SMS-Notruf für Frankfurt
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenBegründung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob und in welcher Form Notfallmeldungen per Mobilfunk-Kurznachricht (SMS) an die Zentrale Leitstelle der Branddirektion der Stadt Frankfurt gesendet werden können. Hierbei soll es sich um ein zusätzliches Service-Angebot vor allem für gehörlose und sprachbehinderte Menschen handeln, das einen weiteren Kommunikationskanal für Notfallmeldungen zusätzlich zu den im Telekommunikationsgesetz (TKG) § 108 geregelten Notrufmöglichkeiten per Telefon und Notruf-Fax darstellen soll. Begründung: Für gehörlose oder sprachbehinderte Menschen, die auf die Möglichkeit eines schriftlichen Hilferufes angewiesen sind, ist es außerhalb ihrer gewohnten Umgebung oft unmöglich ein Notruf-Fax zu versenden. Dagegen ist die Kurznachricht das höchst verfügbare Medium überhaupt und die Flächenabdeckung der für die SMS-Verfügbarkeit notwendigen Signalstärke liegt in Europa bei ca. 98,5 %. Zudem ist durch die Novelle der Notrufverordnung vom 18.3.2009 eine Registrierung für die Ortung von Mobilfunkgeräten nicht mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können also im Notfall ein Mobilfunkgerät von dem eine Notfallmeldung gesendet wurde auch ohne Registrierung orten. Darüber hinaus kann eine SMS-Kurznachricht bei größeren Schadenslagen die Zentrale Leitstelle auch dann noch erreichen, wenn alle Sprachnotruf-Annahmeplätze belegt sind.
Inhalt
Antrag vom 22.03.2013, NR 568
Betreff: SMS-Notruf für Frankfurt Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob und in welcher Form Notfallmeldungen per Mobilfunk-Kurznachricht (SMS) an die Zentrale Leitstelle der Branddirektion der Stadt Frankfurt gesendet werden können. Hierbei soll es sich um ein zusätzliches Service-Angebot vor allem für gehörlose und sprachbehinderte Menschen handeln, das einen weiteren Kommunikationskanal für Notfallmeldungen zusätzlich zu den im Telekommunikationsgesetz (TKG) § 108 geregelten Notrufmöglichkeiten per Telefon und Notruf-Fax darstellen soll.
Begründung: Für gehörlose oder sprachbehinderte Menschen, die auf die Möglichkeit eines schriftlichen Hilferufes angewiesen sind, ist es außerhalb ihrer gewohnten Umgebung oft unmöglich ein Notruf-Fax zu versenden. Dagegen ist die Kurznachricht das höchst verfügbare Medium überhaupt und die Flächenabdeckung der für die SMS-Verfügbarkeit notwendigen Signalstärke liegt in Europa bei ca. 98,5 %. Zudem ist durch die Novelle der Notrufverordnung vom 18.3.2009 eine Registrierung für die Ortung von Mobilfunkgeräten nicht mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können also im Notfall ein Mobilfunkgerät von dem eine Notfallmeldung gesendet wurde auch ohne Registrierung orten. Darüber hinaus kann eine SMS-Kurznachricht bei größeren Schadenslagen die Zentrale Leitstelle auch dann noch erreichen, wenn alle Sprachnotruf-Annahmeplätze belegt sind.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. März 2013Sie sind hierNRNR 568SMS-Notruf für FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 23. August 2013Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 411SMS-Notruf für FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER, NPD und REP Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.