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Grillen in öffentlichen Parkanlagen

Vorlagentyp: NRFRAKTION
29 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Begründung

Zum 16. Oktober des vergangenen Jahres wurde im Waldspielpark Heinrich-Krafft-Park auch noch auf Forderung des Ortsbeirates 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) der Grillplatz geschlossen und geräumt. Der Ortsbeirat 11 sprach von "Volksfeststimmung" der "3.000 bis 4.000 Leute", die dort im Freien grillten. Auch im Ostpark steigt seit Jahren die Anzahl der Menschen, die zum Grillen in den Ostpark kommen. Jedoch stößt der Ostpark in seinen räumlichen Kapazitäten an ausgewiesenen Grillplätzen an seine Grenzen, womit ein massiver Anstieg des sogenannten "Wildgrillens" einhergeht. Mit dem Fehlen der Grillplätze im Heinrich-Krafft-Park ist hier mit einem weiteren Zulauf zu rechnen. Bisher eingesetzte "Service-Kräfte" von Fremdfirmen, die zur Linderung der Problematik der mit dem Wildgrillen einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen eingesetzt wurden, konnten keinerlei positive Auswirkungen verbuchen. Der Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frankfurter Stadtpolizei wäre ein potentes Mittel, um das ausufernde Wildgrillen im Rahmen zu halten und der einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen entgegenzuwirken. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:

  1. Der Magistrat wird beauftragt, eine tragfähige Lösung zur effektiven Kontrolle der Grillflächen in den Frankfurter Parkanlagen zu erarbeiten und in den kommenden Monaten der Grill-Saison umzusetzen.
  2. Der Magistrat wird beauftragt, bis zur Grill-Saison des kommenden Jahres 2018 ein umfassendes Konzept zu den öffentlichen Grillplätzen zu erarbeiten, welches auf eine Entlastung der derzeit hoch frequentierten Grünanlagen mit Grillplätzen abzielt, um damit die von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern nachvollziehbar als negativ empfundenen Auswirkungen auf die Qualität der Parkanlagen zu verringern.

Inhalt

Antrag vom 22.05.2017, NR 345

Betreff: Grillen in öffentlichen Parkanlagen Zum 16. Oktober des vergangenen Jahres wurde im Waldspielpark Heinrich-Krafft-Park auch noch auf Forderung des Ortsbeirates 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) der Grillplatz geschlossen und geräumt. Der Ortsbeirat 11 sprach von "Volksfeststimmung" der "3.000 bis 4.000 Leute", die dort im Freien grillten. Auch im Ostpark steigt seit Jahren die Anzahl der Menschen, die zum Grillen in den Ostpark kommen. Jedoch stößt der Ostpark in seinen räumlichen Kapazitäten an ausgewiesenen Grillplätzen an seine Grenzen, womit ein massiver Anstieg des sogenannten "Wildgrillens" einhergeht. Mit dem Fehlen der Grillplätze im Heinrich-Krafft-Park ist hier mit einem weiteren Zulauf zu rechnen. Bisher eingesetzte "Service-Kräfte" von Fremdfirmen, die zur Linderung der Problematik der mit dem Wildgrillen einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen eingesetzt wurden, konnten keinerlei positive Auswirkungen verbuchen. Der Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Frankfurter Stadtpolizei wäre ein potentes Mittel, um das ausufernde Wildgrillen im Rahmen zu halten und der einhergehenden Vermüllung der Parkanlagen entgegenzuwirken. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:

  1. Der Magistrat wird beauftragt, eine tragfähige Lösung zur effektiven Kontrolle der Grillflächen in den Frankfurter Parkanlagen zu erarbeiten und in den kommenden Monaten der Grill-Saison umzusetzen.
  2. Der Magistrat wird beauftragt, bis zur Grill-Saison des kommenden Jahres 2018 ein umfassendes Konzept zu den öffentlichen Grillplätzen zu erarbeiten, welches auf eine Entlastung der derzeit hoch frequentierten Grünanlagen mit Grillplätzen abzielt, um damit die von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern nachvollziehbar als negativ empfundenen Auswirkungen auf die Qualität der Parkanlagen zu verringern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Mai 2017Sie sind hier
    NRNR 345Grillen in öffentlichen Parkanlagen
    STVV-Antrag · FRAKTION
  2. 8. Dezember 2017Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 394Grillen in öffentlichen ParkanlagenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 13 · 15.08.2017
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 345 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFFRAKTION
Sonstige:
Linke (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP, BFF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Annahme)

OBR 11
Sitzung 14 · 21.08.2017
TO II, TOP 12
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 345 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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