Historisches altes Pumpwerk Griesheim erhalten Antrag der SPD-Fraktion vom 22.04.2009, NR 1359
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Anregung vom 19.05.2009, OA 900 entstanden aus Vorlage: OF 1180/6 vom 18.05.2009
Betreff: Historisches altes Pumpwerk Griesheim erhalten Antrag der SPD-Fraktion vom 22.04.2009, NR 1359 Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 10.08.2009 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, sich beim Eigentümer des Pumpwerks Griesheim (Hessenwasser GmbH) dafür einzusetzen, dass das gegenwärtig nicht mehr im Produktionsbetrieb befindliche alte Griesheimer Pumpwerk erhalten wird, und er soll darüber hinaus die Möglichkeit prüfen und darüber berichten, das Bauwerk als Industriedenkmal zu klassifizieren und im eigenen Verantwortungsbereich den Erhalt zu sichern.
Begründung: Beim alten Griesheimer Wasserwerk handelt es sich um einen sehr gut erhaltenen und stets gepflegten Industriebau aus der Zeit der Industrialisierung. Das Bauwerk besteht aus einem technischen Gebäudeteil und einem Wohntrakt, der gegenwärtig für Wohnzwecke genutzt wird. Zusammen mit dem längst abgerissenen Gaswerk war das Pumpwerk ein wesentlicher Bestandteil der technischen Infrastruktur der damals selbstständigen Gemeinde Griesheim. In der interessierten Bevölkerung wird das alte Pumpwerk als ein Industriedenkmal angesehen und zeugt von der rasanten Entwicklung der Gemeinde Griesheim in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Bauwerk befindet sich gut eingebettet im Wald. Vonseiten des Betreibers, der Hessenwasser GmbH & Co. KG, ist gegenwärtig die Wasserproduktion eingestellt. Die Anlagen werden aber betriebsbereit gehalten, um zukünftig die Wasserproduktion wieder aufnehmen zu können. Zusammenfassend ist es wohlbegründet, den Fortbestand des alten, identitätsstiftenden Griesheimer Pumpwerks zu sichern. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6Hauptvorlage: Antrag vom 22.04.2009, NR 1359
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Mai 2009 wurde diese Anregung im Ortsbeirat eingebracht. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Der Magistrat antwortete am 11. Januar 2010 mit dem Bericht B 10. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 34 Wochen.
Weitere Vorlagen in diesem Verfahren
- BFolgeB 428 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
- BFolgeB 774 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
- BFolgeB 264 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
- BFolgeB 453 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
- BFolgeB 379 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
- BFolgeB 58 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
- BFolgeB 298 — Pumpwerk Griesheim · Magistratsbericht
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD, FDP und FAG (= Annahme) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE. und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Freie Wähler und NPD (NR 1359 und OA 900 = Annahme) REP (NR 1359 = Prüfung und Berichterstattung, OA 900 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 1359 = Ablehnung, OA 900 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE. und REP gegen SPD, FDP, FAG, Freie Wähler und NPD (= Annahme) gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE., FAG, Freie Wähler, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler