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Per Bebauungsplan geförderten Wohnraum in der Frankenallee sichern - auch auf privatem Grundstück

Vorlagentyp: NRLINKE
37 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren9 SitzungenAbgelehnt
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Begründung

der Frankenallee sichern - auch auf privatem Grundstück Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt einen Bebauungsplan im Gebiet zwischen Idsteiner Straße, Schwalbacher Straße, Frankenallee und Hufnagelstraße zu erarbeiten, der bei einer Neubebauung nach § 9 Abs. 1 Nr. 7 BauGB die Schaffung von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnraum vorschreibt. Begründung: Es wurden Planungen des Investors Project Immobilien bekannt, nach denen auf dem Grundstück Frankenallee 96-102 Eigentumswohnungen gebaut werden sollen. Geförderter Wohnraum ist in den Planungen nicht vorgesehen. Es handelt sich um ein Grundstück im Besitz des Investors, weshalb die Stadt ohne Neuaufstellung eines entsprechenden bindenden Bebauungsplans keine Vorgaben zur Art der Bebauung geben kann. Um dem Anspruch 30 Prozent Wohnungsneubau im geförderten Bereich unabhängig vom Bauträger gerecht zu werden, wird ein entsprechender Bebauungsplan für das Gebiet aufgestellt. Bestehende Gebäude sind aus rechtlichen Gründen von dieser Maßnahme ausgenommen. Bisher sind in dem Gebiet zwischen Frankenallee im Süden, Schwalbacher Straße im Westen, Idsteiner Straße im Norden und Hufnagelstraße im Osten Teile der Fluchtlinienpläne F519 und F427 von 1904 gültig. Teile des Gebietes sind gar nicht überplant und in Teilen ist der Bebauungsplan SW 2a Nr. 1 Günderrodestraße aus dem Jahr 1970 gültig. Der Magistrat kann mit einer Neuaufstellung die alten Planwerke vereinheitlichen und nach aktuellen Maßgaben neu erstellen, unter anderem mit Regelungen zu Dach- und Fassadenbegrünung sowie Photovoltaikmaßgaben. In Anbetracht der Nähe zum Europaviertel, wo in den vergangenen Jahren nahezu ausschließlich (extrem) hochpreisiger Wohnraum geschaffen wurde, ist eine Festsetzung von mehr als 30 Prozent gefördertem Wohnraum für dieses und weitere Gebiete dringend zu erwägen. Bei dieser Erwägung muss dringend die steigende Zahl an Menschen berücksichtigt werden, die für Sozialwohnungen registriert sind und momentan in Notunterkünften untergebracht werden müssen.

Inhalt

Antrag vom 07.10.2019, NR 989

Betreff: Per Bebauungsplan geförderten Wohnraum in der Frankenallee sichern - auch auf privatem Grundstück Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt einen Bebauungsplan im Gebiet zwischen Idsteiner Straße, Schwalbacher Straße, Frankenallee und Hufnagelstraße zu erarbeiten, der bei einer Neubebauung nach § 9 Abs. 1 Nr. 7 BauGB die Schaffung von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnraum vorschreibt.

Begründung: Es wurden Planungen des Investors Project Immobilien bekannt, nach denen auf dem Grundstück Frankenallee 96-102 Eigentumswohnungen gebaut werden sollen. Geförderter Wohnraum ist in den Planungen nicht vorgesehen. Es handelt sich um ein Grundstück im Besitz des Investors, weshalb die Stadt ohne Neuaufstellung eines entsprechenden bindenden Bebauungsplans keine Vorgaben zur Art der Bebauung geben kann. Um dem Anspruch 30 Prozent Wohnungsneubau im geförderten Bereich unabhängig vom Bauträger gerecht zu werden, wird ein entsprechender Bebauungsplan für das Gebiet aufgestellt. Bestehende Gebäude sind aus rechtlichen Gründen von dieser Maßnahme ausgenommen. Bisher sind in dem Gebiet zwischen Frankenallee im Süden, Schwalbacher Straße im Westen, Idsteiner Straße im Norden und Hufnagelstraße im Osten Teile der Fluchtlinienpläne F519 und F427 von 1904 gültig. Teile des Gebietes sind gar nicht überplant und in Teilen ist der Bebauungsplan SW 2a Nr. 1 Günderrodestraße aus dem Jahr 1970 gültig. Der Magistrat kann mit einer Neuaufstellung die alten Planwerke vereinheitlichen und nach aktuellen Maßgaben neu erstellen, unter anderem mit Regelungen zu Dach- und Fassadenbegrünung sowie Photovoltaikmaßgaben. In Anbetracht der Nähe zum Europaviertel, wo in den vergangenen Jahren nahezu ausschließlich (extrem) hochpreisiger Wohnraum geschaffen wurde, ist eine Festsetzung von mehr als 30 Prozent gefördertem Wohnraum für dieses und weitere Gebiete dringend zu erwägen. Bei dieser Erwägung muss dringend die steigende Zahl an Menschen berücksichtigt werden, die für Sozialwohnungen registriert sind und momentan in Notunterkünften untergebracht werden müssen. Bericht des Magistrats vom 19.06.2020, B 278 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Haupt- und Finanzausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 09.10.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. Oktober 2019Sie sind hier
    NRNR 989Per Bebauungsplan geförderten Wohnraum in der Frankenallee sichern - auch auf privatem Grundstück
    STVV-Antrag · LINKE.
  2. 19. Juni 2020Antwort des Magistrats · nach 37 WochenBB 278Per Bebauungsplan geförderten Wohnraum in der Frankenallee sichern auch auf privatem GrundstückMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf9 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 34 · 28.10.2019
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau die Beratung der Vorlage NR 989 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

OBR 1
Sitzung 35 · 29.10.2019
TO I, TOP 35
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 989 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneLinkeBFFU.b
Ablehnung:
CDUFDPDie Partei
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE., BFF und U.B. gegen CDU, FDP und Die PARTEI (= Zurückweisung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 35 · 05.11.2019
TO I, TOP 28
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 989 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 37 · 07.11.2019
TO II, TOP 20
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 989 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 36 · 10.12.2019
TO I, TOP 12
Beraten
Die Vorlage NR 989 wird zur nochmaligen Beratung an den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau zurückverwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 38 · 12.12.2019
TO II, TOP 14
Beraten
Die Vorlage NR 989 wird zur nochmaligen Beratung an den Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau zurückverwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 36 · 20.01.2020
TO I, TOP 9
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 989 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 37 · 17.02.2020
TO I, TOP 6
Abgelehnt
Die Vorlage NR 989 wird mit der Maßgabe abgelehnt, dass die Aufstellung eines Bebauungsplans geprüft wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFLinkeFrankfurterFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP und BFF (= Ablehnung ohne Zusatz), LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme) sowie FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme mit der Maßgabe, dass der Bebauungsplan statt 30 Prozent geförderten Wohnraum 80 Prozent sozialen Wohnungsbau und 20 Prozent Förderung für gemeinschaftliche Bauprojekte vorschreibt)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 40 · 27.02.2020
TO II, TOP 5
Abgelehnt
Die Vorlage NR 989 wird mit der Maßgabe abgelehnt, dass die Aufstellung eines Bebauungsplans geprüft wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFLinkeFrankfurterFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP und BFF (= Ablehnung ohne Zusatz), LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme), FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ARL (= Annahme mit der Maßgabe, dass der Bebauungsplan statt 30 Prozent geförderten Wohnraum 80 Prozent sozialen Wohnungsbau und 20 Prozent Förderung für gemeinschaftliche Bauprojekte vorschreibt)

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