Frankfurter Westen: Einstellung des Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst - Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die "Ultima Ratio"?
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Kommunikation zur Einstellung des Bahnverkehrs der RB 11 zu verbessern und Alternativen zu prüfen, um die Fahrzeiten zu verkürzen. Dies soll sicherstellen, dass die Nutzerinnen und Nutzer rechtzeitig informiert werden und eine adäquate Anbindung erhalten.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Mit großer Verwunderung hat der Ortsbeirat nur wenige Tage vor der Einstellung der RB 11 (Höchst - Bad Soden) und der damit verbundenen Einrichtung des Schienenersatzverkehrs erfahren. Aus der Pressemitteilung der verantwortlichen Stellen ist zu entnehmen, dass die Einrichtung des Schienenersatzverkehrs aufgrund der Aufnahme der Errichtungsarbeiten im Höchster Bahnhof zur Verwirklichung der RTW als unumgänglich angesehenen wird.
Zwischenzeitlich wurde der Schienenersatzverkehr in Form einer Buslinie eingerichtet. Die Fahrzeiten haben sich daraufhin massiv verlängert, sodass die Linie RB 11 für viele bisherige Nutzerinnen und Nutzer keine adäquate ÖPNV-Anbindung im Sinne einer Verkehrswende mehr darstellt.
Diesen Ausführungen vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat wird gebeten:
- in Erfahrung zu bringen, weshalb die Kommunikation seitens der betroffenen Stellen zur Einstellung der schienengebundenen RB 11 nur wenige Tage vorher bekannt gegeben worden ist. Insbesondere sollte sichergestellt werden, dass bei ähnlichen Streckenveränderungen zeitgerechter kommuniziert wird, sodass die Nutzerinnen und Nutzer nach angemessenen Alternativen Ausschau halten können.
- beim Betreiber der RB 11 den Wunsch anzubringen, dass die Nutzung eines anderen Abfahrgleises am Bahnhof Höchst als eine Alternative gesehen werden könnte (ggf. in definierten Baufenstern), den unattraktiven Schienenersatzverkehr zu umgehen.
- sollte der Betrieb des schienengebunden Streckenverkehrs aus Höchst nicht möglich sein, so sollte darauf hingewirkt werden, dass die Linie RB 11 ab der Station Sossenheim Bahnhof betrieben wird, um die Fahrzeit von 38 min auf 15 min zu verkürzen.
Begründung
Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst - Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die "Ultima Ratio"? Mit großer Verwunderung hat der Ortsbeirat nur wenige Tage vor der Einstellung der RB 11 (Höchst - Bad Soden) und der damit verbundenen Einrichtung des Schienenersatzverkehrs erfahren. Aus der Pressemitteilung der verantwortlichen Stellen ist zu entnehmen, dass die Einrichtung des Schienenersatzverkehrs aufgrund der Aufnahme der Errichtungsarbeiten im Höchster Bahnhof zur Verwirklichung der RTW als unumgänglich angesehenen wird. Zwischenzeitlich wurde der Schienenersatzverkehr in Form einer Buslinie eingerichtet. Die Fahrzeiten haben sich daraufhin massiv verlängert, sodass die Linie RB 11 für viele bisherige Nutzerinnen und Nutzer keine adäquate ÖPNV-Anbindung im Sinne einer Verkehrswende mehr darstellt. Diesen Ausführungen vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat wird gebeten: 1. in Erfahrung zu bringen, weshalb die Kommunikation seitens der betroffenen Stellen zur Einstellung der schienengebundenen RB 11 nur wenige Tage vorher bekannt gegeben worden ist. Insbesondere sollte sichergestellt werden, dass bei ähnlichen Streckenveränderungen zeitgerechter kommuniziert wird, sodass die Nutzerinnen und Nutzer nach angemessenen Alternativen Ausschau halten können. 2. beim Betreiber der RB 11 den Wunsch anzubringen, dass die Nutzung eines anderen Abfahrgleises am Bahnhof Höchst als eine Alternative gesehen werden könnte (ggf. in definierten Baufenstern), den unattraktiven Schienenersatzverkehr zu umgehen. 3. sollte der Betrieb des schienengebunden Streckenverkehrs aus Höchst nicht möglich sein, so sollte darauf hingewirkt werden, dass die Linie RB 11 ab der Station Sossenheim Bahnhof betrieben wird, um die Fahrzeit von 38 min auf 15 min zu verkürzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. April 2024Sie sind hierOFOF 1013/6Frankfurter Westen: Einstellung des Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst – Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die „Ultima Ratio“?Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD
- 16. April 2024OMOM 5365Frankfurter Westen: Einstellung des Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst - Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die Ultima Ratio?Direktanregung
- 14. Juli 2025Antwort des Magistrats · nach 66 WochenSTST 1133Frankfurter Westen: Einstellung des Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst - Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die Ultima Ratio?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme