Grillen in öffentlichen Parkanlagen
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Zum 16. Oktober des vergangenen Jahres wurde im Waldspielpark Heinrich-Krafft-Park auch noch auf Forderung des Ortsbeirates 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) der Grillplatz geschlossen und geräumt. Der Ortsbeirat 11 sprach von "Volksfeststimmung" der "3.000 bis 4.000 Leute", die dort im Freien grillten. Auch im Ostpark steigt seit Jahren die Anzahl der Menschen, die zum Grillen in den Ostpark kommen. Jedoch stößt der Ostpark in seinen räumlichen Kapazitäten an ausgewiesenen Grillplätzen an seine Grenzen, womit ein massiver Anstieg des sogenannten "Wildgrillens" einhergeht. Mit dem Fehlen der Grillplätze im Heinrich-Krafft-Park ist hier mit einem weiteren Zulauf zu rechnen. Bisher eingesetzte "Service-Kräfte" von Fremdfirmen, die zur Linderung der Problematik der mit dem Wildgrillen einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen eingesetzt wurden, konnten keinerlei positive Auswirkungen verbuchen. Der Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frankfurter Stadtpolizei wäre ein potentes Mittel, um das ausufernde Wildgrillen im Rahmen zu halten und der einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen entgegenzuwirken. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Der Magistrat wird beauftragt, eine tragfähige Lösung zur effektiven Kontrolle der Grillflächen in den Frankfurter Parkanlagen zu erarbeiten und in den kommenden Monaten der Grill-Saison umzusetzen.
- Der Magistrat wird beauftragt, bis zur Grill-Saison des kommenden Jahres 2018 ein umfassendes Konzept zu den öffentlichen Grillplätzen zu erarbeiten, welches auf eine Entlastung der derzeit hoch frequentierten Grünanlagen mit Grillplätzen abzielt, um damit die von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern nachvollziehbar als negativ empfundenen Auswirkungen auf die Qualität der Parkanlagen zu verringern.
Inhalt
Antrag vom 22.05.2017, NR 345
Betreff: Grillen in öffentlichen Parkanlagen Zum 16. Oktober des vergangenen Jahres wurde im Waldspielpark Heinrich-Krafft-Park auch noch auf Forderung des Ortsbeirates 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) der Grillplatz geschlossen und geräumt. Der Ortsbeirat 11 sprach von "Volksfeststimmung" der "3.000 bis 4.000 Leute", die dort im Freien grillten. Auch im Ostpark steigt seit Jahren die Anzahl der Menschen, die zum Grillen in den Ostpark kommen. Jedoch stößt der Ostpark in seinen räumlichen Kapazitäten an ausgewiesenen Grillplätzen an seine Grenzen, womit ein massiver Anstieg des sogenannten "Wildgrillens" einhergeht. Mit dem Fehlen der Grillplätze im Heinrich-Krafft-Park ist hier mit einem weiteren Zulauf zu rechnen. Bisher eingesetzte "Service-Kräfte" von Fremdfirmen, die zur Linderung der Problematik der mit dem Wildgrillen einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen eingesetzt wurden, konnten keinerlei positive Auswirkungen verbuchen. Der Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frankfurter Stadtpolizei wäre ein potentes Mittel, um das ausufernde Wildgrillen im Rahmen zu halten und der einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen entgegenzuwirken. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Der Magistrat wird beauftragt, eine tragfähige Lösung zur effektiven Kontrolle der Grillflächen in den Frankfurter Parkanlagen zu erarbeiten und in den kommenden Monaten der Grill-Saison umzusetzen.
- Der Magistrat wird beauftragt, bis zur Grill-Saison des kommenden Jahres 2018 ein umfassendes Konzept zu den öffentlichen Grillplätzen zu erarbeiten, welches auf eine Entlastung der derzeit hoch frequentierten Grünanlagen mit Grillplätzen abzielt, um damit die von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern nachvollziehbar als negativ empfundenen Auswirkungen auf die Qualität der Parkanlagen zu verringern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Mai 2017Sie sind hierNRNR 345Grillen in öffentlichen ParkanlagenSTVV-Antrag · FRAKTION
- 8. Dezember 2017Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 394Grillen in öffentlichen ParkanlagenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP, BFF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme