Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechten Szene
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitiker*innen vor Angriffen aus der rechten Szene. Dies ist notwendig, um die Sicherheit der politischen Akteure zu gewährleisten und die Demokratie zu schützen. Ziel ist es, eine offene Gesellschaft zu fördern und gegen Hass und Hetze vorzugehen.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob der Schutz von Lokal- und Kommunalpolitiker*innen sowie engagierter Bürger*innen vor Drohungen und "Politiker-Stalking" aus der rechten Szene in ausreichender Form sichergestellt ist. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten ein Konzept vorzulegen, das a) den städtischen Diskurs gegen Hass und Hetze und für Solidarität mit ehrenamtlich Engagierten und Mandatsträger*innen stärkt. b) die Sicherheit von engagierten Bürger*innen und Mandatsträger*innen in ehrenamtlicher Tätigkeit und bei öffentlichen Terminen sicherstellt. c) zur Auflösung und Kontrolle rechter Netzwerke und rechter Gewalttaten beiträgt.
Begründung
Die Attacken auf Politiker*innen und auf gesellschaftlich engagierte Bürger*innen zielen ins Herz der Demokratie und haben im letzten Jahr eine neue Qualität erreicht. Insbesondere Kommunalpolitiker*innen sind immer häufiger Ziele von Drohungen und Gewaltangriffen aus der Rechtsextremen Szene. Dabei geht es vor allem um Einschüchterung und darum, politische Gegner*innen mundtot zu machen. Zum Schutz einer offenen Gesellschaft müssen alle städtischen Kräfte gebündelt und dieser Entwicklung mit aller Entschlossenheit entgegengewirkt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. Januar 2020Sie sind hierOFOF 1030/2Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechten SzeneOrtsbeiratsantrag · SPD
- 17. Februar 2020OAOA 534Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechtsradikalen SzeneAnregung
- 15. Januar 2021Antwort des Magistrats · nach 50 WochenSTST 56Antrag zur Erarbeitung eines Konzepts zum Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern vor Angriffen aus der rechtsradikalen SzeneStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 1 CDU, SPD, GRÜNE, 1 LINKE., BFF und Piraten gegen 2 CDU und FDP (= Ablehnung); 1 CDU und 1 LINKE. (= Enthaltung)