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Rooftop-Day

Vorlagentyp: B
47 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt die Durchführung eines Rooftop-Days vor, um das touristische Potenzial Frankfurts zu fördern und die einzigartige Architektur der Stadt hervorzuheben. Ziel ist es, ein Veranstaltungsformat zu entwickeln, das sowohl gewerbliche als auch private Veranstalter einbezieht und die Innenstadtentwicklung unterstützt.

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Bericht

Ein Rooftop-Day wird aus touristischer Sicht für ein spannendes und dem Tourismus zuträgliches Projekt gehalten. Es würde zudem auf den Masterplan Tourismus 2030 in den Handlungsfeldern 1 und 3, Handlungsempfehlungen 1, 10 und 21 - 23 einzahlen. Die Stabstelle Stadtmarketing hat 2022 den Masterplan ErlebnisCity veröffentlicht. Dieser baut systematisch auf dem Masterplan Tourismus 2030 auf und legt den Fokus auf die Innenstadtentwicklung. Auch hier wurde das Thema "vertikale Erlebnisse", d.h. die Inszenierung und Nutzung der Rooftops (und oberen Geschosse der Hochhäuser), als großes Potenzial und Motiv für den Innenstadtbesuch, herausgearbeitet. Darüber hinaus wird die Entwicklung eines Veranstaltungsformates für gewerbliche und private Veranstalter als Bereicherung für die Veranstaltungsarchitektur der Stadt betrachtet. Nach dem Schweizer Beispiel wird eine Koordinierungsstelle benötigt. In der Schweiz setzt diese eine Agentur (das Unternehmen Ron Orp) um. Es müssten eine Website eingerichtet und Sponsoren aktiviert werden. Die Stabstelle Stadtmarketing könnte das Projekt kuratieren und die Projektkoordination übernehmen. Zudem ist eine Agentur für die Erstellung der Website sowie die Entwicklung einer umfänglichen Corporate Identity und Kommunikation zu beauftragen. Aus den Erfahrungen der Bahnhofsviertelnacht werden dafür ca. 100.000 Euro Projekt-Budget und 2,5 Vollzeitäquivalente über 6 Monate benötigt. Der Rahmen einer Zusammenarbeit mit Sponsoren bleibt zu klären. Um das Projekt touristisch überregional, mindestens europaweit, zu vermarkten und damit Frankfurts in Europa einzigartige Architektur herauszustellen, müsste ein dafür explizites Budget zur Verfügung gestellt werden. Eine Gesamtkostenschätzung ohne Erfahrungswerte ist schwierig. Als Gesamtsumme für Koordination und Werbung werden 200.000 EUR als unterster Wert für angemessen gehalten. Eine überregionale Bewerbung und Vermarktung müsste breit aufgestellt sein, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dazu gehören Social Media Kampagnen ebenso wie Anzeigen in geeigneten Printmedien im In- und Ausland über eine professionelle Mediaplanung. Auch sollten die Frankfurter Partnerstädte mindestens im europäischen Ausland in geeigneter Weise eingebunden werden, um deren Bürger auf das Angebot aufmerksam zu machen und sie zu einem Besuch in der Partnerstadt Frankfurt einzuladen. Die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main könnte mit einem dafür zur Verfügung gestellten Sonderbudget und nach Klärung vorhandener personeller Ressourcen die Veranstaltung grundsätzlich vermarkten. Zur Konzeptionierung, Umsetzung und Betreuung hält der Magistrat allerdings eine externe Beauftragung für notwendig: Der logistische Umfang, die erforderliche Expertise sowie der finanzielle Rahmen einer solchen Kampagne lassen eine öffentliche Ausschreibung sinnvoll erscheinen. Die Koordination der Veranstaltung wird bei der Stabstelle Stadtmarketing gesehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. März 2023NRNR 620Rooftop-DaySTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 9. Februar 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 47 Wochen
    BB 63Rooftop-Day
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 28 · 05.03.2024
TO I, TOP 53
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 63 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDFDPLinkeBFFDie Partei
Ablehnung:
GrüneÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, FDP, LINKE., BFF und Die Partei gegen GRÜNE und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 26 · 16.04.2024
TO I, TOP 14
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 63 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVolt
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Sonstige:
AfD (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

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