Inklusion in Frankfurt: Das erste Schuljahr unter der neuen Verordnung
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Frankfurt: Das erste Schuljahr unter der neuen Verordnung Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 29.01.2013 und 03.06.2013 Das Schuljahr 2012/2013 ist das erste, bei dem die neuen Regelungen zum Thema Inklusion greifen, d.h. formal kann jedes Kind eine Regelschule besuchen, sofern sich diese damit einverstanden erklärt und der Förderausschuss so entscheidet. Laut Zeitungsberichten sind viele Kinder jedoch wie erwartet abgelehnt worden, da der Ressourcenvorbehalt des Gesetzes ihren Schulbesuch an einer Regelschule verhindert, d.h. es fehlen ausreichende Förderschullehrer, Räume und Material. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten:
- Wie viele Anträge auf sonderpädagogische Förderung zum Schuljahr 2012/13 an allen Frankfurter Schulen gestellt wurden,
- Wie viele Förderausschüsse mit welchem Ergebnis daraufhin getagt haben,
- Wie viele Regelschulen zum ersten Mal Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen haben,
- Wie weit die Planung der im Bildungsbericht angekündigten Modellregion im Frankfurter Süden vorangekommen ist,
- Was mit den 250.000 €, die im Haushalt 2012 für eine "Inklusive Bildungslandschaft Frankfurt am Main" etatisiert sind, geschehen soll,
- Was er tut, um Schulgemeinden ohne Erfahrung in diesem Bereich zu ermutigen und zu unterstützen, um hier neue Wege zu gehen,
- Wie er den Fortgang der Inklusion in Frankfurt nach dem neuen Gesetz einschätzt,
- Welche Fortbildungsmöglichkeiten Frankfurter Lehrkräfte in diesem Themenbereich haben.
Inhalt
Antrag vom 05.09.2012, NR 373
Betreff: Inklusion in Frankfurt: Das erste Schuljahr unter der neuen Verordnung Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 29.01.2013 und 03.06.2013 Das Schuljahr 2012/2013 ist das erste, bei dem die neuen Regelungen zum Thema Inklusion greifen, d.h. formal kann jedes Kind eine Regelschule besuchen, sofern sich diese damit einverstanden erklärt und der Förderausschuss so entscheidet. Laut Zeitungsberichten sind viele Kinder jedoch wie erwartet abgelehnt worden, da der Ressourcenvorbehalt des Gesetzes ihren Schulbesuch an einer Regelschule verhindert, d.h. es fehlen ausreichende Förderschullehrer, Räume und Material. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten:
- Wie viele Anträge auf sonderpädagogische Förderung zum Schuljahr 2012/13 an allen Frankfurter Schulen gestellt wurden,
- Wie viele Förderausschüsse mit welchem Ergebnis daraufhin getagt haben,
- Wie viele Regelschulen zum ersten Mal Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen haben,
- Wie weit die Planung der im Bildungsbericht angekündigten Modellregion im Frankfurter Süden vorangekommen ist,
- Was mit den 250.000 €, die im Haushalt 2012 für eine "Inklusive Bildungslandschaft Frankfurt am Main" etatisiert sind, geschehen soll,
- Was er tut, um Schulgemeinden ohne Erfahrung in diesem Bereich zu ermutigen und zu unterstützen, um hier neue Wege zu gehen,
- Wie er den Fortgang der Inklusion in Frankfurt nach dem neuen Gesetz einschätzt,
- Welche Fortbildungsmöglichkeiten Frankfurter Lehrkräfte in diesem Themenbereich haben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. September 2012Sie sind hierNRNR 373Inklusion in Frankfurt: Das erste Schuljahr unter der neuen VerordnungSTVV-Antrag · SPD
- 2. Dezember 2013Antwort des Magistrats · nach 65 WochenBB 551Inklusion in Frankfurt: Das erste Schuljahr unter der neuen VerordnungMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL (= Annahme) NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und ÖkoLinX-ARL gegen RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER