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QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen Begegnungsstätten

Vorlagentyp: B
122 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren17 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat unterstützt die Digitalisierung von Sehenswürdigkeiten und kulturellen Orten in Frankfurt durch die Implementierung von QR-Codes. Dies soll die Zugänglichkeit und Interaktivität der Angebote erhöhen. Die Herausforderungen in der Umsetzung erfordern jedoch eine umfassende Planung und Ressourcen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Kultur verfolgen

Bericht

Der Magistrat stimmt den Ausführungen zu den Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung grundsätzlich zu. Digitale Angebote bieten zahlreiche Potentiale in verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens. Die Stadt Frankfurt ist bereits Herausgeberin einer Reihe von gut nachgefragten digitalen Angeboten und Tools. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass es bereits heute gut nachgefragte Angebote gibt. Darunter etwa im Kulturbereich QR-Code-basierte Rundgänge zur Kunst im öffentlichen Raum oder die Route zu Gedenkorten für die Opfer der NS-Zeit in Frankfurt am Main. Geobasiert dagegen ist die Frankfurt History App, die ganz ohne materielle Verweise im Stadtraum auskommt. Die Frankfurt History App ist außerdem partizipativ angelegt und bietet bereits zwei Themenlayer: "Frankfurt und der NS" sowie "Routen der Revolution" anlässlich des Jubiläums des Paulskirchenparlamentes. Die Herausforderungen der Herstellung und des Betriebes solcher Angebote dürfen jedoch nicht unterschätzt werden. Das gilt auch für die Bereitstellung sogenannter Quick Response Codes (QR-Codes), die eine Verknüpfung zwischen analogen Touch Points im Stadtgebiet und darauf bezogenen, digitalen Anwendungen herstellen können. Mit Blick auf die Erfahrungen mit QR-Codes-basierten Angeboten der letzten zehn Jahre im Kulturbereich lässt sich Folgendes festhalten: QR-Code-Erstellung und Verknüpfung bzw. das Hinterlegen entsprechender Daten (u. a. digitalisierte Texte, Bild- und Videomaterial) bedürfen einer umfangreichen initialen Prüfung und fortlaufenden Aktualisierung. Nur so kann die entsprechende Qualität der dem Nutzer zur Verfügung stehenden Informationen sichergestellt werden. Für die Nutzung jeglicher Materialien, auch bei denen, die bereits in anderen digitalen Formaten genutzt werden, müssen im Vorfeld Rechtsfragen geklärt und Freigaben eingeholt werden. Für die im Antrag umrissene Idee muss eine konzeptionell und organisatorisch komplexe Struktur entwickelt werden. Auch bei bereits bestehenden Online-Angeboten sind technische Anpassungen häufig erforderlich, da diese häufig nicht für eine responsive Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert sind. Diese ist für eine sinnvolle QR-Code-Integration jedoch zwingend erforderlich. Zur materiellen Umsetzung ist festzuhalten, dass der Aufwand zur Anbringung von QR-Codes an Objekten größer ist, als allgemein angenommen: Langwierige Abstimmungen zwischen einer Vielzahl von Ämtern (u. a. Grünflächenamt, Denkmalamt, Kulturamt), privaten und institutionellen Eigentümern sind aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten üblich. Angebrachte QR-Codes bedürfen der fortlaufenden Überprüfung, um ihre dauerhafte Funktionalität (häufig beeinträchtigt durch Vandalismus und Witterungseinflüsse) gewährleisten zu können. Allein diese Maßnahmen benötigen zwingend eine zentrale, kontinuierliche und technische Betreuung, die mit der vorhandenen Personal- und Mittelausstattung durch den Magistrat nicht zu leisten ist. Grundsätzlich gilt es zu hinterfragen, ob QR-Codes heutzutage alternativlos sind. Anwendungen wie beispielsweise die WAVA Augmented Reality App nutzen wartungsärmere Alternativen. Mit Hilfe intelligenter Bilderkennung werden über eine beliebige Kameraaufnahme vor Ort verknüpfte Online-Inhalte aufgerufen. Auch die sogenannte Beacon-Technologie erlaubt darüber hinaus eine direkte Kommunikation via Bluetooth und den damit einhergehenden Aufruf verknüpfter Inhalte auf Mobile-Devices. Unabhängig von diesen Alternativlösungen vertritt der Magistrat die Position, dass eine grundlegende, verbesserte Darstellung sämtlicher Sehenswürdigkeiten, historischer Orte und kulturellen Begegnungsstätten im analogen und digitalen Raum einer zentralen, organisationsübergreifenden Aufgabenwahrnehmung inklusive der Bündelung aller zu beteiligenden Fachämter bedarf. Eine solche Querschnittsaufgabe liegt hinsichtlich der stadtweiten Ausgestaltung und der Fokussierung auf touristische Ziele nicht im Zuständigkeitsbereich des Dezernates VII und ist mit Blick auf die gegebene Ressourcenausstattung nicht zu leisten. Gerne sagt das Dezernat VII - Kultur und Wissenschaft - eine intensive fachliche Mitwirkung sowohl in der Aufbereitung und Bereitstellung der historischen Fakten als auch hinsichtlich der Vermittlungsstrategien im digitalen Raum durch Beteiligung der in Frage kommenden Museen, die über eine entsprechende Expertise verfügen, zu.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Oktober 2022NRNR 514QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 20. Oktober 2023Sie sind hier
    BB 395QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen Begegnungsstätten
    Magistratsbericht
  3. 26. April 2024BB 159QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenMagistratsbericht
  4. 21. Februar 2025Antwort des Magistrats · nach 122 WochenBB 85QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen BegegnungsstättenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf17 Beratungen
OBR 5
Sitzung 25 · 24.11.2023
TO I, TOP 44
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 14
Sitzung 25 · 27.11.2023
TO I, TOP 25
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 25 · 27.11.2023
TO II, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 7
Sitzung 24 · 28.11.2023
TO II, TOP 12
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 25 · 28.11.2023
TO I, TOP 46
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 25 · 28.11.2023
TO I, TOP 75
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeDie Partei
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. Und Die Partei gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)

OBR 13
Sitzung 25 · 28.11.2023
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 25 · 30.11.2023
TO II, TOP 13
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinke
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und LINKE. gegen FDP (= Zurückweisung)

OBR 15
Sitzung 25 · 01.12.2023
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 26 · 04.12.2023
TO I, TOP 45
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDFDPLinkeBFFÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, FDP, LINKE., BFF und ÖkoLinX-ARL gegen GRÜNE (= Zurückweisung)

OBR 10
Sitzung 25 · 05.12.2023
TO II, TOP 34
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 16
Sitzung 25 · 05.12.2023
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 25 · 07.12.2023
TO I, TOP 45
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 25 · 07.12.2023
TO I, TOP 45
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 12
Sitzung 25 · 08.12.2023
TO I, TOP 39
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 23 · 25.01.2024
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 395 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Sonstige:
AfD (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 23 · 29.01.2024
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 395 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
Linke
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen LINKE. (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis)

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