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Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechten Szene

Vorlagentyp: OFSPD
50 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitiker*innen vor Angriffen aus der rechten Szene. Dies ist notwendig, um die Sicherheit der politischen Akteure zu gewährleisten und die Demokratie zu schützen. Ziel ist es, eine offene Gesellschaft zu fördern und gegen Hass und Hetze vorzugehen.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob der Schutz von Lokal- und Kommunalpolitiker*innen sowie engagierter Bürger*innen vor Drohungen und "Politiker-Stalking" aus der rechten Szene in ausreichender Form sichergestellt ist. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten ein Konzept vorzulegen, das a) den städtischen Diskurs gegen Hass und Hetze und für Solidarität mit ehrenamtlich Engagierten und Mandatsträger*innen stärkt. b) die Sicherheit von engagierten Bürger*innen und Mandatsträger*innen in ehrenamtlicher Tätigkeit und bei öffentlichen Terminen sicherstellt. c) zur Auflösung und Kontrolle rechter Netzwerke und rechter Gewalttaten beiträgt.

Begründung

Die Attacken auf Politiker*innen und auf gesellschaftlich engagierte Bürger*innen zielen ins Herz der Demokratie und haben im letzten Jahr eine neue Qualität erreicht. Insbesondere Kommunalpolitiker*innen sind immer häufiger Ziele von Drohungen und Gewaltangriffen aus der Rechtsextremen Szene. Dabei geht es vor allem um Einschüchterung und darum, politische Gegner*innen mundtot zu machen. Zum Schutz einer offenen Gesellschaft müssen alle städtischen Kräfte gebündelt und dieser Entwicklung mit aller Entschlossenheit entgegengewirkt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. Januar 2020Sie sind hier
    OFOF 1030/2Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechten Szene
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 17. Februar 2020OAOA 534Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechtsradikalen SzeneAnregung
  3. 15. Januar 2021Antwort des Magistrats · nach 50 WochenSTST 56Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechtsradikalen SzeneStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 39 · 17.02.2020
TO I, TOP 21
Angenommen
Anregung OA 534 2020 Die Vorlage OF 1030/2 wird in der folgenden geänderten Fassung als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung beschlossen: "Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechtsradikalen Szene Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 1. Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob der Schutz von Lokalpolitikerinnen bzw. Lokalpolitikern und Kommunalpolitikerinnen bzw. Kommunalpolitikern sowie engagierter Bürgerinnen und Bürger vor Drohungen und ‚Politiker-Stalking' aus der rechtsradikalen Szene in ausreichender Form sichergestellt ist. 2. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, ein Konzept vorzulegen, das a) den städtischen Diskurs gegen Hass und Hetze und für Solidarität mit ehrenamtlich Engagierten und Mandatsträgerinnen bzw. Mandatsträgern stärkt; b) die Sicherheit von engagierten Bürgerinnen bzw. Bürgern und Mandatsträgerinnen bzw. Mandatsträgern in ehrenamtlicher Tätigkeit und bei öffentlichen Terminen sicherstellt; c) zur Auflösung und Kontrolle rechtsradikaler Netzwerke und rechtsradikaler Gewalttaten beiträgt. Begründung: Die Attacken auf Politikerinnen bzw. Politiker und auf gesellschaftlich engagierte Bürgerinnen bzw. Bürger zielen ins Herz der Demokratie und haben im letzten Jahr eine neue Qualität erreicht. Insbesondere Kommunalpolitikerinnen bzw. Kommunalpolitiker sind immer häufiger Ziele von Drohungen und Gewaltangriffen aus der rechtsradikalen Szene. Dabei geht es vor allem um Einschüchterung und darum, politische Gegnerinnen bzw. Gegner mundtot zu machen. Zum Schutz einer offenen Gesellschaft müssen alle städtischen Kräfte gebündelt und dieser Entwicklung mit aller Entschlossenheit entgegengewirkt werden."

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
1 CDUSPDGrüne1 LinkeBFFPiraten
Ablehnung:
2 CDUFDP
Enthaltung:
1 CDU1 Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: 1 CDU, SPD, GRÜNE, 1 LINKE., BFF und Piraten gegen 2 CDU und FDP (= Ablehnung); 1 CDU und 1 LINKE. (= Enthaltung)

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