Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfen
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Nilgänse bekämpfen Die Grünflächen in Frankfurter Parks und Erholungsgebieten sind aufgrund der stark gewachsenen Populationen an Nil- und Kanadagänsen kaum noch nutzbar. Wer sich auf der Wiese z.B. im Licht- und Luftbad Niederrad oder im Ostpark niederlassen will, muss seine Picknickdecke auf dem Kot der Tiere ausbreiten, da es keine sauberen Flächen mehr gibt. Auf die Anfrage des Ortsbeirates 5 vom August 2018, was die Stadt gegen diese Zustände zu tun gedenke, antwortete der Magistrat im vergangenen November, er habe einen Runden Tisch einberufen und ein Nilgans-Management mit Monitoring ins Leben gerufen. Von solchen Maßnahmen unbeeindruckt, breiten sich die Gänse munter weiter aus. Auch der Versuch des Umweltdezernats im Ostpark mittels eines niedrigen Zauns bzw. einer niedrigen Hecke die Gänse zu disziplinieren, ist bekanntermaßen gescheitert. Die Nilgans steht seit 2017 auf der EU-Liste der invasiven Arten, damit sind die Länder verpflichtet, diese Art zurückzudrängen. Die Stadt Düsseldorf hat zur Verringerung der Nilganspopulation eine Biologin eingestellt, die als eine erfolgreiche Maßnahme Eier aus den Nestern entnimmt. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Zur Reduzierung der Gänsepopulation setzt die Stadt Frankfurt MitarbeiterInnen ein, die Eier aus den Nestern von Nil- und Kanadagänsen entnehmen und ggfs. durch Gänseei-Attrappen ersetzen.
- In stark frequentierten Parks und Grünflächen setzt die Stadt sogenannte Kotsauger ein, damit die Wiesen wieder nutzbar sind.
Inhalt
Antrag vom 26.07.2019, NR 918
Betreff: Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfen Die Grünflächen in Frankfurter Parks und Erholungsgebieten sind aufgrund der stark gewachsenen Populationen an Nil- und Kanadagänsen kaum noch nutzbar. Wer sich auf der Wiese z.B. im Licht- und Luftbad Niederrad oder im Ostpark niederlassen will, muss seine Picknickdecke auf dem Kot der Tiere ausbreiten, da es keine sauberen Flächen mehr gibt. Auf die Anfrage des Ortsbeirates 5 vom August 2018, was die Stadt gegen diese Zustände zu tun gedenke, antwortete der Magistrat im vergangenen November, er habe einen Runden Tisch einberufen und ein Nilgans-Management mit Monitoring ins Leben gerufen. Von solchen Maßnahmen unbeeindruckt, breiten sich die Gänse munter weiter aus. Auch der Versuch des Umweltdezernats im Ostpark mittels eines niedrigen Zauns bzw. einer niedrigen Hecke die Gänse zu disziplinieren, ist bekanntermaßen gescheitert. Die Nilgans steht seit 2017 auf der EU-Liste der invasiven Arten, damit sind die Länder verpflichtet, diese Art zurückzudrängen. Die Stadt Düsseldorf hat zur Verringerung der Nilganspopulation eine Biologin eingestellt, die als eine erfolgreiche Maßnahme Eier aus den Nestern entnimmt. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Zur Reduzierung der Gänsepopulation setzt die Stadt Frankfurt MitarbeiterInnen ein, die Eier aus den Nestern von Nil- und Kanadagänsen entnehmen und ggfs. durch Gänseei-Attrappen ersetzen.
- In stark frequentierten Parks und Grünflächen setzt die Stadt sogenannte Kotsauger ein, damit die Wiesen wieder nutzbar sind.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Juli 2019Sie sind hierNRNR 918Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfenSTVV-Antrag · FRANKFURTER
- 11. November 2019Antwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 401Grünflächen für Menschen nutzbar halten - Nilgänse bekämpfenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und LINKE. gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Ablehnung) FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)