Frankfurter Westen: Westliche Stadtteile bei Streckensperrungen bzw. Schienenersatzverkehr mitbedenken
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, frühzeitig Informationen über Streckensperrungen der Regionalbahn 12 aufgrund von Bauarbeiten zu beschaffen und sich für eine angemessene Anbindung der westlichen Stadtteile an den Schienenersatzverkehr einzusetzen. Dies ist notwendig, um die Bürger im Frankfurter Westen rechtzeitig zu informieren und ihre Mobilität sicherzustellen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, frühzeitig in Erfahrung zu bringen und zu berichten, wann und wie lange es aufgrund der Bauarbeiten für die Regionaltangente West (RTW) zu Streckensperrungen bei der Regionalbahn 12 (RB 12) kommt. Zudem wird der Magistrat gebeten, sich im Hinblick auf den notwendigen Schienenersatzverkehr (SEV) für die Belange der Menschen im Frankfurter Westen einzusetzen und entsprechend eine Anbindung der westlichen Stadtteile an den SEV sicherzustellen.
Begründung
Plötzlich und ohne Vorankündigung wurde vor Ostern bereits der Betrieb der Linie RB 11 - die Verbindung von Höchst über Sossenheim und Sulzbach nach Bad Soden - aufgrund der Bauarbeiten für die RTW am Bahnhof Höchst für vier Jahre eingestellt. Mit dem Schienenersatzverkehr (SEV) hatten sich die Fahrzeiten teils massiv verlängert. Während sich die Verantwortlichen der Stadt Bad Soden und der Gemeinde Sulzbach für bestmögliche Lösungen für ihre Bürger eingesetzt und bspw. zu einem Runden Tisch eingeladen haben, hat man von Seiten der Stadt Frankfurt bisher nichts dazu vernommen. Im Ergebnis wurden die Menschen in Sossenheim beim SEV außen vorgelassen. Nun ist der Antwort an den Kreistag des Main-Taunus-Kreises (Vorlage KA/2024/102/19.WP) zu entnehmen, dass auch die Linie RB 12 von den Bauarbeiten am Bahnhof Höchst betroffen ist - auch hier wird es zu einer Streckensperrung kommen. Wann und wie lange ist ebenso unbekannt, wie die geplante Ausgestaltung des SEV. Hier sollten nicht die Fehler wiederholt werden, die man bei der Einstellung des Betriebs der RB 11 begangen hat. Die Menschen in den westlichen Stadtteilen benötigen eine frühzeitige Information und eine angemessene Anbindung an den SEV.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Juni 2024Sie sind hierOFOF 1045/6Frankfurter Westen: Westliche Stadtteile bei Streckensperrungen bzw. Schienenersatzverkehr mitbedenkenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 25. Juni 2024OAOA 475Westliche Stadtteile bei Streckensperrungen bzw. Schienenersatzverkehr mitbedenkenAnregung
- 14. April 2025Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 142Westliche Stadtteile bei Streckensperrungen bzw. Schienenersatzverkehr mitbedenkenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme