Zentrales Open Data-Portal für Frankfurt
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Frankfurt Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 16.07.2012 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, im Rahmen seiner E-Governmentstrategie und in Anlehnung an das Open Data Projekt der Stadt Wien (http://data.wien.gv.at) zu prüfen und zu berichten, wie ein Konzept für ein zentrales Open Data Portal der Stadt Frankfurt aussehen könnte und mit welchen Kosten es verbunden wäre. Folgende Anforderungen sollte das Konzept erfüllen: - Über das Portal werden Informationen und Daten der Ämter und Verwaltungsstellen der Stadt Frankfurt (Public Sector Information) und Daten und Inhalte der Frankfurter Bildungs-, Forschungs- und Kultureinrichtungen (Public Sector Content) zur Weiterverwendung angeboten. - Die Daten und Inhalte werden in sinnvolle, für Menschen und Maschinen lesbare Formate (z.B. CSV, XML) übersetzt und mit standardisierten Lizenzen (z.B. Creative Commons) versehen zur Weiterverwendung angeboten. - Auf dem Open Data Portal können auch Daten und Inhalte gegen Gebühr zur kommerziellen Weiterverwertung angeboten werden. - Informationen, Daten und Inhalte an denen kein Zugangsrecht besteht, die nur bei Nachweis eines rechtlichen oder berechtigten Interesses zugänglich sind und die von Urheberrechten oder verwandten Schutzrechten Dritter oder von gewerblichen Schutzrechten erfasst werden, dürfen über das Open Data Portal nicht zur Weiterverwendung und Weiterverwertung angeboten werden (vgl. §1 Absatz 1,2,4 Informationsweiterverwendungsgesetz). - Zur Umsetzung soll eine bestehende, frei verfügbaren Open Data Plattform verwendet werden, damit nur möglichst geringe Kosten entstehen. - Über Stand und Inhalte des Open Data Portals berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung jährlich Begründung: Die Wandlung hin zur Informations- und Wissensgesellschaft hält Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftliches Zusammenleben bereit, die gemeinhin mit der Erfindung des Buchdruckes verglichen werden. Open Data Projekte sind dabei ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg. Damit auch die EinwohnerInnen und das Wirtschafts- und Kulturleben der Stadt Frankfurt an den neuen Möglichkeiten teilhaben können, ist es vernünftig, die bislang nicht nutzbar gemachten Informationsressourcen der Stadt Frankfurt, ihrer Ämter und Einrichtungen im Rahmen eines Open Data Portals zur Verfügung zu stellen und damit gleichzeitig auch neue Quellen der Wertschöpfung zu erschließen. Für den Aufbau und Betrieb von Open Data Portalen gibt es bereits zahlreiche Erfahrungsberichte, Projektbeschreibungen und Best-Practice-Beispiele aus anderen europäischen Großstädten. Darüber hinaus bietet beispielsweise das Open Data Portal der Regierung des Vereinigten Königreiches, das weltweit große Beachtung gefunden hat, die Quellcodes seines Portals sogar frei verfügbar im Internet an. Der Aufwand und die Kosten für den Aufbau eines Open Data Portals sind deshalb deutlich geringer einzuschätzen als für eine komplette Neuentwicklung eines vergleichbaren Projektes.
Inhalt
Antrag vom 13.03.2012, NR 271
Betreff: Zentrales Open Data-Portal für Frankfurt Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 16.07.2012 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, im Rahmen seiner E-Governmentstrategie und in Anlehnung an das Open Data Projekt der Stadt Wien (http://data.wien.gv.at) zu prüfen und zu berichten, wie ein Konzept für ein zentrales Open Data Portal der Stadt Frankfurt aussehen könnte und mit welchen Kosten es verbunden wäre. Folgende Anforderungen sollte das Konzept erfüllen: - Über das Portal werden Informationen und Daten der Ämter und Verwaltungsstellen der Stadt Frankfurt (Public Sector Information) und Daten und Inhalte der Frankfurter Bildungs-, Forschungs- und Kultureinrichtungen (Public Sector Content) zur Weiterverwendung angeboten. - Die Daten und Inhalte werden in sinnvolle, für Menschen und Maschinen lesbare Formate (z.B. CSV, XML) übersetzt und mit standardisierten Lizenzen (z.B. Creative Commons) versehen zur Weiterverwendung angeboten. - Auf dem Open Data Portal können auch Daten und Inhalte gegen Gebühr zur kommerziellen Weiterverwertung angeboten werden. - Informationen, Daten und Inhalte an denen kein Zugangsrecht besteht, die nur bei Nachweis eines rechtlichen oder berechtigten Interesses zugänglich sind und die von Urheberrechten oder verwandten Schutzrechten Dritter oder von gewerblichen Schutzrechten erfasst werden, dürfen über das Open Data Portal nicht zur Weiterverwendung und Weiterverwertung angeboten werden (vgl. §1 Absatz 1,2,4 Informationsweiterverwendungsgesetz). - Zur Umsetzung soll eine bestehende, frei verfügbaren Open Data Plattform verwendet werden, damit nur möglichst geringe Kosten entstehen. - Über Stand und Inhalte des Open Data Portals berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung jährlich
Begründung: Die Wandlung hin zur Informations- und Wissensgesellschaft hält Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftliches Zusammenleben bereit, die gemeinhin mit der Erfindung des Buchdruckes verglichen werden. Open Data Projekte sind dabei ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg. Damit auch die EinwohnerInnen und das Wirtschafts- und Kulturleben der Stadt Frankfurt an den neuen Möglichkeiten teilhaben können, ist es vernünftig, die bislang nicht nutzbar gemachten Informationsressourcen der Stadt Frankfurt, ihrer Ämter und Einrichtungen im Rahmen eines Open Data Portals zur Verfügung zu stellen und damit gleichzeitig auch neue Quellen der Wertschöpfung zu erschließen. Für den Aufbau und Betrieb von Open Data Portalen gibt es bereits zahlreiche Erfahrungsberichte, Projektbeschreibungen und Best-Practice-Beispiele aus anderen europäischen Großstädten. Darüber hinaus bietet beispielsweise das Open Data Portal der Regierung des Vereinigten Königreiches, das weltweit große Beachtung gefunden hat, die Quellcodes seines Portals sogar frei verfügbar im Internet an. Der Aufwand und die Kosten für den Aufbau eines Open Data Portals sind deshalb deutlich geringer einzuschätzen als für eine komplette Neuentwicklung eines vergleichbaren Projektes.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. März 2012Sie sind hierNRNR 271Zentrales Open Data-Portal für FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 5. Oktober 2012Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 454Zentrales Open Data-Portal für FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER, Piraten, NPD und REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., Piraten und REP (= Annahme ohne Zusatz) sowie FDP, FREIE WÄHLER und NPD (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, NPD und REP gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER