Umstellung des Ticketsystem im Zoologischen Garten Frankfurt
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBegründung
Zoologischen Garten Frankfurt Der Magistrat möge prüfen und berichten, a) welche Möglichkeiten es gibt, das Kassensystem und die Eingangskontrolle im Zoo so umzustellen, dass Besucherinnen und Besucher online Karten (Einzelkarten und ermäßigte Karten für Familien, Gruppen, Kinder, Frankfurt-Pass- oder Frankfurt Card-Inhaberinnen und -inhaber) erwerben können (z.B. mit Code), wie es in anderen städtischen Einrichtungen bereits möglich ist. b) ob Jahreskarten diesem Kassensystem angepasst werden können. c) welche Kosten mit der Umstellung verbunden sind (einmalig und laufend). d) welche Erfahrungen mit der Wiedereröffnung des Zooeingangs Rhönstraße gesammelt wurden. e) ob die Zugangsmöglichkeit am Eingang Rhönstraße durch das neue Kassensystem mit Vorverkaufsmöglichkeit (zumindest für nicht-ermäßigte Tagestickets und Jahreskarten) erleichtert werden kann. f) welche zusätzlichen Kosten durch die Bereitstellung eines Zugangskontrollsystems für den Zooeingang Rhönstraße entstehen würde. Begründung: In Frankfurt gibt es einige Einrichtungen, für die Besucherinnen und Besucher online Eintrittskarten erwerben können, die am Zugang nur noch durch Scanner entwertet werden oder kurz einer Kontrollperson vorgezeigt werden müssen. Es handelt sich dabei um folgende Einrichtungen: - Dialogmuseum - Liebieghaus - Museum Angewandte Kunst - Schirn - Städel Im Zoo müssen dagegen die Eintrittskarten noch "klassisch" an der Kasse erworben werden. In Stoßzeiten führt dies häufig zu sehr langen Warteschlangen. Der Komfort für die Besucherinnen und Besucher ist damit eingeschränkt und Kinder müssen während der Wartezeit von den Eltern unterhalten und beaufsichtigt werden. Kartenerwerb und Zugang würden dagegen erheblich erleichtert, wenn neben dem Erwerb an den Kassen auch ein Erwerb online möglich wäre. Mit print-at-home-Tickets oder mobilen Tickets, die auf dem Smartphone vorgezeigt werden können, müssten die Besucherinnen und Besucher keine Warteschlangen mehr in Kauf nehmen. Zur Entwertung der Tickets könnte eine automatisierte Zugangskontrolle installiert oder eine Person mit entsprechendem Erkennungsgerät für das verwendete Codesystem bereitgestellt werden. Diese Person könnte gleichzeitig die Personenanzahl für Gruppen- und Familienkarten kontrollieren und die Berechtigungsnachweise für vergünstigte Tickets überprüfen. Da aufgrund der beschleunigten Abläufe weniger Kassen geöffnet werden müssten, kann die Umstellung des Verfahrens unter Umständen ohne die Bereitstellung zusätzlichen Personals umgesetzt werden. Die Möglichkeit zum Kauf von online-Tickets würde die vorhandenen Kassen entlasten, den Zugang in den Zoo beschleunigen und dies wäre auch attraktiv für Touristinnen und Touristen, die ihren Urlaub gerne im Voraus planen und Wartezeiten vermeiden möchten. Städtische Einrichtungen wie Städel und Schirn bieten beispielsweise ein flexibles Ticket an, das im Rahmen eines festgelegten Zeitraumes an jedem Tag eingelöst werden kann. Dies ermöglicht die Vermeidung von Wartezeiten ohne Vorfestlegung auf einen Besuchstag. Übertragen auf den Zoo würden sich flexibel einlösbare online-Tickets sicherlich auch als "Gutschein" oder Geschenkidee eignen. Zudem könnte eine Umstellung des Ticketsystems auch eine dauerhafte Öffnung des Zooeingangs Rhönstraße ermöglichen. Sowohl die Anwohnerinnen und Anwohner des Ostends als auch eine Vielzahl weiterer Besucherinnen und Besucher haben sich darüber gefreut, dass der Zooeingang Rhönstraße im Rahmen eines Modellversuchs wiedereröffnet wurde. Während der dreimonatigen Testphase konnten jedoch nur Inhaberinnen und Inhaber einer Dauerkarte diesen Eingang nutzen. Sollte es in Zukunft möglich sein Karten online zu erwerben, könnte auch der Zooeingang Rhönstraße mit einer automatisierten Zugangskontrolle versehen werden. Die innerstädtische Lage des Zoos würde so gestärkt und die Öffnung zum Stadtteil hin ermöglicht.
Inhalt
Antrag vom 27.02.2018, NR 528
Betreff: Umstellung des Ticketsystem im Zoologischen Garten Frankfurt Der Magistrat möge prüfen und berichten, a) welche Möglichkeiten es gibt, das Kassensystem und die Eingangskontrolle im Zoo so umzustellen, dass Besucherinnen und Besucher online Karten (Einzelkarten und ermäßigte Karten für Familien, Gruppen, Kinder, Frankfurt-Pass- oder Frankfurt Card-Inhaberinnen und -inhaber) erwerben können (z.B. mit Code), wie es in anderen städtischen Einrichtungen bereits möglich ist. b) ob Jahreskarten diesem Kassensystem angepasst werden können. c) welche Kosten mit der Umstellung verbunden sind (einmalig und laufend). d) welche Erfahrungen mit der Wiedereröffnung des Zooeingangs Rhönstraße gesammelt wurden. e) ob die Zugangsmöglichkeit am Eingang Rhönstraße durch das neue Kassensystem mit Vorverkaufsmöglichkeit (zumindest für nicht-ermäßigte Tagestickets und Jahreskarten) erleichtert werden kann.
f) welche zusätzlichen Kosten durch die Bereitstellung eines Zugangskontrollsystems für den Zooeingang Rhönstraße entstehen würde.
Begründung: In Frankfurt gibt es einige Einrichtungen, für die Besucherinnen und Besucher online Eintrittskarten erwerben können, die am Zugang nur noch durch Scanner entwertet werden oder kurz einer Kontrollperson vorgezeigt werden müssen. Es handelt sich dabei um folgende Einrichtungen: - Dialogmuseum - Liebieghaus - Museum Angewandte Kunst - Schirn - Städel Im Zoo müssen dagegen die Eintrittskarten noch "klassisch" an der Kasse erworben werden. In Stoßzeiten führt dies häufig zu sehr langen Warteschlangen. Der Komfort für die Besucherinnen und Besucher ist damit eingeschränkt und Kinder müssen während der Wartezeit von den Eltern unterhalten und beaufsichtigt werden. Kartenerwerb und Zugang würden dagegen erheblich erleichtert, wenn neben dem Erwerb an den Kassen auch ein Erwerb online möglich wäre. Mit print-at-home-Tickets oder mobilen Tickets, die auf dem Smartphone vorgezeigt werden können, müssten die Besucherinnen und Besucher keine Warteschlangen mehr in Kauf nehmen. Zur Entwertung der Tickets könnte eine automatisierte Zugangskontrolle installiert oder eine Person mit entsprechendem Erkennungsgerät für das verwendete Codesystem bereitgestellt werden. Diese Person könnte gleichzeitig die Personenanzahl für Gruppen- und Familienkarten kontrollieren und die Berechtigungsnachweise für vergünstigte Tickets überprüfen. Da aufgrund der beschleunigten Abläufe weniger Kassen geöffnet werden müssten, kann die Umstellung des Verfahrens unter Umständen ohne die Bereitstellung zusätzlichen Personals umgesetzt werden. Die Möglichkeit zum Kauf von online-Tickets würde die vorhandenen Kassen entlasten, den Zugang in den Zoo beschleunigen und dies wäre auch attraktiv für Touristinnen und Touristen, die ihren Urlaub gerne im Voraus planen und Wartezeiten vermeiden möchten. Städtische Einrichtungen wie Städel und Schirn bieten beispielsweise ein flexibles Ticket an, das im Rahmen eines festgelegten Zeitraumes an jedem Tag eingelöst werden kann. Dies ermöglicht die Vermeidung von Wartezeiten ohne Vorfestlegung auf einen Besuchstag. Übertragen auf den Zoo würden sich flexibel einlösbare online-Tickets sicherlich auch als "Gutschein" oder Geschenkidee eignen. Zudem könnte eine Umstellung des Ticketsystems auch eine dauerhafte Öffnung des Zooeingangs Rhönstraße ermöglichen. Sowohl die Anwohnerinnen und Anwohner des Ostends als auch eine Vielzahl weiterer Besucherinnen und Besucher haben sich darüber gefreut, dass der Zooeingang Rhönstraße im Rahmen eines Modellversuchs wiedereröffnet wurde. Während der dreimonatigen Testphase konnten jedoch nur Inhaberinnen und Inhaber einer Dauerkarte diesen Eingang nutzen. Sollte es in Zukunft möglich sein Karten online zu erwerben, könnte auch der Zooeingang Rhönstraße mit einer automatisierten Zugangskontrolle versehen werden. Die innerstädtische Lage des Zoos würde so gestärkt und die Öffnung zum Stadtteil hin ermöglicht.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Februar 2018Sie sind hierNRNR 528Umstellung des Ticketsystem im Zoologischen Garten FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 23. Juli 2018Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 220Umstellung des Ticketsystems im Zoologischen GartenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL