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Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege auf dem alten Eckenheimer Friedhof erhalten

Vorlagentyp: NRFREIE_WÄHLER
37 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren17 Sitzungen

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Begründung

dem alten Eckenheimer Friedhof erhalten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Das auf dem alten Eckenheimer Friedhof (Georg-Esser Anlage) stehende Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege wird nicht abgerissen, sondern der Erhalt und die Restauration im Rahmen eines konservatorisch-denkmalschützerischen Gesamtkonzepts gewährleistet. Begründung: In der Stellungnahme des Magistrat ST 849 vom 14.06.2013 wird - nach Übernahme der Liegenschaft vom evangelischen Regionalverband - der Abriß des Ehrenmals für die Opfer der Weltkriege auf dem alten Eckenheimer Friedhof angekündigt, da dieses "marode" sei, "Wassereinbrüche" aufweise und "nicht mehr sanierungsfähig" sei. Die Kosten für den Abbau des Denkmals belaufen sich gemäß der Stellungnahme des Magistrats auf 10.000 Euro. Die Freie Wähler - Fraktion im Römer hält die Argumentation des Magistrats für nicht stichhaltig. Der Magistrat konnte nicht glaubhaft machen, warum das Denkmal - wie in ST 849 behauptet - "nicht mehr sanierungsfähig ist". Wir sind hingegen der Ansicht, der Erhalt im Rahmen eines konservatorisch-denkmalschützerischen Gesamtkonzepts ist möglich und muß aus kulturgeschichtlicher sowie lokalhistorischer Sicht realisiert werden. Das 1922 mit Unterstützung von Bürgern Eckenheims errichtete Ehrenmal für die Helden des Ersten Weltkriegs wurde 1964 auf Initiative der VdK Ortsgruppe Eckenheim neugestaltet und ist seither ein Ort der Erinnerung an das Schicksal der Gefallenen aus Eckenheim. Ferner sind die noch erkennbaren Namen von Gefallenen Ausdruck lebendiger Erinnerungsarbeit, da diese oftmals alteingesessenen Familien eng mit der Geschichte des Stadtteils verbunden sind und noch heute in Eckenheim und der näheren Umgebung leben. Der Gegenvorschlag des Magistrats, für 3.000 bis 4.000 Euro eine Bronzetafel zum Gedenken an die Kriegsopfer zu errichten, ohne die 60 Namen von gefallenen Bürgern Eckenheims, die auf dem bisherigen Ehrenmal abgebildet sind, ist aus den oben geschilderten Gründen nicht akzeptabel. Der Ortsbeirat 10 ist seit Jahrzehnten in parteiübergreifenden Initiativen bemüht, den Erhalt und die Konservierung des Ehrenmals zu erreichen. Wir schließen uns so der Anregung der Sozialdemokratischen Fraktion im Ortsbeirat 10 vom 01.07.2013 zu Erhalt, Reinigung und Konservierung des Denkmals an und fordern außerdem die weitgehende Restauration des Ehrenmals.

Inhalt

Antrag vom 22.08.2013, NR 684

Betreff: Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege auf dem alten Eckenheimer Friedhof erhalten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Das auf dem alten Eckenheimer Friedhof (Georg-Esser Anlage) stehende Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege wird nicht abgerissen, sondern der Erhalt und die Restauration im Rahmen eines konservatorisch-denkmalschützerischen Gesamtkonzepts gewährleistet.

Begründung: In der Stellungnahme des Magistrat ST 849 vom 14.06.2013 wird - nach Übernahme der Liegenschaft vom evangelischen Regionalverband - der Abriß des Ehrenmals für die Opfer der Weltkriege auf dem alten Eckenheimer Friedhof angekündigt, da dieses "marode" sei, "Wassereinbrüche" aufweise und "nicht mehr sanierungsfähig" sei. Die Kosten für den Abbau des Denkmals belaufen sich gemäß der Stellungnahme des Magistrats auf 10.000 Euro. Die Freie Wähler - Fraktion im Römer hält die Argumentation des Magistrats für nicht stichhaltig. Der Magistrat konnte nicht glaubhaft machen, warum das Denkmal - wie in ST 849 behauptet - "nicht mehr sanierungsfähig ist". Wir sind hingegen der Ansicht, der Erhalt im Rahmen eines konservatorisch-denkmalschützerischen Gesamtkonzepts ist möglich und muß aus kulturgeschichtlicher sowie lokalhistorischer Sicht realisiert werden. Das 1922 mit Unterstützung von Bürgern Eckenheims errichtete Ehrenmal für die Helden des Ersten Weltkriegs wurde 1964 auf Initiative der VdK Ortsgruppe Eckenheim neugestaltet und ist seither ein Ort der Erinnerung an das Schicksal der Gefallenen aus Eckenheim. Ferner sind die noch erkennbaren Namen von Gefallenen Ausdruck lebendiger Erinnerungsarbeit, da diese oftmals alteingesessenen Familien eng mit der Geschichte des Stadtteils verbunden sind und noch heute in Eckenheim und der näheren Umgebung leben. Der Gegenvorschlag des Magistrats, für 3.000 bis 4.000 Euro eine Bronzetafel zum Gedenken an die Kriegsopfer zu errichten, ohne die 60 Namen von gefallenen Bürgern Eckenheims, die auf dem bisherigen Ehrenmal abgebildet sind, ist aus den oben geschilderten Gründen nicht akzeptabel. Der Ortsbeirat 10 ist seit Jahrzehnten in parteiübergreifenden Initiativen bemüht, den Erhalt und die Konservierung des Ehrenmals zu erreichen. Wir schließen uns so der Anregung der Sozialdemokratischen Fraktion im Ortsbeirat 10 vom 01.07.2013 zu Erhalt, Reinigung und Konservierung des Denkmals an und fordern außerdem die weitgehende Restauration des Ehrenmals.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. August 2013Sie sind hier
    NRNR 684Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege auf dem alten Eckenheimer Friedhof erhalten
    STVV-Antrag · FREIE_WÄHLER
  2. 9. Mai 2014Antwort des Magistrats · nach 37 WochenBB 164Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege auf dem alten Eckenheimer Friedhof erhaltenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf17 Beratungen
OBR 10
Sitzung 24 · 27.08.2013
TO I, TOP 30
Beraten
a) Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 25 · 24.09.2013
TO I, TOP 13
Beraten
a) Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 24 · 26.09.2013
TO I, TOP 9
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und RÖMER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 23 · 26.09.2013
TO I, TOP 8
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 24 · 28.10.2013
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 25 · 28.10.2013
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER

OBR 10
Sitzung 26 · 29.10.2013
TO I, TOP 12
Beraten
a) Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 27 · 26.11.2013
TO I, TOP 16
Beraten
a) Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 26 · 28.11.2013
TO I, TOP 32
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und RÖMER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 25 · 28.11.2013
TO I, TOP 28
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Umwelt und Sport die Beratung der Vorlage NR 684 auf den Kultur- und Freizeitausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 27 · 16.01.2014
TO I, TOP 5
Beraten
Die Vorlage NR 684 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPRömerLinkeFreie Wähler
Sonstige:
Piraten (Ablehnung)ÖkoLinX-ARL (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz) sowie LINKE. (= Ablehnung) und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

OBR 10
Sitzung 28 · 21.01.2014
TO I, TOP 15
Beraten
a) Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 28 · 30.01.2014
TO II, TOP 1
Beraten
Die Vorlage NR 684 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPRömerLinkePiratenÖkoLinX-ARLFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz), LINKE., Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Annahme)

OBR 10
Sitzung 29 · 11.02.2014
TO I, TOP 10
Beraten
Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 30 · 18.03.2014
TO I, TOP 10
Beraten
Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 31 · 06.05.2014
TO I, TOP 10
Beraten
Die Vorlage NR 684 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 32 · 03.06.2014
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 684 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

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