Klimafolgen der Röderbergweg-Bebauung prüfen
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
prüfen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat prüft und berichtet:
- Inwiefern im Rahmen der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel der Klimaplan-Atlas der Stadt Frankfurt im konkreten Fall des Bauvorhabens Röderbergweg 71 - 81 der Wohnbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG geprüft bzw. angewendet wurde und 2. welche Konsequenzen aus der Überprüfung gezogen wurden. Sollte noch keine Prüfung stattgefunden haben, wird der Magistrat beauftragt, entsprechende Untersuchungen vorzunehmen und Konsequenzen für die Baumaßnahme zu ziehen. Begründung: Unter Punkt
- BAUEN der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel hat der Magistrat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die bei der Planung und Realisierung von Gebäuden zu berücksichtigen sind, um den Aspekten der Klimaanpassung Rechnung zu tragen. Der Klimaplan-Atlas wiederrum liefert Anhaltspunkte für eine vorausschauend klimasensible Planung, die sich Stadtplaner*innen, Architekt*innen und Bauherren zu Eigen machen müssen. Eine Initiative der Anwohner*innen Röderbergweg 71 - 81 wünscht sich, dass in ihrem Quartier die Fehler der Vergangenheit in Zukunft vermieden werden und klimatischen Aspekten breitere Beachtung beigemessen wird. In der geplanten Nachverdichtung Röderbergweg 71 - 81 geht es um ein gewachsenes Grüngelände. Dort sollen in einem mehrstöckigen Neubau 14 Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen. Eine Evaluierung der Baumaßnahme anhand der Parameter aus der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel und dem Klimaplan-Atlas soll Klarheit darüber schaffen, wie groß der ökologische, klimatische und soziale Schaden für die betroffenen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft (so z. B. der mangelnde Lichteinfall in unteren Stockwerken bei eng aneinandergerückten Bauten), aber auch für das gesamte Quartier ist (z. B. durch Baumfällungen).
Inhalt
Antrag vom 08.02.2018, NR 506
Betreff: Klimafolgen der Röderbergweg-Bebauung prüfen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat prüft und berichtet:
- Inwiefern im Rahmen der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel der Klimaplan-Atlas der Stadt Frankfurt im konkreten Fall des Bauvorhabens Röderbergweg 71 - 81 der Wohnbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG geprüft bzw. angewendet wurde und 2. welche Konsequenzen aus der Überprüfung gezogen wurden. Sollte noch keine Prüfung stattgefunden haben, wird der Magistrat beauftragt, entsprechende Untersuchungen vorzunehmen und Konsequenzen für die Baumaßnahme zu ziehen. Begründung: Unter Punkt
- BAUEN der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel hat der Magistrat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die bei der Planung und Realisierung von Gebäuden zu berücksichtigen sind, um den Aspekten der Klimaanpassung Rechnung zu tragen. Der Klimaplan-Atlas wiederrum liefert Anhaltspunkte für eine vorausschauend klimasensible Planung, die sich Stadtplaner*innen, Architekt*innen und Bauherren zu Eigen machen müssen. Eine Initiative der Anwohner*innen Röderbergweg 71 - 81 wünscht sich, dass in ihrem Quartier die Fehler der Vergangenheit in Zukunft vermieden werden und klimatischen Aspekten breitere Beachtung beigemessen wird. In der geplanten Nachverdichtung Röderbergweg 71 - 81 geht es um ein gewachsenes Grüngelände. Dort sollen in einem mehrstöckigen Neubau 14 Wohnungen und eine Tiefgarage entstehen. Eine Evaluierung der Baumaßnahme anhand der Parameter aus der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel und dem Klimaplan-Atlas soll Klarheit darüber schaffen, wie groß der ökologische, klimatische und soziale Schaden für die betroffenen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft (so z. B. der mangelnde Lichteinfall in unteren Stockwerken bei eng aneinandergerückten Bauten), aber auch für das gesamte Quartier ist (z. B. durch Baumfällungen).Nebenvorlage: Antrag vom 14.06.2018, NR 606
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Februar 2018 brachte LINKE. diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 10 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf10 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER b) CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 506)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER b) CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, LINKE., BFF, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 506)