Grundschule Harheim hier: Namensgebung der Grundschule
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anregung vom 12.04.2010, OA 1095 entstanden aus Vorlage: OF 179/14 vom 29.03.2010
Betreff: Grundschule Harheim hier: Namensgebung der Grundschule Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die Grundschule Frankfurt-Harheim im Einvernehmen mit der Grundschule nach Jakob Quirin zu benennen.
Begründung: Jakob Quirin, geb. 29.07.1922, verst. 27.04.1995, war der letzte Bürgermeister der bis 1972 selbstständigen Gemeinde Harheim, und zwar vom 13.07.1948 bis zum 31.07.1972. 24 Jahre lang stand der CDU-Politiker an der Spitze der Verwaltung von Harheim. Unter seiner Leitung der Gemeindeverwaltung wurde 1960 ein modernes Schulhaus mit zehn Klassenräumen gebaut, das bis heute genutzt wird und vor einer Erweiterung steht. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 770.000 DM war durch Zuschüsse des Landes und des Kreises Friedberg sichergestellt. Der langgestreckte, mit Erdgas beheizte Bau weist zwei Treppenhäuser auf, zu deren Seiten sechs Klassenzimmer abgehen, in die das Tageslicht von zwei Seiten fällt. Die Schule im Grünen, in der Flur "Die Baumschul", verfügt neben dem Schulhof auch über Sportflächen. Zudem wurde schon in damaliger Weitsicht ein Erweiterungsgelände vorgesehen. 1962 erhielt die Gemeinde unter Jakob Quirins Leitung eine moderne Schulturnhalle im damaligen Wert von 329.000 DM. Es ist daher angemessen, sich des Altbürgermeisters und Stadtältesten Jakob Quirin wegen dieser und anderer Verdienste durch Benennung der Grundschule zu erinnern. Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat verfassten durch Hans Busch und Tom Koenigs in der Presse den Nachruf: "Herr Jakob Quirin hat nach dem Krieg aktiv den Aufbau unseres demokratischen Staates mitgestaltet. Er wirkte von 1948 bis 1955 als ehrenamtlicher Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Harheim und von 1956 bis zur Eingliederung in die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1972 als hauptamtlicher Bürgermeister." Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 14
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. März 2010OFOF 179/14Grundschule Harheimhier: Namensgebung der GrundschuleOrtsbeiratsantrag · CDU
- 12. April 2010Sie sind hierOAOA 1095Grundschule Harheimhier: Namensgebung der GrundschuleAnregung
- 30. August 2010Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 1253Grundschule Harheim hier: Namensgebung der GrundschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen LINKE. (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)