Fluglärmbelastung ist weiter gestiegen Bericht des Magistrats vom 22.12.2006, B 537
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Anregung vom 16.01.2007, OA 264 entstanden aus Vorlage: OF 125/16 vom 16.01.2007
Betreff: Fluglärmbelastung ist weiter gestiegen Bericht des Magistrats vom 22.12.2006, B 537 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Bericht B 537 wird zurückgewiesen.
- Der Magistrat wird beauftragt, zu den Fragen 2 und 3 eine Stellungnahme abzugeben, die dem inzwischen eingetretenen Sachstand gerecht wird und nicht seit Jahren bekannte, teilweise aber undurchführbare Maßnahmen zum Inhalt hat. Vor allem sollte dargestellt werden, wie die in Ziffer 1. genannte "Verlegung der Abflugroute 07-N(lang) nach Osten und Optimierung“ umgesetzt werden kann, nachdem das Bundesverkehrsministerium derartige Veränderungen ausschließt. Begründung: Der wiederholte Hinweis auf den Inhalt des Magistratsberichts B 61 mit Vorläufern aus den Jahren bis 2004, obwohl hier als Berichtsnummer nicht aufgeführt, ist nicht angemessen in Anbetracht der Tatsache, dass dem Magistrat inzwischen neue Erkenntnisse vorliegen. Der Magistrat hat schon zur Anregung vom 30.05.2006, OA 38, eine ähnliche Auskunft erteilt. In der Anregung vom 26.09.2006, OA 167, wird dargestellt, dass der Vertreter der Stadt Frankfurt am Main in der Fluglärmkommission nach eigenen Angaben den Vorschlag, der dem Ortsbeirat 16 in der Sitzung vom 30.05.2006 als Anlage zum Antrag zum Bericht B 61 unter TOP 7 vorlag, übernommen und in die Fluglärmkommission eingebracht hat. Das ist allerdings so nicht geschehen. Vielmehr hat der Beauftragte in der Fluglärmkommission dort nur eine "Verschiebung“, dargestellt durch einen einfachen Pfeil an der Routenführung, angeregt. Der Brief des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 25.08.2006, aus dem sich ergibt, dass eine Verlagerung von Flugbewegungen auf der Abflugroute 07-N(lang) nicht möglich ist, liegt der Umweltdezernentin vor. Es stellt sich daher die Frage, ob der Magistrat zu anderen Bewertungen kommt oder andere Vorschläge im Sinn hat, die nicht Gegenstand der Beurteilung durch das Bundesverkehrsministerium waren. Der Hinweis auf das "Steilstartverfahren“ verwundert deshalb, weil dieses für Frankfurt inzwischen sowohl von der Bundesregierung als auch von der Lufthansa abgelehnt wurde. Will der Magistrat diese Ablehnungen nicht hinnehmen? Was könnte er dagegen tun? Der Verweis auf das veraltete Fluglärmgesetz im Bericht B 537 ist nicht zielführend, weil zum Zeitpunkt des Berichts - 22.12.2006 - der Deutsche Bundestag bereits das neue Fluglärmgesetz verabschiedet hatte, das aller Erwartung nach im Februar 2007 den Bundesrat passieren wird. Der Magistrat könnte sich daher durchaus auf die neue Rechtslage beziehen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 16Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 22.12.2006, B 537
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Dezember 2006BB 537Fluglärmbelastung ist weiter gestiegenMagistratsbericht
- 16. Januar 2007Sie sind hierOAOA 264Fluglärmbelastung ist weiter gestiegen Bericht des Magistrats vom 22.12.2006, B 537Anregung
- 16. Januar 2007OFOF 125/16Fluglärmbelastung ist weiter gestiegenOrtsbeiratsantrag · fwf
- 25. Mai 2007Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 931Fluglärmbelastung ist weiter gestiegenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 537 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 2. Die Vorlage OA 264 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 3. Die Vorlage OA 283 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF, REP und NPD zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF, REP und NPD zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG, BFF, REP und NPD
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 537 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 264 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 264 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. 3. Der Vorlage OA 283 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FAG gegen SPD, LINKE.WASG und BFF (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme) zu b) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) zu 3. SPD, LINKE.WASG, FAG und BFF gegen FDP (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (B 537 = Kenntnis, OA 264 und OA 283 = Ablehnung) NPD und ÖkoLinX/E.L. (B 537 = Zurückweisung, OA 264 und OA 283 = Annahme)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 537 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OA 264 wird abgelehnt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage OA 264 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. 3. a) Der Vorlage OA 283 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Wortmeldung des Stadtverordneten Dr. Dr. Rahn dient zur Kenntnis.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FAG und REP gegen SPD, LINKE.WASG, BFF, NPD und E.L. (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE.WASG, FAG, BFF, NPD und E.L. (= Annahme) zu b) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE.WASG, FAG, BFF, NPD und E.L. (= Annahme) sowie FDP und REP (= Ablehnung) zu 3. zu a) SPD, LINKE.WASG, FAG, BFF, NPD und E.L. gegen FDP und REP (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Enthaltung)