierung würde nicht nur die Sauberkeit im Ortsbereich erhöhen, sondern auch die Ressourcen der Verwaltung effizienter nutzen. Um die Sauberkeit des öffentlichen Raums nachhaltig zu verbessern und zu verhindern, dass die Allgemeinheit dauerhaft für die Folgen ungeeigneter oder schlecht betreuter Containerstandorte aufkommen muss, bedarf es eines verbindlichen und verursachergerechten Systems.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Oktober 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 8 diesen Antrag ein.

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