Kommunale Wärmeplanung in Frankfurt: zügig Ergebnisse liefern
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine zügige Vorlage der kommunalen Wärmeplanung und einen detaillierten Zeitplan für die Umsetzung. Dies ist notwendig, um die Klimaneutralitätsziele der Stadt Frankfurt zu erreichen und die Bürger sowie Unternehmen über die zukünftige Energieversorgung zu informieren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, die kommunale Wärmeplanung und den Zeitplan für die notwendigen weiteren Schritte der Stadtverordnetenversammlung zügig vorzulegen. Der Zeitplan soll konkrete Daten für die einzelnen Wegmarken der Umsetzung einer Wärmeplanung und konkrete Daten hierfür zu benennen.
Bei der Planung und Umsetzung soll Folgendes beachtet werden:
a) Es ist stadtteilgenau darzustellen, welche auf die Anzahl der Haushalte/Gebäude und des Gesamtwärmbedarfs bezogenen Potentiale für eine Wärmeenergieversorgung durch Fernwärme gesehen werden. Hierfür soll unterschieden werden zwischen Neubaugebieten und der Versorgung von Bestandsgebieten mit Fernwärme. Die daraus resultierende künftige Bereitstellung von Fernwärme ist straßengenau zu benennen.
b) Die Nutzung von Nahwärme in bestehenden Baugebieten ist anzugeben.
c) Die Quellen für Fern- und Nahwärme sollen konkret benannt werden. Hier sollen insbesondere die Kapazitäten der Abwärme von Rechenzentren sowie die Kapazitäten der Wärmegewinnung aus Heiz- und Müllheizkraftwerken angegeben werden.
- Außerdem wird der Magistrat aufgefordert,
a) eine detaillierte Kostenaufstellung zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung anzugeben und vorzustellen;
b) für die Umsetzung der Wärmeplanung mit den entsprechenden Versorgungsunternehmen konkrete Vereinbarungen hierfür zu treffen und auch über diese transparent zu berichten; und
c) mit einer breiten Informationskampagne die Bürger insgesamt und insbesondere Gebäudeeigentümer über die Inhalte der kommunalen Wärmplanung zu informieren.
Begründung
Hessische Kommunen ab einer Größe von 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind verpflichtet, eine kommunale Wärmeplanung aufzustellen. In Frankfurt ist diese Planung vor dem Hintergrund der ambitionierten Ziele zur Klimaneutralität besonders wichtig. Um diese Klimaneutralität zu erreichen, braucht es aber auch Tempo bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen. Der überwiegende Teil der Maßnahmen für das Erreichen der Klimaneutralität wird von den Bürgern und den in Frankfurt ansässigen Unternehmen umgesetzt werden müssen. Die kommunale Wärmeplanung schafft mit ihren Festlegungen, welche Arten der Energieversorgung künftig wo im Stadtgebiet verfügbar sein werden, die Entscheidungsgrundlagen für Investitionen beispielsweise in die Wärmetechnik von Gebäuden. Die Gebäudeeigentümer wissen dann, ob für ein Quartier künftig etwa Fernwärme, ein Wasserstoffnetz oder ausreichend Strom für den Betrieb von Wärmepumpen angeboten werden wird und können dann ihre Entscheidung für die künftige Heiztechnik danach ausrichten. Eine kommunale Wärmeplanung ist daher ein entscheidender Schritt in diesem Prozess und muss nun mit Nachdruck angegangen werden. Damit alle Stadtverordneten stets gut, umfassend und vor allem transparent informiert sind und die notwendigen Entscheidungen zügig getroffen werden können, ist ein konkreter Zeitplan sowie eine detaillierte Kostenaufstellung zwingend notwendig. Auch die Versorgungsunternehmen, die einen großen Teil der Wärmeplanung umsetzen müssen, müssen auf diesem Weg mitgenommen und an ihm beteiligt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. September 2023Sie sind hierNRNR 754Kommunale Wärmeplanung in Frankfurt: zügig Ergebnisse liefernSTVV-Antrag · CDU
- 15. Januar 2024Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 27Kommunale Wärmeplanung in Frankfurt: zügig Ergebnisse liefernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. und Volt gegen CDU, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme)