Mentoringprogramme für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Durchführung von Mentoringprogrammen für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in Frankfurt am Main. Ziel ist es, die Kooperation zwischen Schulen und städtischen Initiativen zu verbessern und den betroffenen Schülern wichtige Kontakte zu vermitteln. Die Umsetzung der Maßnahmen wurde jedoch bereits mehrfach verzögert.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, endlich den 2018 im Rahmen des Etatantrags E 4 getroffenen Beschluss umzusetzen und binnen drei Monaten über die Umsetzung der folgenden Maßnahmen zu berichten:
- Durchführung einer Erhebung zu Kooperationsmöglichkeiten von Frankfurter Schulen mit städtischen Vereinen und Initiativen, die sich im Bereich der schulischen Unterstützung (Lese- und Sprachförderung, Mentoring etc.) oder der Berufsorientierung (Kompetenzfeststellung, Vorbildfunktion etc.) für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund engagieren;
- Durchführung einer Abfrage bei den unter 1. ermittelten Trägern, welche Online-Formate und anderweitigen Angebote Vereine und Initiativen angesichts der Corona-Pandemie für die Schulen entwickelt haben;
- Identifikation von "best practice"-Projekten, die anderen Schulen zugänglich gemacht werden könnten, um Schülerinnen und Schülern wichtige Kontakte zu Vorbildern mit Migrationshintergrund zu vermitteln.
Begründung
Mit dem Etatantrag E 4 von 2018 beschloss die damalige Koalition, zu prüfen, welche Kooperationsmöglichkeiten es für Frankfurter Schulen mit städtischen Vereinen und Initiativen gibt, die sich im Bereich der schulischen Unterstützung (Lese- und Sprachförderung, Mentoring etc.) oder der Berufsorientierung (Kompetenzfeststellung, Vorbildfunktion etc.) für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund engagieren. Dafür sollte eine kurze Umfrage an den Schulen durchgeführt werden, um best practice-Beispiele zu finden und Angebote gegebenenfalls auch weiteren Schulen zugänglich zu machen. Bereits der Antragstext nannte vier konkrete Initiativen (InteGREATer e.V., Frankfurter Lesepaten, Teach First, ZuBaKa), die an Frankfurter Schulen bereits aktiv tätig waren. Der Zwischenbericht B 137/22 besagt nun, dass das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (Amka) auch vier Jahre nach dem Stadtverordnetenbeschluss keinerlei Aussagen über interkulturelle Mentoring- und Förderprogramme für Frankfurter Schülerinnen und Schüler treffen kann. Eine Ersterhebung wurde erneut auf 2023 verschoben und sei nur durch zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen überhaupt durchführbar. In Anbetracht der Tatsache, dass das Amka der Stadt Frankfurt mit mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den mit Abstand größten kommunalen Fachämtern der Bundesrepublik in diesem Themenbereich gehört, ist der Bericht nicht zufriedenstellend.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. März 2022BB 137Stärkung von Kooperationsmöglichkeiten Frankfurter Schulen mit außerschulischen Mentoring- und FörderprogrammenMagistratsbericht
- 25. Mai 2022Sie sind hierNRNR 406Mentoringprogramme für Schülerinnen und Schüler mit MigrationshintergrundSTVV-Antrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD und Volt
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., AfD und Volt
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP und AfD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Ablehnung) BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und Gartenpartei gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung)