Goepfert-Brunnen am Eschenheimer Tor instand setzen und wieder in Betrieb nehmen
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Wiederinbetriebnahme des Goepfert-Brunnens am Eschenheimer Tor nach einer aktuellen Bestandsaufnahme und Kostenschätzung. Diese Maßnahme ist notwendig, um ein bedeutendes Kunstwerk im öffentlichen Raum zu erhalten und gesundheitliche Risiken durch stagnierendes Wasser zu vermeiden.
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Antwort steht aus
Bei Überweisung an den Magistrat läuft die Frist bis zum 04.01.2027.Warum?
Eschenheimer Tor — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 25.09.2026.
- Housing First und medizinische Versorgung für obdachlose Menschen ausbauen25.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Wohnungs- und Obdachlosigkeit nehmen in Frankfurt weiter zu. Bereits die Unterbringung obdachloser Menschen in der B-Ebe20.08.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
- Goepfert-Brunnen am Eschenheimer Tor entwässert. Warum erst jetzt?18.08.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Die Antwort per E-Mail bekommenAntrag
- eine aktuelle Bestandsaufnahme in Auftrag zu geben, um eine belastbare und aktualisierte Kostenschätzung für die erforderlichen Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen des Goepfert-Brunnens am Eschenheimer Tor vorzulegen,
- hierbei insbesondere zu prüfen, inwiefern angesichts der städtischen Haushaltslage eine Beteiligung privater Dritter (z. B. Unternehmen, Stiftungen, Sponsoren) an Sanierungs‑ und Betriebskosten in Betracht kommt, und mögliche Wege zur Einwerbung privater Mittel aufzuzeigen,
- auf Basis dieser aktualisierten Bestandsaufnahme den Goepfert-Brunnen am Eschenheimer Tor instand zu setzen und wieder dauerhaft in Betrieb zu nehmen,
- der Stadtverordnetenversammlung einen verbindlichen Zeitplan für Planung, Sanierung und Wiederinbetriebnahme vorzulegen.
Begründung
Der Goepfert-Brunnen am Eschenheimer Tor ist seit 2005 außer Betrieb. Damit bleibt ein prägendes Kunstwerk im öffentlichen Raum seit mehr als zwei Jahrzehnten ohne seine ursprüngliche Funktion. Bereits in seiner Stellungnahme ST 2491/17 hat der Magistrat festgestellt, dass eine Wiederinbetriebnahme technisch möglich und fachlich sinnvoll ist. Der Magistrat befürwortete ausdrücklich eine Wiederinbetriebnahme, verwies jedoch bei seiner Kostenschätzung von 700.000 Euro auf fehlende Haushaltsmittel. Auch 2019 wurde mit dem Bericht B 88/19 ein Arbeitskreis angekündigt, dessen Ergebnisse bis heute auf sich warten lassen. Die damalige Kostenschätzung ist inzwischen fast zehn Jahre alt und kann angesichts der Entwicklung der Bau-, Material- und Planungskosten nicht mehr als belastbare Grundlage für eine Haushaltsentscheidung dienen. Erforderlich ist daher zunächst eine aktuelle Bestandsaufnahme mit einer realistischen Kostenschätzung. Angesichts der angespannten städtischen Haushaltslage ist es dabei geboten, alle realistischen Finanzierungsoptionen zu prüfen. Eine Beteiligung privater Dritter an Sanierungs- und Betriebskosten kann dazu beitragen, die Wiederinbetriebnahme des Brunnens haushaltspolitisch tragfähig zu machen und gleichzeitig das Engagement privater Akteure für das städtische Kunst- und Kulturumfeld zu stärken.
Wie notwendig eine dauerhafte Lösung ist, zeigt auch der Umgang mit dem Brunnen in jüngster Zeit. Im Sommer 2026 musste erneut eine provisorische Entwässerung vorgenommen werden, nachdem sich Regenwasser im Becken gesammelt hatte. Eine zügige Entscheidung ist daher auch aus gesundheitspolitischer Sicht geboten. Mit dem Klimawandel breitet sich die Asiatische Tigermücke zunehmend in Frankfurt aus. Sie nutzt insbesondere kleine, stehende Wasseransammlungen als Brutstätten und kann grundsätzlich Dengue-, Chikungunya- und Zikaviren übertragen. Umso wichtiger ist es, das Becken des Goepfert-Brunnens dauerhaft funktionsfähig zu halten, anstatt eine potenzielle Brutstätte für die Tigermücke entstehen zu lassen.
Statt weiterer Zwischenlösungen und wiederkehrender Berichte braucht es eine verlässliche Planung, eine transparente Finanzierung und einen verbindlichen Zeitplan, um einen Beitrag zur Aufwertung des Eschenheimer Tors zu leisten und die städtische Infrastruktur und Kunst im öffentlichen Raum zu erhalten, anstatt ihren Verfall über Jahre hinzunehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Oktober 2026 brachte FDP diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.