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Vielfalt religiöser Bestattungskulturen ermöglichen

Vorlagentyp: NRCDU
25 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, auf geeigneten Flächen städtischer Friedhöfe der Vielfalt religiöser Bestattungskulturen Raum zu geben und einen Umsetzungsvorschlag zur Beschlussfassung vorzulegen. Dabei sollen die Pietäten und die Genossenschaft der Friedhofsgärtner eingebunden werden Insbesondere soll Folgendes ermöglicht werden:

- Rituelles Waschen von Leichnamen in eigens hierfür angelegten Räumlichkeiten,

- Grabfelder für unterschiedliche Bestattungsformen, die den Vorgaben der jeweiligen Religionen entsprechen,

- Bereitstellung eines Urnentresors für Urnen verstorbener Hindus, um die Urnen sicher und sachgerecht aufzubewahren, bis diese von Angehörigen nach den religiösen Vorgaben weiter verbracht werden können.

Weiterhin solle eine zentrale Anlaufstelle für religiöse Gemeinden bei Fragen zu entsprechenden Möglichkeiten der eigenen Bestattungskultur eingerichtet werden.

Begründung

Frankfurt am Main ist eine internationale Stadt. Viele unterschiedliche Kulturen und Religionen kommen hier zusammen. Dies bedeutet in vielen Bereichen auch, dass eine gewisse kulturelle Sensibilität wichtig ist. Einer dieser Bereiche ist die Bestattungskultur unterschiedlicher Religionen. Zuletzt gab es in diesem Bereich bundesweit Schlagzeilen und auch in Frankfurt gibt es immer wieder Situationen, die mindestens zu Diskussionen führen. Da viele Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion Frankfurt als ihre Heimat bezeichnen, möchten diese auch hier bestattet werden. Je nach Religion und Kultur führt dies zu unterschiedlichen Herausforderungen für die städtischen Friedhöfe und für die Pietäten. In einer internationalen Stadt wie Frankfurt jedoch muss es für alle Religionen möglich sein, nach ihrer Kultur Bestattungen oder Totenrituale durchzuführen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. April 2022Sie sind hier
    NRNR 359Vielfalt religiöser Bestattungskulturen ermöglichen
    STVV-Antrag · CDU
  2. 26. September 2022Antwort des Magistrats · nach 25 WochenBB 367Vielfalt religiöser Bestattungskulturen ermöglichenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 8 · 23.05.2022
TO I, TOP 140
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 359 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 8 · 02.06.2022
TO I, TOP 39
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 359 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt, BFF-BIG und FRAKTION

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 9 · 30.06.2022
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 359 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfD
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
Volt (Prüfung und Berichterstattung)BFF-BIG (Annahme)FRAKTION (Annahme)Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und AfD gegen CDU, LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 9 · 07.07.2022
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 359 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeAfDVolt
Ablehnung:
CDU
Sonstige:
FDP (Prüfung und Berichterstattung)ÖkoLinX-ELF (Prüfung und Berichterstattung)BFF-BIG (Annahme)FRAKTION (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., AfD und Volt gegen CDU (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme)

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