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Der Bunker Friedberger Anlage am Ort der 1938 zerstörten Synagoge muss ein Ort der Erinnerung bleiben!

Vorlagentyp: NRSPD
2 Stationen im Verfahren6 SitzungenAngenommen
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Begründung

der 1938 zerstörten Synagoge muss ein Ort der Erinnerung bleiben! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Bericht B 59 wird zurückgewiesen.
  2. Der Bunker Friedberger Anlage am Ort der 1938 zerstörten Synagoge muss ein Ort der Erinnerung bleiben!
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, die Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zum Kauf der Bunkerliegenschaft Friedberger Anlage 5 wieder aufzunehmen.
  4. Die Oberbürgermeisterin Petra Roth wird aufgefordert, mit Finanzminister Wolfgang Schäuble in Kontakt zu treten mit der Bitte, auf die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) hinzuwirken, den Kaufpreis des Bunkers zu senken und ihn der Stadt Frankfurt am Main möglichst zu dem geplanten symbolischen Kauf von 1 Euro zu überlassen. Begründung: Bereits im Jahr 2007 hatte die SPD-Fraktion angeregt, einige Bunker, die aus der Zivilschutzbindung fallen, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) zu erwerben. Der Magistrat beschloss daraufhin, die drei Bunker in der Friedberger Anlage, in der Petterweilstraße und in der Mörfelder Landstraße zu "angemessenen Preisen" zu erwerben. Während für den Bunker in der Friedberger Anlage jahrelang ein symbolischer Preis von einem Euro die Rede war, wurde von der BIMA nun ein Preis von 2,85 Millionen Euro gefordert. Nun sieht der Magistrat in seinem Bericht B 59/12 den Kauf als gescheitert an. Der Bunker hat für die Stadt Frankfurt und ihre Geschichte eine besondere Bedeutung. Die jetzige Gedenkstätte darf nicht aufgegeben werden. Es wäre auch nicht hinnehmbar, auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge irgendein Gebäude entstehen zu lassen, das mit dieser Geschichte nichts zu tun hat. Der Bunker in der Friedberger Anlage muss ein Ort der Erinnerung bleiben.

Inhalt

Antrag vom 22.02.2012, NR 244

Betreff: Der Bunker Friedberger Anlage am Ort der 1938 zerstörten Synagoge muss ein Ort der Erinnerung bleiben! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Bericht B 59 wird zurückgewiesen.
  2. Der Bunker Friedberger Anlage am Ort der 1938 zerstörten Synagoge muss ein Ort der Erinnerung bleiben!
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, die Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zum Kauf der Bunkerliegenschaft Friedberger Anlage 5 wieder aufzunehmen.
  4. Die Oberbürgermeisterin Petra Roth wird aufgefordert, mit Finanzminister Wolfgang Schäuble in Kontakt zu treten mit der Bitte, auf die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) hinzuwirken, den Kaufpreis des Bunkers zu senken und ihn der Stadt Frankfurt am Main möglichst zu dem geplanten symbolischen Kauf von 1 Euro zu überlassen. Begründung: Bereits im Jahr 2007 hatte die SPD-Fraktion angeregt, einige Bunker, die aus der Zivilschutzbindung fallen, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) zu erwerben. Der Magistrat beschloss daraufhin, die drei Bunker in der Friedberger Anlage, in der Petterweilstraße und in der Mörfelder Landstraße zu "angemessenen Preisen" zu erwerben. Während für den Bunker in der Friedberger Anlage jahrelang ein symbolischer Preis von einem Euro die Rede war, wurde von der BIMA nun ein Preis von 2,85 Millionen Euro gefordert. Nun sieht der Magistrat in seinem Bericht B 59/12 den Kauf als gescheitert an. Der Bunker hat für die Stadt Frankfurt und ihre Geschichte eine besondere Bedeutung. Die jetzige Gedenkstätte darf nicht aufgegeben werden. Es wäre auch nicht hinnehmbar, auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge irgendein Gebäude entstehen zu lassen, das mit dieser Geschichte nichts zu tun hat. Der Bunker in der Friedberger Anlage muss ein Ort der Erinnerung bleiben.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 06.02.2012, B 59 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Kultur- und Freizeitausschuss Beratung im Ortsbeirat: 4 Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 29.02.2012

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. Februar 2012BB 59Künftige Nutzung Bunker Friedberger AnlageMagistratsbericht
  2. 22. Februar 2012Sie sind hier
    NRNR 244Der Bunker Friedberger Anlage am Ort der 1938 zerstörten Synagoge muss ein Ort der Erinnerung bleiben!
    STVV-Antrag · SPD

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
KAV
Sitzung 13 · 12.03.2012
TO II, TOP 41
Angenommen
Der Vorlage NR 244 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 4
Sitzung 9 · 20.03.2012
TO II, TOP 9
Angenommen
1. Die Vorlage B 59 wird zurückgewiesen. 2. Der Vorlage NR 244 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPD
Ablehnung:
CDULinkeFreie WählerFDP
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFreie Wähler
Ablehnung:
CDU
Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE und SPD gegen CDU, LINKE., FREIE WÄHLER und FDP (= Kenntnis) zu 2. GRÜNE, SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung) bei Enthaltung FDP

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 9 · 17.04.2012
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Kultur- und Freizeitausschuss die Beratung der Vorlage B 59 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Kultur- und Freizeitausschuss die Beratung der Vorlage NR 244 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 9 · 23.04.2012
TO I, TOP 30
Angenommen
1. Die Vorlage B 59 wird an den Magistrat zurückverwiesen. 2. Der Vorlage NR 244 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
LinkePiraten
Ablehnung:
FDP
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Freie Wähler (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ziffern 1. und 2. Ablehnung, Ziffern 3. und 4. Annahme)
zu 2 / Ziffer 1)
Zustimmung:
LinkePiraten
Ablehnung:
FDP
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
zu 2 / Ziffer 2. bis 4)
Zustimmung:
LinkeFDPPiraten
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. LINKE. und Piraten gegen FDP (= Kenntnis als Zwischenbericht); CDU, GRÜNE und SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. Ziffer 1.: LINKE. und Piraten gegen FDP (= Ablehnung); CDU, GRÜNE und SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Ziffern 2. bis 4.: LINKE., FDP und Piraten; CDU, GRÜNE und SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ziffern 1. und 2. Ablehnung, Ziffern 3. und 4. Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 10 · 26.04.2012
TO I, TOP 23
Angenommen
1. Die Vorlage B 59 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 244 wird abgelehnt. b) Den Ziffern 2. bis 4. der Vorlage NR 244 wird im Rahmen der Vorlage NR 281 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPLinkePiraten
Sonstige:
Freie Wähler (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ziffern 1. und 2. Ablehnung, Ziffern 3. und 4. Annahme)NPD (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ablehnung)REP (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ablehnung)
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDP
Ablehnung:
LinkePiraten
zu 2 / b)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPPiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD und FDP (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE. und Piraten (= Zurückweisung) zu 2. a) CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. und Piraten (= Annahme) b) CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme mit der Maßgabe, dass die Ziffer 2. wie folgt lautet: Die Gesamtanlage Bunker Friedberger Anlage mit den Fundamenten der 1938 zerstörten Synagoge und der Gedenkstätte bleibt als Ort der Erinnerung an den Holocaust erhalten.) sowie LINKE., FDP und Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ziffern 1. und 2. Ablehnung, Ziffern 3. und 4. Annahme) NPD und REP (B 59 = Kenntnis, NR 244 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 11 · 03.05.2012
TO II, TOP 40
Angenommen
Punkt 2: a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 244 wird abgelehnt. b) Den Ziffern 2. bis 4. der Vorlage NR 244 wird im Rahmen der Vorlage NR 281 zugestimmt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Die Vorlage B 59 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 244 wird abgelehnt. b) Den Ziffern 2. bis 4. der Vorlage NR 244 wird im Rahmen der Vorlage NR 281 zugestimmt. 3. Der Vorlage NR 281 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPFreie WählerNPDREP
Ablehnung:
LinkePiraten
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER, NPD und REP gegen SPD und FDP (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE. und Piraten (= Zurückweisung) zu 2. a) CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER, NPD und REP gegen LINKE. und Piraten (= Annahme) b) Ziffer 2.: CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme mit der Maßgabe, dass die Ziffer 2. wie folgt lautet: "Die Gesamtanlage Bunker Friedberger Anlage mit den Fundamenten der 1938 zerstörten Synagoge und der Gedenkstätte bleibt als Ort der Erinnerung an den Holocaust erhalten."), LINKE., FDP und Piraten (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER, NPD und REP (= Ablehnung) Ziffern 3. und 4.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme ohne Zusatz) sowie NPD und REP (= Ablehnung) zu 3. CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und Piraten gegen SPD und FDP (= Annahme im Rahmen NR 244) sowie LINKE. und REP (= Ablehnung); NPD (= Enthaltung)

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