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Sportflächen: Outdoorsport in Frankfurter Grünflächen ermöglichen

Vorlagentyp: NRFDP
80 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Begründung

Grünflächen ermöglichen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistratsbericht B 96/19 wird abgelehnt.
  2. Ferner wird der Magistrat der Stadt Frankfurt aufgefordert, dem geänderten Nutzungsverhalten im Bereich des Outdoorsports Rechnung zu tragen und Individualsportarten, wie z.B. Yoga, Pilates oder Functional Training, in Frankfurts Grünanlagen zu ermöglichen.
  3. Hierzu soll in allen Frankfurter Stadtteilen eine Bedarfsanalyse vorgenommen werden, die zum Ziel hat, den Sportflächenbedarf für Outdoorsportarten, die sowohl vereinsgebunden wie auch durch private individuelle Gruppen organisiert sind, zu ermitteln.
  4. Grünanlagen, die aufgrund ihrer geringen Fläche nicht für mehrere Nutzungsgruppen geeignet sind - wie z.B. der Holzhausenpark - sind entsprechend zu kennzeichnen und werden von der geforderten Regelung unter Punkt 2 ausgenommen.
  5. Damit es bei der Nutzung der Grünanlagen nicht zu Konflikten zwischen den einzelnen Interessensgruppen kommt, wird die Sportstadt Frankfurt dazu aufgefordert ein Konzept zu erarbeiten, das die Nutzung der Grünanlagen für Outdoorsport koordiniert und die Kursangebote auf die Grünflächen in Frankfurt entsprechend verteilt.
  6. Zusätzlich soll die Stadt Frankfurt bei zukünftigen Planungen für neue Baugebiete stärker darauf achten, dass den Bürgerinnen und Bürger in räumlicher Nähe ausreichend Sportflächen für Vereine sowie entsprechende Grünanlagen für Erholungs- und Outdooraktivitäten zur Verfügung stehen. Begründung: In dem Bericht des Magistrats, B 96/19, heißt es, dass Frankfurts Grünanlagen für Erholung und Entspannung sowie zum Teil der aktiven Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen sollen. Gleichzeitig wird jedoch vonseiten der Stadt eine Änderung der Grünanlagensatzung und damit verbunden eine Möglichkeit, Outdoorsportarten mit Trainern durchzuführen, abgelehnt. Hierbei scheint die Stadt nicht zu berücksichtigen, dass gemeinsamer Gruppensport mittlerweile in Frankfurts Grünanlagen fest etabliert ist. Dabei werden auch manche Angebote von bezahlten Trainern begleitet, was häufig aus Gründen der Gesundheitsprävention sinnvoll ist. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, dem geänderten Nutzungsverhalten im Bereich Outdoorsport Rechnung zu tragen. Er sollte daher Individualsportarten, wie z.B. Yoga, Pilates oder Functional Training, in Frankfurts Grünanlagen ermöglichen. Hierzu soll in allen Frankfurter Stadtteilen eine Bedarfsanalyse vorgenommen werden, die zum Ziel hat, den Sportflächenbedarf für Outdoorsportarten, die sowohl vereinsgebunden wie auch durch private individuelle Gruppen organisiert sind, zu ermitteln. Es ist an dieser Stelle verständlich, dass es, insbesondere bei kleinen Grünanlagen, zu Nutzungskonflikten kommen kann. Um diesen Konflikten in den kommenden Sommern vorzubeugen, wird der Magistrat aufgefordert ein Konzept zu entwickeln, wie eine sportliche neben der herkömmlichen Nutzung der Grünanlagen erfolgen kann. Das Konzept soll eine Koordination und Verteilung aller Outdoorsportkurse auf die Grünanlagen beinhalten. Zusätzlich soll die Stadt Frankfurt bei zukünftigen Planungen für neue Baugebiete stärker darauf achten, dass in räumlicher Nähe ausreichend Sportflächen für Vereine sowie entsprechende Grünanlagen für Erholungs- und Outdooraktivitäten zur Verfügung stehen. Durch das Angebot im Freien wird bei den Parkbesuchern zudem ein Gefühl für die Sauberkeit und Notwendigkeit gepflegter Parkanlagen begünstigt, da niemand sich gerne länger in ungepflegten und verschmutzten Arealen aufhält.

Inhalt

Antrag vom 13.08.2019, NR 926

Betreff: Sportflächen: Outdoorsport in Frankfurter Grünflächen ermöglichen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistratsbericht B 96/19 wird abgelehnt.
  2. Ferner wird der Magistrat der Stadt Frankfurt aufgefordert, dem geänderten Nutzungsverhalten im Bereich des Outdoorsports Rechnung zu tragen und Individualsportarten, wie z.B. Yoga, Pilates oder Functional Training, in Frankfurts Grünanlagen zu ermöglichen.
  3. Hierzu soll in allen Frankfurter Stadtteilen eine Bedarfsanalyse vorgenommen werden, die zum Ziel hat, den Sportflächenbedarf für Outdoorsportarten, die sowohl vereinsgebunden wie auch durch private individuelle Gruppen organisiert sind, zu ermitteln.
  4. Grünanlagen, die aufgrund ihrer geringen Fläche nicht für mehrere Nutzungsgruppen geeignet sind - wie z.B. der Holzhausenpark - sind entsprechend zu kennzeichnen und werden von der geforderten Regelung unter Punkt 2 ausgenommen.
  5. Damit es bei der Nutzung der Grünanlagen nicht zu Konflikten zwischen den einzelnen Interessensgruppen kommt, wird die Sportstadt Frankfurt dazu aufgefordert ein Konzept zu erarbeiten, das die Nutzung der Grünanlagen für Outdoorsport koordiniert und die Kursangebote auf die Grünflächen in Frankfurt entsprechend verteilt.
  6. Zusätzlich soll die Stadt Frankfurt bei zukünftigen Planungen für neue Baugebiete stärker darauf achten, dass den Bürgerinnen und Bürger in räumlicher Nähe ausreichend Sportflächen für Vereine sowie entsprechende Grünanlagen für Erholungs- und Outdooraktivitäten zur Verfügung stehen. Begründung: In dem Bericht des Magistrats, B 96/19, heißt es, dass Frankfurts Grünanlagen für Erholung und Entspannung sowie zum Teil der aktiven Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen sollen. Gleichzeitig wird jedoch vonseiten der Stadt eine Änderung der Grünanlagensatzung und damit verbunden eine Möglichkeit, Outdoorsportarten mit Trainern durchzuführen, abgelehnt. Hierbei scheint die Stadt nicht zu berücksichtigen, dass gemeinsamer Gruppensport mittlerweile in Frankfurts Grünanlagen fest etabliert ist. Dabei werden auch manche Angebote von bezahlten Trainern begleitet, was häufig aus Gründen der Gesundheitsprävention sinnvoll ist. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, dem geänderten Nutzungsverhalten im Bereich Outdoorsport Rechnung zu tragen. Er sollte daher Individualsportarten, wie z.B. Yoga, Pilates oder Functional Training, in Frankfurts Grünanlagen ermöglichen. Hierzu soll in allen Frankfurter Stadtteilen eine Bedarfsanalyse vorgenommen werden, die zum Ziel hat, den Sportflächenbedarf für Outdoorsportarten, die sowohl vereinsgebunden wie auch durch private individuelle Gruppen organisiert sind, zu ermitteln. Es ist an dieser Stelle verständlich, dass es, insbesondere bei kleinen Grünanlagen, zu Nutzungskonflikten kommen kann. Um diesen Konflikten in den kommenden Sommern vorzubeugen, wird der Magistrat aufgefordert ein Konzept zu entwickeln, wie eine sportliche neben der herkömmlichen Nutzung der Grünanlagen erfolgen kann. Das Konzept soll eine Koordination und Verteilung aller Outdoorsportkurse auf die Grünanlagen beinhalten. Zusätzlich soll die Stadt Frankfurt bei zukünftigen Planungen für neue Baugebiete stärker darauf achten, dass in räumlicher Nähe ausreichend Sportflächen für Vereine sowie entsprechende Grünanlagen für Erholungs- und Outdooraktivitäten zur Verfügung stehen. Durch das Angebot im Freien wird bei den Parkbesuchern zudem ein Gefühl für die Sauberkeit und Notwendigkeit gepflegter Parkanlagen begünstigt, da niemand sich gerne länger in ungepflegten und verschmutzten Arealen aufhält.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 18.03.2019, B 96

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. März 2019BB 96Outdoorsport in Grünanlagen - Ausnahmegenehmigungen und Koordination durch die Sportstadt FrankfurtMagistratsbericht
  2. 13. August 2019Sie sind hier
    NRNR 926Sportflächen: Outdoorsport in Frankfurter Grünflächen ermöglichen
    STVV-Antrag · FDP
  3. 25. September 2020Antwort des Magistrats · nach 80 WochenBB 540Sportflächen: Outdoorsport in Frankfurter Grünflächen ermöglichenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 32 · 15.08.2019
TO I, TOP 33
Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage B 96 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 926 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 33 · 12.09.2019
TO I, TOP 23
Angenommen
1. Die Vorlage B 96 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Ziffern 1. bis 5. der Vorlage NR 926 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 6. der Vorlage NR 926 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTION
Ablehnung:
FDP
Sonstige:
AfD (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Prüfung und Berichterstattung)BFF (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Ablehnung)ÖkoLinX-ARL (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Ablehnung)Frankfurter (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Annahme)
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTION
Ablehnung:
FDP
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
LinkeFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen FDP (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen FDP (= Annahme) zu b) CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE. und FRAKTION (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Prüfung und Berichterstattung) BFF und ÖkoLinX-ARL (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Ablehnung) FRANKFURTER (B 96 = Kenntnis, NR 926 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 36 · 26.09.2019
TO II, TOP 44
Angenommen
1. Die Vorlage B 96 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Ziffern 1. bis 5. der Vorlage NR 926 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 6. der Vorlage NR 926 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDP
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeBFFFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPFrankfurter
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFrankfurter
Ablehnung:
AfDLinkeBFFFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und FRANKFURTER (= Annahme) zu b) CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

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