Grundschule Harheim hier: Namensgebung der Grundschule
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Jakob Quirin, *29.07.1922, +27.04.1995, war der letzte Bürgermeister der bis 1972 selbständigen Gemeinde Harheim und zwar vom 13.07.1948 bis zum 31.07.1972. 24 Jahre lang stand der CDU-Politiker an der Spitze der Verwaltung von Harheim. Unter seiner Leitung der Gemeindevertretung wurde 1960 ein modernes Schulhaus mit zehn Klassenräumen gebaut, das bis heute genutzt wird und vor einer Erweiterung steht. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 770.000 DM war durch Zuschüsse des Landes und des Kreises Friedberg sichergestellt. Der langgestreckte, mit Erdgas beheizte Bau weist zwei Treppenhäuser auf, zu deren Seiten sechs Klassenzimmer abgehen, in die das Tageslicht von zwei Seiten fällt. Die Schule im Grünen, in der Flur „Die Baumschul“, verfügt neben dem Schulhof auch über Sportflächen. Zudem wurde schon in damaliger Weitsicht ein Erweiterungsgelände vorgesehen. 1962 erhielt die Gemeinde unter Jakob Quirins Leitung eine moderne Schulturnhalle im damaligen Wert von 329.000 DM. Es ist daher angemessen, sich des Altbürgermeisters und Stadtältesten Jakob Quirin wegen dieser und anderer Verdienste durch Benennung der Grundschule zu erinnern. Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat verfassten durch Hans Busch und Tom Koenigs in der Presse den Nachruf: „Herr Jakob Quirin hat nach dem Krieg aktiv den Aufbau unseres demokratischen Staates mitgestaltet. Er wirkte von 1948 - 1955 als ehrenamtlicher Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Harheim und von 1956 bis zur Eingliederung in die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1972 als hauptamtlicher Bürgermeister.“
Inhalt
Antrag vom 29.03.2010, OF 179/14
Betreff:
Grundschule Harheim hier: Namensgebung der Grundschule
Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat zu veranlassen, die Grundschule Frankfurt-Harheim nach Jakob Quirin zu benennen. Der Magistrat wird zu diesem Vorgang gebeten, entsprechend bei dem Staatl. Schulamt vorzutragen.
Begründung:
Jakob Quirin, *29.07.1922, +27.04.1995, war der letzte Bürgermeister der bis 1972 selbständigen Gemeinde Harheim und zwar vom 13.07.1948 bis zum 31.07.1972. 24 Jahre lang stand der CDU-Politiker an der Spitze der Verwaltung von Harheim. Unter seiner Leitung der Gemeindevertretung wurde 1960 ein modernes Schulhaus mit zehn Klassenräumen gebaut, das bis heute genutzt wird und vor einer Erweiterung steht. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 770.000 DM war durch Zuschüsse des Landes und des Kreises Friedberg sichergestellt. Der langgestreckte, mit Erdgas beheizte Bau weist zwei Treppenhäuser auf, zu deren Seiten sechs Klassenzimmer abgehen, in die das Tageslicht von zwei Seiten fällt. Die Schule im Grünen, in der Flur "Die Baumschul“, verfügt neben dem Schulhof auch über Sportflächen. Zudem wurde schon in damaliger Weitsicht ein Erweiterungsgelände vorgesehen. 1962 erhielt die Gemeinde unter Jakob Quirins Leitung eine moderne Schulturnhalle im damaligen Wert von 329.000 DM.
Es ist daher angemessen, sich des Altbürgermeisters und Stadtältesten Jakob Quirin wegen dieser und anderer Verdienste durch Benennung der Grundschule zu erinnern.
Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat verfassten durch Hans Busch und Tom Koenigs in der Presse den Nachruf:
"Herr Jakob Quirin hat nach dem Krieg aktiv den Aufbau unseres demokratischen Staates mitgestaltet. Er wirkte von 1948 - 1955 als ehrenamtlicher Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Harheim und von 1956 bis zur Eingliederung in die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1972 als hauptamtlicher Bürgermeister.“
Beratung im Ortsbeirat: 14
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. März 2010Sie sind hierOFOF 179/14Grundschule Harheimhier: Namensgebung der GrundschuleOrtsbeiratsantrag · CDU
- 12. April 2010OAOA 1095Grundschule Harheimhier: Namensgebung der GrundschuleAnregung
- 30. August 2010Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 1253Grundschule Harheim hier: Namensgebung der GrundschuleStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und FREIE WÄHLER; SPD und GRÜNE (= Enthaltung)