Bürger*innen über Maßnahmen im Biegwald informieren
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt, Informations- und Hinweistafeln im Biegwald aufzustellen, um die Bevölkerung über Maßnahmen zum Naturschutz zu informieren. Diese Tafeln sollen zum Verständnis für die nachhaltigen Maßnahmen im Biegwald beitragen, insbesondere hinsichtlich des Rückbaus von Wegen und des Schutzes des Heldbockkäfers. Dadurch wird eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung angestrebt.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, an geeigneten Stellen im Biegwald Informationstafeln zu den aktuell umgesetzten naturschutzfachlichen Maßnahmen aufzustellen. Die Tafeln sollen insbesondere - möglichst umweltfreundlich und barrierefrei gestaltet sein. - die Hintergründe und Ziele der Maßnahmen (z. B. Wegerückbau, veränderte Verkehrssicherung, Entwicklung strukturreicher Waldbestände) verständlich erläutern, - zur Akzeptanz und zum Verständnis in der Bevölkerung beitragen sowie - Informationen über den Heldbockkäfer, seine Lebensweise und seine besondere Bedeutung für den Naturschutz im Biegwald enthalten.
Begründung
Im Biegwald werden derzeit verschiedene naturschutzfachliche Maßnahmen umgesetzt, die für Besucher*innen nicht unmittelbar nachvollziehbar sind. Insbesondere der Rückbau von Wegen sowie Veränderungen bei der Verkehrssicherung führen teilweise zu Irritationen und Unverständnis. Dabei dienen diese Maßnahmen dem Schutz besonders wertvoller Arten und Lebensräume. Hervorzuheben ist der Heldbock, eine streng geschützte Käferart, die auf sehr alte, licht stehende Eichen angewiesen ist. Seine mehrjährige Entwicklung im Inneren der Bäume macht den Erhalt von Alteichen und Brutbäumen sowie eine naturnahe Waldstruktur zwingend erforderlich. Die damit verbundenen Eingriffe - etwa die Reduzierung der Verkehrssicherung oder die gezielte Nicht-Nutzung einzelner Flächen - sind fachlich begründet, erschließen sich jedoch ohne begleitende Informationen nicht. Niedrigschwellige, gut gestaltete Informationstafeln können hier einen wichtigen Beitrag leisten: Sie fördern das Verständnis für naturschutzfachliche Maßnahmen, stärken die Akzeptanz in der Bevölkerung und machen den Biegwald zugleich als Lern- und Erfahrungsraum für Natur- und Artenschutz erlebbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. April 2026Sie sind hierOFOF 10/2Bürger*innen über Maßnahmen im Biegwald informierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 15. Juni 2026OMOM 155Bürger*innen über Maßnahmen im Biegwald informierenDirektanregung
- 14. September 2026Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 1382Bürger*innen über Maßnahmen im Biegwald informierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung AfD