Negativkommunikation der VGF
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Anregung vom 18.06.2019, OA 423 entstanden aus Vorlage: OF 987/1 vom 26.05.2019
Betreff: Negativkommunikation der VGF Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, auf das Kommunikationsverhalten der VGF im Falle von Umleitungen und Unterbrechungen dahin gehend Einfluss zu nehmen, dass die Informationen klar und eindeutig an Fahrgäste weitergegeben werden. So ist z. B. nicht mehr die Überschrift "Keine Fahrten" zu verwenden, sondern zunächst ein Zeitraum und die betreffenden Linien oder Strecken zu benennen. Texte sind so zu formulieren, dass auch eilige und ortsunkundige Personen schnell erkennen können, wie es weitergeht.
Begründung: Insbesondere wenn doch Fahrten stattfinden, ist der Hinweis "Keine Fahrten" irreführend. Fahrgäste lesen - da eine wesentliche (falsche) Information in der Überschrift mitgeteilt wurde - den Hinweis nicht bis zum Ende. Andere Verkehrsunternehmen in Deutschland informieren nicht in dieser Weise, und dies teilweise sogar zweisprachig - und trotzdem übersichtlich und eindeutig. Überschriften sollen Interesse wecken und nicht abwehren. Leider sind Informationstafeln der VGF im Falle von Umleitungen, Unterbrechungen und Bauarbeiten nicht interesseweckend gestaltet. Das trägt auch nicht zur Imageförderung des ÖPNV in Frankfurt bei. Statt des auf dem Foto gezeigten Schilderwaldes (alle drei Schilder gelten für den gleichen Zeitraum) wäre eine klare und zielführende mit Datum versehene Überschrift "Bitte Straßenbahn benutzen" und eine Erläuterung im Kleinergedruckten für Fahrgäste informativer gewesen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Mai 2019OFOF 987/1Negativkommunikation der VGFOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. Juni 2019Sie sind hierOAOA 423Negativkommunikation der VGFAnregung
- 24. Januar 2020Antwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 69Negativkommunikation der VGFStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AFD, FDP und FRAKTION (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme