Rooftop-Day
Zusammenfassung
Der Antrag schlägt die Einführung eines wiederkehrenden "Rooftop-Day" in Frankfurt vor, um ungenutzte Dachflächen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies soll zur Schaffung neuer Lebensräume in der Stadt beitragen und das Potenzial der Dächer besser nutzen. Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Machbarkeit und die Kosten zu prüfen.
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Der Masterplan Tourismus beschäftigt sich mit ungenutzten Dächern in Städten und gibt zum Beispiel im Handlungsfeld 3 eine klare Empfehlung für die "Forcierung der Entwicklung von Angeboten und Produkten zur Erlebbarkeit des Rooftop-Feelings und der besonderen Skyline, . ." vor. Im Hinblick auf das Stadtmarketing und der Förderung einer gelebten Dachkultur, bietet es sich an (am Schweizer Beispiel orientiert) auch in Frankfurt eine Online-Plattform für einen "Rooftop-Day" ins Leben zu rufen, um dort verschiedenen Events anmelden zu können und der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten,
- Ob ein wiederkehrender Frankfurter "Rooftop-Day" in Kooperation mit privaten Akteuren für umsetzbar gehalten wird
- Wie hoch die Kosten für einen solchen "Rooftop-Day" bei einem Beispielkonzept wären
- In welcher Form ein stadteigenes Unternehmen wie z.Bsp. die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main eine solche Veranstaltung koordinieren und vermarkten kann.
Begründung
Es genügt ein Blick auf Satellitenaufnahmen, um zu erkennen, dass Frankfurts Dächer weitestgehend kahl und ungenutzt sind. Dabei könnten wir sehr viel hochwertigen Lebensraum öffnen, wenn wir das brachliegende Potential besser nutzen würden und sie für die Allgemeinheit zugänglicher machen. Gerade in einer hochverdichteten Stadt wie Frankfurt ist es enorm wichtig, neue und grüne Lebensräume zu kreieren. In Metropolen wie New York oder Mailand wurde dieses Potential schon sichtbar besser erkannt. Um eine nachhaltige Dachkultur zu fördern, wurde in den Städten Basel, Bern, St. Gallen und Zürich der "Rooftop-Day" ins Leben gerufen (https://rooftopday.net/). An diesem Tag öffnen Privathaushalte und auch Firmen ihre Dachterrassen und andere Örtlichkeiten ihrer Immobilien für die Öffentlichkeit und veranstalten z.B. Yoga-Kurse, Lesungen oder Konzerte. Die Dächer können den Menschen eine ganz neue Perspektive auf die Stadt und deren potenzielle Lebensräume bieten. Das erfolgreiche "Skyline-Camping" auf der Skyline Plaza oder das im Jahr 2013 von FFH ins Leben gerufene Wolkenkratzerfestival sind ebenfalls Beispiele, die Dachflächen zu beleben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. März 2023Sie sind hierNRNR 620Rooftop-DaySTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 9. Februar 2024Antwort des Magistrats · nach 47 WochenBB 63Rooftop-DayMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und Gartenpartei (= Annahme) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung), BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) sowie LINKE. und AfD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.