Keine Schließung des Heinrich-Schleich-Seniorenheims!
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Heinrich-Schleich-Seniorenheims! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat übernimmt für die notwendige Sanierung des Heinrich-Schleich-Hauses die Darlehenstilgung bei der Landesförderung und stellt die Verhandlungen mit privaten Investoren zum Bau eines neuen Seniorenheims im Stadtteil Fechenheim ein. Begründung: Zeitgleich mit der unerwarteten Verweigerung der Stadt Frankfurt, die Darlehenstilgung in Höhe von 4 Mio. € für das Heinrich-Schleich-Haus zu übernehmen, geht die Meldung einher, dass ein privater Investor einen Neubau im Zentrum Fechenheims plane. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der gemeinnützigen Heinrich-Schleich-Stiftung, die den Großteil der Sanierungskosten selbst zu tragen bereit ist und noch bei Beginn der ersten Sanierungsarbeiten von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist. Der Magistrat gibt außerdem mit dieser Entscheidung seine gesellschaftspolitische Verantwortung an private Investoren mit rein wirtschaftlichem Interesse ab und nimmt seine Pflicht, für den Stadtteil ein adäquates und für die Durchschnittbevölkerung bezahlbares Angebot bereitzustellen, nicht mehr wahr. Ein neues Seniorenheim mit gehobener Ausstattung wird der Sozialstruktur und der Nachfrage des Stadtteils Fechenheim kaum gerecht. Sinnvoller ist es, bewährte Strukturen und im Stadtteil fest verankerte Angebote zu erhalten.
Inhalt
Antrag gem. § 17 (3) GOS vom 21.05.2008, NR 917
Betreff: Keine Schließung des Heinrich-Schleich-Seniorenheims! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat übernimmt für die notwendige Sanierung des Heinrich-Schleich-Hauses die Darlehenstilgung bei der Landesförderung und stellt die Verhandlungen mit privaten Investoren zum Bau eines neuen Seniorenheims im Stadtteil Fechenheim ein.
Begründung: Zeitgleich mit der unerwarteten Verweigerung der Stadt Frankfurt, die Darlehenstilgung in Höhe von 4 Mio. € für das Heinrich-Schleich-Haus zu übernehmen, geht die Meldung einher, dass ein privater Investor einen Neubau im Zentrum Fechenheims plane. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der gemeinnützigen Heinrich-Schleich-Stiftung, die den Großteil der Sanierungskosten selbst zu tragen bereit ist und noch bei Beginn der ersten Sanierungsarbeiten von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist. Der Magistrat gibt außerdem mit dieser Entscheidung seine gesellschaftspolitische Verantwortung an private Investoren mit rein wirtschaftlichem Interesse ab und nimmt seine Pflicht, für den Stadtteil ein adäquates und für die Durchschnittbevölkerung bezahlbares Angebot bereitzustellen, nicht mehr wahr. Ein neues Seniorenheim mit gehobener Ausstattung wird der Sozialstruktur und der Nachfrage des Stadtteils Fechenheim kaum gerecht. Sinnvoller ist es, bewährte Strukturen und im Stadtteil fest verankerte Angebote zu erhalten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Mai 2008Sie sind hierNRNR 917Keine Schließung des Heinrich-Schleich-Seniorenheims!STVV-Antrag · SPD
- 28. Juli 2008BB 466Keine Schließung des Heinrich-Schleich-Seniorenheims!Magistratsbericht
- 8. Dezember 2008Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 815Keine Schließung des Heinrich-Schleich-Seniorenheims!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung) NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Aufnahme auf TO II)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF, REP und NPD zu b) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG, BFF und NPD (= Annahme) sowie REP (= Ablehnung) zu c) CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE., FAG, BFF und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.