QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen Begegnungsstätten
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung und Berichterstattung über die Anbringung von QR-Codes an Frankfurter Sehenswürdigkeiten und kulturellen Orten. Ziel ist es, die Digitalisierung voranzutreiben und internationalen Touristen den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Die Umsetzung soll kostengünstig erfolgen und die bestehenden Informationsangebote ergänzen.
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, unter Angabe der zu erwartenden Kosten zu prüfen und zu berichten, bei welchen Frankfurter Sehenswürdigkeiten, historischen Orten sowie kulturellen Begegnungsstätten sogenannte Quick Response Codes (kurz: QR-Codes) angebracht werden können.
Mithilfe dieser QR-Codes sollen interessierte Personen schnell an Informationen über die jeweiligen Objekte und Orte gelangen und somit die Möglichkeit einer interaktiven, niedrigschwelligen Stadtführung wahrnehmen können. Sie sollen als Ergänzung zu den klassischen Informationstafeln an Gebäuden oder Objekten dienen und stellen einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung dar.
Neben der Verfügbarkeit der Textinhalte der bereits installierten Informationstafeln, sollen über die QR-Codes auch weitere Informationen und Dienste abrufbar sein, unter anderem:
a) die Übersetzung in unterschiedlichste Fremdsprachen,
b) der Zugang zu historischen Aufnahmen von Gebäuden und anderen kulturellen Begegnungsstätten,
c) der Zugang zu thematisch zusammenhängenden anderen Objekten und Orten in der Stadt inklusive Wegbeschreibungen.
Weiterhin wird der Magistrat gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob die Informationen auf einer neuen Website oder App bereitgestellt werden müssen oder ob eine Implementierung in die bereits existierende FFM.de-App denkbar und umsetzbar wäre.
Begründung
Die Chancen der Digitalisierung sind zahlreich und vielfältig und gerade Frankfurt als Internetknotenpunkt sollte in möglichst vielen Bereichen als Vorreiter und Vorbild des Digitalisierungsprozesses dienen. Auch digitale Stadtführungen und Informationsangebote zählen hier dazu. Weiterhin zieht es jedes Jahr Millionen an internationalen Tourist*innen in die Metropole Frankfurt, denen man das Kennenlernen der Stadt mithilfe eines modernen, multilingualen Onlineangebots erleichtern könnte. QR-Codes setzen genau hier an und bieten eine effiziente, einfache Möglichkeit, Objekte im physischen Raum mit digitalen Inhalten zu verknüpfen. Sie können schnell und in fast beliebiger Größe auf Objektbeschriftungen, Schildern, Plakaten, Wänden, Gebäuden o.ä. angebracht werden. Mithilfe eines internetfähigen Smartphone, gelangen interessierte Personen über den QR-Code problemlos zu dem online zur Verfügung gestellten Informationsangebot. Viele der im Antrag genannten Informationen sind bereits in digitaler Form abrufbar, z. B. in den Internetauftritten der Stadt oder ihren Kultureinrichtungen. Die Umsetzung der QR-Codes sollte somit ohne größere Investitionen machbar sein, da diese nicht nur günstig herzustellen sind, sondern auch ohne größere Schwierigkeiten an den bereits vorhandenen Informationstafeln oder, wo möglich, an den Objekten selbst angebracht werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Oktober 2022Sie sind hierNRNR 514QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 20. Oktober 2023BB 395QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenMagistratsbericht
- 26. April 2024BB 159QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenMagistratsbericht
- 21. Februar 2025Antwort des Magistrats · nach 122 WochenBB 85QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) sowie Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen CDU, LINKE. und FRAKTION (= Fristverlängerung ein Monat)