Strom aus der Nidda ermöglichen
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob die Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) oder eine andere städtische oder stadtnahe Organisation eine Stromerzeugung an den Wehren Rödelheim und Eschersheim ermöglichen kann. Ferner ist zu prüfen, ob die Möglichkeit, an den Wehren Strom zu erzeugen, einem Privaten ohne Pachtkosten ermöglicht werden kann. Begründung: Bei einer Betriebsdauer von 40 Jahren stehen bei beiden Wehren Ausgaben in Höhe von 6,5 Millionen € den Einnahmen in Höhe von 8,6 Millionen € gegenüber. Hierbei ist die Annahme konstanter Erlöse aus dem Stromverbrauch eher konservativ, da allgemein von steigenden Energiepreisen ausgegangen wird. Da der mainova die Gewinnmarge offensichtlich zu gering ist, sollte die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und in erneuerbare Energieerzeugung im Stadtgebiet investieren. Wenn die Stadt Frankfurt nicht selbst investieren will und damit ihr Desinteresse an der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien dokumentiert, sollte dies wenigstes einem Privaten ermöglicht werden.
Inhalt
Antrag vom 14.03.2012, NR 266
Betreff: Strom aus der Nidda ermöglichen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob die Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) oder eine andere städtische oder stadtnahe Organisation eine Stromerzeugung an den Wehren Rödelheim und Eschersheim ermöglichen kann. Ferner ist zu prüfen, ob die Möglichkeit, an den Wehren Strom zu erzeugen, einem Privaten ohne Pachtkosten ermöglicht werden kann.
Begründung: Bei einer Betriebsdauer von 40 Jahren stehen bei beiden Wehren Ausgaben in Höhe von 6,5 Millionen € den Einnahmen in Höhe von 8,6 Millionen € gegenüber. Hierbei ist die Annahme konstanter Erlöse aus dem Stromverbrauch eher konservativ, da allgemein von steigenden Energiepreisen ausgegangen wird. Da der mainova die Gewinnmarge offensichtlich zu gering ist, sollte die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und in erneuerbare Energieerzeugung im Stadtgebiet investieren. Wenn die Stadt Frankfurt nicht selbst investieren will und damit ihr Desinteresse an der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien dokumentiert, sollte dies wenigstes einem Privaten ermöglicht werden.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 10.02.2012, B 73
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Februar 2012BB 73Stromerzeugung an der NiddaMagistratsbericht
- 14. März 2012Sie sind hierNRNR 266Strom aus der Nidda ermöglichenSTVV-Antrag · SPD
- 16. Juli 2012Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 316Strom aus der Nidda ermöglichenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER, NPD und REP (B 73 = Kenntnis, NR 266 = Ablehnung) Piraten (B 73 = Kenntnis, NR 266 = Annahme ohne Zusatz)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, NPD und REP zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und Piraten (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER, NPD und REP (= Ablehnung)