Flachstartverfahren - Auswirkungen auf Bergen-Enkheim seit Inbetriebnahme Zunahme des Dauerschallpegels nach EU-Richtlinie um ca. 6 dB(A) festzustellen
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Anregung vom 25.06.2013, OA 405 entstanden aus Vorlage: OF 182/16 vom 10.06.2013
Betreff: Flachstartverfahren - Auswirkungen auf Bergen-Enkheim seit Inbetriebnahme Zunahme des Dauerschallpegels nach EU-Richtlinie um ca. 6 dB(A) festzustellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. dem Ortsbeirat mitzuteilen, wer das Flachstartverfahren in Frankfurt a) beantragt sowie b) genehmigt hat mit der Folge, dass unter den Abflugrouten über dicht besiedelten Stadtteilen wie Bergen-Enkheim offensichtlich eine Zunahme des Dauerschallpegels LDEN nach EU-Richtlinie um fast 6 dB(A), das ist eine Vervierfachung des Lärms, festzustellen ist (nachzuvollziehen bei einem Vergleich der Messdaten des Deutschen Fluglärmdienstes e. V., DFLD, von Mittwoch, dem 01.05.2013, mit 82 Überflügen und 51,0 dB(A) nach LDEN und nach der Einführung des Flachstartverfahrens am Sonntag, dem 10.06.2013, mit nur 49 Überflügen und 57,6 dB(A) nach LDEN, gemessen an der Messstelle Bergen-Enkheim 2 - zu finden unter http://www.dfld.de/DFLD/index.htm); 2. das Flachstartverfahren bei den Verantwortlichen der Deutschen Flugsicherung und den Flugverkehrsbetreibern konsequent abzulehnen und zu verlangen, dass die Fluglärmbelastungen unter den Abflugrouten im Stadtgebiet absolut zu senken sind; 3. die Messungen der Fluglärmmessstationen unter den Abflugrouten in Frankfurt - hier Bergen-Enkheim - nach dem 01.06.2013 auszuwerten und die gehörte, gefühlte und erlebte Lärmbelastung mit Messungen aus vergleichbaren Tagen mit Ostwind vor der Einsetzung des angeblich leiseren Flachstartverfahrens zu vergleichen; 4. dem Ortsbeirat und den Bürgern das Ergebnis des Vergleiches in einer Bürgerfragestunde des Ortsbeirats 16 vorzustellen und zu erklären.
Begründung: Wie die Bergen-Enkheimer leidvoll erfahren müssen, wurde mit dem Flachstartverfahren der Fluglärm über deren Köpfen mit ca. 6 dB(A) fast vervierfacht. Das ist nicht hinnehmbar, um Kerosin zu sparen, wie die Lufthansa verlauten ließ. Es ist menschenverachtend und das Grundgesetz verletzend, wie die Flugverkehrsbetreiber und die Genehmigungsbehörden mit den Menschen unter den ihnen aufgezwungen Flugrouten umgehen. Die Stadtverordneten und der Magistrat haben die Interessen der Bürger und Einwohner zu vertreten und nicht die wirtschaftlichen Interessen der Kerosin sparenden Flugverkehrsbetreiber. Das scheint im Ausbaufieber mit einer, wie sich jetzt herausgestellt hat, nur bedingt einsetzbaren Nordwestlandebahn in Vergessenheit geraten zu sein. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 16Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 03.07.2013
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Juni 2013OFOF 182/16Flachstartverfahren - Auswirkungen auf Bergen-Enkheim seit Inbetriebnahme Zunahme des Dauerschallpegels nach EU-Richtlinie um ca. 6 dBA festzustellenOrtsbeiratsantrag · FREIE_WÄHLER
- 25. Juni 2013Sie sind hierOAOA 405Flachstartverfahren - Auswirkungen auf Bergen-Enkheim seit Inbetriebnahme Zunahme des Dauerschallpegels nach EU-Richtlinie um ca. 6 dB(A) festzustellenAnregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme)